Keine Kürzung für die Kinemathek (HHS4_GR49)

Teilhaushalt: 4100 Kultur

Höhe der beantragten Mittel:   12.030 € (2026),  12030 € (2027)

Begründung:

Der Einsparvorschlag von 8,7% wird für die Kinemathek nicht umgesetzt wegen besonderer Härte:
Weitere Kürzungen gefährden die Fortführung der Arbeit der Kinemathek.           
Sie erhält Komplementärmittel vom Land aus dem Kommunalkinofördertopf der Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg (2:1; Stadt : Land), die bei Kürzung der städtischen Förderung ebenfalls  anteilig gekürzt werden würden.      
Stark gestiegene Energie- und Stromkosten, nach getätigten Investitionen ins Gebäude, nochmalige Mietkostenerhöhung vom Vermieter (Hubertus-Wald-Stiftung) im Jahr 2025 führen zu weiteren finanziellen Belastungen.

In den Räumen der Kinemathek finden mehrere ebenfalls städtisch geförderte Filmfestivals statt. Auch für den Jazzclub als Untermieter der Kinemathek ist deren Fortbestand Grundlage seiner Arbeit.

Kino ist ein zentraler Bestandteil des kulturellen Lebens in der Innenstadt. Es bietet besondere Filmreihen, Premieren, Festivals und Veranstaltungen, die zur kulturellen Vielfalt beitragen, Kinderkino und kooperiert eng mit verschiedenen Initiativen und Institutionen. Darüber hinaus trägt die Kinemathek zur Aufenthaltsqualität des Passagehofs bei.

Unterzeichnet von:

Aljoscha Löffler, Jorinda Fahringer und GRÜNE Fraktion

Leider fand unser Antrag in den Beratungen keine Mehrheit.