Die Gemeinderatsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE Grünen bringt einen Antrag zur Weiterentwicklung der städtischen KA-Feedback-Plattform ein. Die App ist bereits jetzt ein wichtiger Kanal für Meldungen; die Grünen wollen sie zugänglicher für alle Bürger*innen machen. Außerdem sollen die damit zusammenhängenden Arbeitsabläufe in der Verwaltung transparenter werden.
Zu den zentralen Antragsanliegen gehört ein barrierefreier Webzugang als Ergänzung zur bestehenden App, eine übersichtlichere Darstellung der Bearbeitungsstände und die Einführung einer Unterstützungsfunktion für Vorschläge. Darüber hinaus soll die Plattform Anreize schaffen, auch physisch in den Fokus der Stadtgesellschaft zu rücken, unter anderem durch QR-Codes im öffentlichen Raum.
„Digitale Teilhabe darf nicht vom Besitz eines Smartphones abhängen“, erklärt Ceren Akbaba, Co-Sprecherin für Digitales der grünen Gemeinderatsfraktion. „Mit dem barrierefreien Webzugang und den neuen Funktionen können alle Karlsruher*innen, sich unkompliziert an der Gestaltung unserer Stadt beteiligen – unabhängig von ihren technischen Voraussetzungen.“
Ein besonderes Anliegen der Grünen ist die Open-Source-Strategie für die Weiterentwicklung der Plattform. „Wir verfolgen das Prinzip ‚Public Money, Public Code‘“, betont Ivo Dujmović, Co-Sprecher für Digitales. „Dadurch kann der Stadt niemandem verbieten die Plattform, nach eigenem Ermessen weiterzuentwickeln. Auch mit anderen Städten und Bürger*innen daran zu arbeiten, wird dadurch ohne Zusatzkosten möglich.“
„Mit unseren Vorschlägen stärken wir das Vertrauen in digitale Beteiligungsformate und schaffen die Grundlage für eine moderne, responsive Stadtverwaltung,“ so die Grünen. „Wir wollen dazu beitragen, dass Karlsruhe nicht nur eine ‚Stadt für Alle‘“ wird, sondern auch eine ‚Stadt mit Allen‘, welche von den Erfahrungen der Bürger*innen (mit-)lernt.“
