- Die Verwaltung prüft, auf welchem Weg die Versorgung von Mitarbeitenden mit E-Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz am effizientesten verbessert werden kann.
- Insbesondere wird geprüft, ob eine Direktvergabe von Flächen an die Fächer GmbH zum Betrieb nicht-öffentlicher günstiger Ladeinfrastruktur für die Mitarbeitenden ein gangbarer Weg ist.
Weiter wird geprüft, ob die Bereitstellung der Ladeinfrastruktur durch die Fächer in einem Betreibermodell, bei dem die Investitionen durch dritte Kapitalgeber getragen werden, sinnvoll sein kann. - Es soll ein Modellversuch, beispielsweise auf einem geeigneten Parkplatz einer Schule, angestrebt werden.
| Begründung/Sachverhalt |
Die Antriebswende ist ein zentraler Bestandteil der Klimaschutzbemühungen. Damit Elektromobilität in Deutschland breite Akzeptanz findet, muss das Laden von E‑Fahrzeugen zuverlässig und einfach möglich sein. Auch aus industriepolitischer Sicht ist ein funktionierender Heimmarkt entscheidend, damit deutsche Hersteller bei dieser Zukunftstechnologie an der Spitze mitspielen können.
Das Laden am Arbeitsplatz ist besonders sinnvoll, da tagsüber häufig Solarstrom zur Verfügung steht und die Fahrzeuge dort lange Standzeiten haben. So kann kostengünstige Normalladeinfrastruktur, etwa in Form von Wallboxen, genutzt werden. Zudem kann Lastmanagement eingesetzt werden, sodass sowohl erneuerbarer Strom als auch die vorhandene Netzanschlusskapazität effizient genutzt werden. Auf diese Weise kann der Kapitalbedarf für die Fächer und der Endpreis für die Stromabnehmenden möglichst niedrig gehalten werden.
Ein möglicher Weg ist die Umsetzung über die Fächer GmbH. Hier könnte eine Direktvergabe an die 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt erfolgen. Zugleich verfügt die Fächer GmbH bereits über einschlägige Erfahrung. Soweit erforderlich, kann sie zusätzlich externe fachliche Expertise einbinden und auch andere Unternehmen mit der Umsetzung beauftragen.
Unterzeichnet von:
Christian Klinkhardt Dr. Sonja Klingert Dr. Susanne Heynen
Aljoscha Löffler Leonie Wolf
