Grüne Gemeinderatsfraktion nominiert Aljoscha Löffler: Frischer Wind ins Baudezernat

(c) Grüner KV Karlsruhe

Die Karlsruher GRÜNEN nominieren den Vorsitzenden der Gemeinderatsfraktion Aljoscha Löffler für das Bürgermeisteramt im Dezernat 6. Die Wahl ist für die Gemeinderatssitzung am 28. Juli 2026 vorgesehen. Die aktuelle Amtszeit von Bürgermeister Daniel Fluhrer endet zum 30.09.2026.

Aljoscha Löffler ist seit 2019 Stadtrat und seither auch Fraktionsvorsitzender, zunächst im Tandem mit Zoe Mayer, nach deren Einzug in den Bundestag gemeinsam mit Jorinda Fahringer. Der Verkehrsplaner ist seit Beginn seiner Stadtratstätigkeit Mitglied im Planungs- sowie im Haupt- und Finanzausschuss. Löffler war von 2015 bis 2019 im Vorstand der GRÜNEN im Kreisverband Karlsruhe.

„Aljoscha Löffler hat unsere grünen Anliegen bei vielen strategischen Themen und konkreten Projekten vorangebracht und mitgestaltet“, so seine Co-Vorsitzende, Jorinda Fahringer. „Dazu gehören unter anderem das Programm für Aktive Mobilität oder das Konzept für den öffentlichen Raum und Mobilität in der Innenstadt, die städtebaulichen Planungen rund um das Ettlinger Tor sowie die Konzeptvergabe von Wohngrundstücken. Wir setzen auf diese und weitere wesentliche Initiativen für das Karlsruhe von morgen.“

Das Dezernat 6 umfasst die Bereiche Planen und Bauen, Mobilität, Flächen- und Immobilienmanagement. Auch die städtische Volkswohnung GmbH und der Zoo gehören dazu. „Die dortigen Entscheidungen haben eine große Bedeutung dafür, wie Karlsruhe sich angesichts der laufenden Klimaveränderungen aufstellt“, ergänzt Fahringer.

Aljoscha Löffler dankt seiner Fraktion für das Vertrauen: „Ich möchte in Karlsruhe Verantwortung übernehmen: Bezahlbarer Wohnraum, aktive Mobilität, ein attraktiver öffentlicher Raum auch in Hitzesommern, Klimaneutralität bis 2040. Die Ämter im Baudezernat sind essentiell für die Daseinsvorsorge und für ein lebenswertes Karlsruhe auch in Zukunft. Als Fraktionsvorsitzender weiß ich, dass die aktuelle Haushaltslage keine tollen Großprojekte erlaubt. Wir müssen vielmehr intensiv darum ringen, die wichtigsten Aufgaben zu erhalten und die kleinen Chancen für positive Veränderung zu nutzen. Stadtverwaltung, Stadtgesellschaft und Politik müssen zusammenarbeiten. Ich bringe meine Erfahrungen gern in eine neue Rolle ein und danke der Grünen-Fraktion für das Vertrauen.“