Wohnen für Hilfe wird zu „Wohnpartnerschaften für ALLE“

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Grüner Antrag führt zu Weiterentwicklung des Projektes

Die grüne Fraktion hat erreicht, dass das erfolgreiche Projekt „Wohnen für Hilfe“ erweitert wird. Zukünftig richtet es sich nicht nur an Studierende, sondern beispielsweise auch Auszubildende und Absolvent*innen eines Freiwilligen Sozialen oder Ökologischen Jahres. Im Rahmen dieses Projekts unterstützen sie ältere Menschen oder Familien in einem festgelegten Umfang und erhalten dafür einen Nachlass auf ihre Miete.

Im Sozialausschuss am 09. Juli 2025 wurde vorgestellt, dass die Paritätischen Sozialdienste als Träger – angestoßen durch den grünen Antrag – ein Konzept für eine Weiterentwicklung erarbeitet haben und dafür Stiftungsmittel gewinnen konnten. Auch die Stadt Karlsruhe wird ihren Zuschuss – derzeit jährlich knapp 16.000 Euro – für zwei Jahre um 3.500 Euro pro Jahr erhöhen. Diese Erhöhung kann aus Spendengeldern finanziert werden.

Die zusätzlichen Mittel werden vor allem für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet, um die neuen Zielgruppen zu erreichen und die Zahl der Wohnpartnerschaften weiter zu erhöhen.

„Es ist aus vielen guten Gründen wichtig, dass dieser erfolgreiche Ansatz ausgeweitet wird: Bestehende Wohnungen werden besser genutzt und Menschen in verschiedenen Lebenslagen unterstützen sich im sozialen Nahraum“, so Verena Anlauf, sozialpolitische Sprecherin der Fraktion.

Die GRÜNEN erklären abschließen: „Mit einem sehr geringen Geldbetrag entlasten wir mit Wohnpartnerschaften den Wohnungsmarkt und tragen dadurch zu einer lebenswerten Stadt für alle bei.“