Grüne fordern Auskunft zu Awarenesskonzepten und Antidiskriminierungsarbeit der Stadt Karlsruhe

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Die grüne Gemeinderatsfraktion bringt mit einer Anfrage in Erfahrung, wo bei der Stadt bereits Awareness-Konzepte im Einsatz sind und wie weit die kommunale Antidiskriminierungsarbeit vorangeschritten ist.

„Überall, wo viele Menschen aufeinandertreffen, kommt es zum Überschreiten von Grenzen bis hin zu Diskriminierungen. Das anzuerkennen, mit dem Ziel eines respektvollen Miteinanders und des Schaffens von Safe Spaces und Verständnis, ist Kern von „Awareness“. Auf Deutsch lässt sich dieser Begriff am ehestens als „Konzept des achtsamen Miteinanders“ übersetzen“, erläutert Jorinda Fahringer, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Karlsruher Gemeinderat. „Die Beschäftigung mit Awareness fördert auch die Sensibilisierung im Team. Wir wollen wissen, wo bei der Stadt Karlsruhe Konzepte bereits greifen und wo noch nachgesteuert werden muss. Besonders wichtig sind uns dabei Einrichtungen mit direktem Bürger*innenkontakt, wie die Bäder- und Verkehrsbetriebe.“

„Wir sehen Awareness-Arbeit als einen kontinuierlichen Prozess und als wichtigen Teil struktureller Antidiskriminierungsarbeit“, so Benjamin Bauer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der grünen Fraktion. „Mit unserer Anfrage wollen wir einen weiteren Anstoß geben, diese wichtige Arbeit in allen Bereichen der Stadtverwaltung und der städtischen Gesellschaften zu intensivieren.“