GRÜN wirkt: Wohnpartnerschaften bieten soziale Unterstützung – und schaffen günstigen Wohnraum

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Die grüne Gemeinderatsfraktion gratuliert den Paritätischen Sozialdiensten für die Weiterentwicklung des Projektes Wohnen für Hilfe zu „Wohnpartnerschaften für alle“.

Inspiriert von einem ähnlichen Projekt in Freiburg stellte die Fraktion GRÜNE Anfang 2025 den Antrag, das bereits seit 2010 bestehende Projekt Wohnen für Hilfe um neue Zielgruppen zu erweitern. In Freiburg können auf diesem Weg pro Jahr über 100 Wohnplätze neu geschaffen werden.

Verena Anlauf, grüne Sprecherin für Sozial- und Wohnungspolitik erklärt: „Viele Studierende, aber auch Auszubildende oder Absolvent*innen eines Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahres suchen günstigen Wohnraum. Im Rahmen der Wohnpartnerschaften unterstützen sie ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Familien in einem festgelegten Umfang und erhalten dafür einen Nachlass auf ihre Miete. Nicht selten wird dafür Wohnraum angeboten, der bisher leer stand.“

Organisiert wird dies in Karlsruhe durch die Paritätischen Sozialdienste; die für das Projekt Stiftungsmittel gewinnen konnten. Die Erfahrung zeigt, dass nur in den allerwenigsten Fällen eine solche Vermittlung nicht passt. Dann kann ein Mietverhältnis unkompliziert beendet werden.

Aljoscha Löffler, Fraktionsvorsitzender der Grünen betont zum Abschluss: „Zwei wichtige wohnungspolitische Ziele werden erfüllt: Leer stehender Wohnraum wird wieder genutzt und Menschen können in ihrem gewohnten Umfeld bleiben. Alle Beteiligten profitieren und bereichern sich gegenseitig. So tragen wir zu einer lebenswerten Stadt für alle bei.“