Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Gemeinderat Karlsruhe beantragt, dass die Stadtverwaltung im Stadtgebiet weitere Modalfilter einrichtet. „Und zwar dort, wo es auf der Basis der fachlichen Einschätzung und auf Grundlage des Programms für Aktive Mobilität geboten erscheint. Mittels einfacher Poller kann der Durchgangsverkehr aus Wohnquartieren verlagert werden, die Verkehrssicherheit wird erhöht“, führt Christian Klinkhardt, Sprecher für Mobilität der grünen Fraktion, aus.
„So entstehen Bereiche, in denen der öffentliche Raum allen Menschen zur Verfügung steht. Das erleichtert zum Beispiel Kindern ihre Wege zur Schule oder in der Freizeit“, erläutert Benjamin Bauer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Mitglied im Schul- und Jugendhilfeausschuss.
„Wie effektiv solche Maßnahmen wirken, lässt sich am neu eingerichteten Modalfilter an der Kreuzung Sophien- und Lessingstraße beobachten. Der Kfz-Verkehr entlang der Fahrradhauptroute ist jetzt deutlich verringert und die Aufenthaltsqualität nun viel höher. Auch in der Humboldtstraße, am Bahnhofsvorplatz, im Zirkel und in der Kreuzstraße bewähren sich solche Maßnahmen seit vielen Jahren“, ergänzt Christian Klinkhardt.
Die Fraktion schlägt nun vor, dass diese positiven Erfahrungen für weitere Modalfilter genutzt werden. Auch Hinweise und Anregungen aus der Bürgerschaft können in die Planung einfließen. Ein solches Vorgehen würde die Verwaltung entlasten. Wenn sich ein Poller nicht bewähren sollte, könne er ohne viel Aufwand und ohne hohe Kosten wieder entfernt werden.
„Mit solch einfachen Mitteln verbessern wir die Verkehrssicherheit und die Lebensqualität in Karlsruhe deutlich“, so die Grünen abschließend.
