Die GRÜNE Fraktion im Karlsruher Gemeinderat hat gemeinsam mit den Fraktionen von SPD, KAL, Volt und Die Linke die Initiative verschiedener deutscher Städte aufgegriffen und sich an Oberbürgermeister Dr. Mentrup gewandt.
Wie bereits Hannover, Düsseldorf, Leipzig, Bonn, Kiel und Freiburg fordern die Fraktionen die Bundesregierung auf, ein humanitäres Kontingent zur Aufnahme besonders schutzbedürftiger Kinder aus Gaza und Israel zu schaffen. Karlsruhe soll seine Bereitschaft signalisieren, diesen Kindern und ihren Bezugspersonen Schutz zu bieten.
„Wir freuen uns, dass die Stadtverwaltung bereits im BNN-Artikel vom 8. August 2025 Interesse an einer entsprechenden Prüfung signalisiert hat“, erklärt Dr. Iris Sardarabady, Grüne Fachsprecherin für Integrationspolitik.
„Karlsruhe hat schon oft bewiesen, dass wir auch in schwierigen Situationen Wege finden, Menschen in Not zu helfen. Wir können die Konflikte in der Welt nicht lösen, aber dort wo Völkerrecht verletzt und entsetzliches Leid hervorgebracht wird, als Stadtgesellschaft ein Zeichen der Menschlichkeit und Solidarität setzen“, ergänzt Stadtrat Benjamin Bauer, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion
Die Fraktionen bitten den Oberbürgermeister zudem, in seiner Rolle als Präsident des Städtetags Baden-Württemberg die Bundesregierung zu einem geordneten Verfahren aufzufordern.
