Die grüne Gemeinderatsfraktion setzt sich für ein strukturiertes, datengestütztes kommunales Bildungsmonitoring in Karlsruhe ein. In einem Antrag fordert sie die Stadtverwaltung auf, im Schulausschuss die Eckpunkte dafür vorzustellen.
„Im kommunalen Bildungsmanagement arbeiten Städte wie Freiburg, Mannheim und Stuttgart bereits mit einem städtischen Monitoring. Es erfasst Daten entlang der gesamten Bildungsbiografie einschließlich der Übergänge in Kita, Schule und Beruf. So werden Entwicklungen über die Zeit vergleichbar und wir können erkennen, wo Bildung gelingt, wo Lücken bestehen und welche Stadtteile oder Gruppen abgehängt werden“, erläutert Dr. Iris Sardarabady, Sprecherin für Bildung aus der Grünen-Fraktion.
„Damit wir die Ressourcen dort einsetzen, wo sie am dringendsten gebraucht werden, benötigen wir eine gute Datengrundlage – vor allem, wenn die Mittel immer knapper werden. Je besser die Daten, desto passgenauer können wir entsprechende Maßnahmen entwickeln und bei Lücken nachsteuern“, ergänzt Grünen-Fraktionsvorsitzende Jorinda Fahringer.
„Wir wollen im Schulausschuss erörtern, ob und wie ein solches Monitoring in Karlsruhe eingeführt werden kann. Unser Ziel ist, durch gezielte Steuerung für mehr Bildungsgerechtigkeit in Karlsruhe zu sorgen“, so die Grünen abschließend.
