Die grüne Fraktion hat in ihrem Antrag die Stadtverwaltung dazu aufgefordert, Maßnahmen, wie Anpassungen bei der Gehaltsstruktur, für die Ausländerbehörde zu entwickeln. Durch diese sollen in diesen komplexen Sachverhalten mehr Mitarbeitende gewonnen und langfristig gebunden werden.
„Wir freuen uns, dass wir eine Mehrheit im Gemeinderat für unsere Forderung einer übertariflichen Fachkräftezulage für Mitarbeitende der Ausländerbehörde im Front Office erreichen konnten. Die Mitarbeitenden sind durch Massenverwaltungsaufgaben im Bürger*innenservice einer zunehmenden Mehrbelastung ausgesetzt. Eine Erschwerniszulage trägt diesen besonderen Herausforderungen nun Rechnung“, so Dr. Iris Sardarabady, Sprecherin der Fraktion für Integration.
Die Stadtverwaltung sagte zudem zu, die Stellenbeschreibung für Mitarbeitende im Bereich humanitäres Bleiberecht aufgrund der anspruchsvolleren Aufgabenstellung auf eine mögliche Neubewertung zu prüfen.
„Für die Umsetzung erfolgreicher Willkommenspolitik vor Ort brauchen wir eine effiziente und stressresistente Ausländerbehörde. Ihre Leistungsfähigkeit hat einen großen Einfluss auf die Lebensperspektive von vielen Menschen hier in Karlsruhe. Der Tatsache, dass Stellen in der Behörde langfristig unbesetzt und viele Mitarbeitende nur weniger als drei Jahre dort bleiben, müssen wir dringend entgegenwirken. Nur so können wir die Behörde weiterhin funktionsfähig erhalten“, so Jorinda Fahrinder, Fraktionsvorsitzende der grünen Gemeinderatsfraktion, abschließend.
