Unterstützung für Senior*innen

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Die Verwaltung berichtet über die Versorgung der Senior*innen im Bereich Alltagsunterstützung und alltäglicher Betreuung:

1. Sie stellt dar, welche Bedeutung ein ausreichend vorhandener Service für das Verbleiben älterer Menschen in ihrer Wohnung hat.

2. Stellt den Stand im Bereich des Bedarfs und Angebots dar sowie die Entwicklung und Prognose.

3. Sie setzt sich mit dem Thema der Finanzierbarkeit durch die Senior*innen auseinander.

4. Sie schildert die Voraussetzungen, die für eine Betätigung in diesem Bereich notwendig sind und die Gefahren, die evtl. von wenig ausgebildeten Helfer*innen ausgehen könnten bzw. vom Schutz vor kriminellen Betätigungen.

5. Die Verwaltung stellt Überlegungen an, wie Unternehmen, vor allem solche mit Helfer*innen im Ehrenamt, unterstützt und gewürdigt werden können.

Begründung

Durch den demographischen Wandel leben immer mehr ältere Menschen. Sie benötigen in schnell steigendem Maß Hilfe im Haushalt, um in der eigenen Wohnung wohnen zu können. Hilfe im Alltag schützt außerdem vor Unfällen und teilweise auch vor Einsamkeit.

Dieser Bereich wird in seiner Bedeutung oft nicht genügend wahrgenommen, nicht nur die Pflege ist ausschlaggebend. Deshalb ist eine Auseinandersetzung im Sozialausschuss wichtig, welche Bedeutung die Alltagshilfen haben, wie sowohl die Seite der Senior*innen als auch die teilweise ehrenamtlichen Alltagshelfer*innen geschützt werden können und wie man den Bereich Alltagshilfen unterstützen kann.

Dazu gehört z.B. das Kümmern um pünktliche Einnahme der Medikamente, Einkaufen, Kochen und Zubereitung der Mahlzeiten, Umgang mit Papieren und Post, gemeinsame Unternehmungen, Begleitung zu Ärzt*innen oder Friseur*innen, Abholung von Rezepten und eventuell Putzdienste.

Unterstützt werden die jeweiligen Organisationen teilweise schon durch die Vernetzung im Quartiersmanagement, durch Tipps seitens der Verwaltung. Für Organisationen mit ehrenamtlich Beschäftigten (gegen Aufwandsentschädigung) könnte künftig eine stärkere Würdigung und offizielle Wahrnehmung durch die Verwaltung hilfreich sein.

Unterzeichnet von:

Verena Anlauf, Ivo Dujmović, Jorinda Fahringer, Dr. Iris Sardarabady