Antrag zur Vorberatung im Fachausschuss
Die Stadt Karlsruhe entwickelt die KA-Feedback-Plattform im Sinne einer inklusiven, transparenten und effektiven Bürgerbeteiligung weiter. Dabei sollen insbesondere folgende Punkte berücksichtigt und zeitnah umgesetzt werden:
- Barrierefreier und intuitiv bedienbarer Webzugang für Computer als Ergänzung zur aktuellen App, einschließlich der Integration in die Karlsruhe.App.
- Übersichtlichere Darstellung bereits eingereichter Rückmeldungen inklusive deren Bearbeitungsstatus und Reaktion der Stadt.
Außerdem soll eine nachvollziehbare Kategorisierung der durch die Plattform bewirkten Maßnahmen erfolgen – im Sinne der städtischen Digitalstrategie. - Einführung einer Unterstützungsfunktion (z. B. „Gefällt mir“/„Unterstützen“-Button), um Mehrfachmeldungen zu vermeiden und die Relevanz einzelner Vorschläge sichtbar zu machen.
- Upload-Möglichkeit für Skizzen und weitere Dokumente, um Rückmeldungen präziser und nachvollziehbarer zu gestalten.
- Prüfung der Einführung von QR-Codes für spezifische Meldungen oder Kategorien, um eine bessere Kommunikation im öffentlichen Raum (z. B. Infotafel oder Flyer) zu ermöglichen.
- Gezielte Bewerbung der Plattform als zentrale Rückmeldestelle durch öffentliche Aktionen und Kommunikationsmaßnahmen.
- Erstellung und Umsetzung einer Open-Source-Strategie für die Weiter- oder Neuentwicklung der Plattform in Kooperation mit der Zivilgesellschaft und anderen Städten.
- Transparente Rückmeldung zu jedem eingereichten Anliegen, auch wenn dieses aus Kapazitätsgründen vorerst zurückgestellt wird.
Zudem sollte eine Benachrichtigung der Nutzenden erfolgen, wenn eine Antwort eingestellt wurde. - Prüfung der Integration beziehungsweise des Zusammenspiels mit der geplanten digitalen Beteiligungsplattform.
| Begründung/Sachverhalt |
Die KA-Feedback-Plattform ist ein wichtiges Instrument der digitalen Bürgerbeteiligung in Karlsruhe. Ihr Potenzial kann jedoch nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn sie barrierearm zugänglich, intuitiv nutzbar und nachvollziehbar in ihren Abläufen ist. Durch eine verbesserte Benutzerführung, mehr Transparenz über den Bearbeitungsstand und eine gezielte Öffentlichkeitsarbeit kann das Vertrauen in die digitale Rückmeldung an die Verwaltung gestärkt werden.
Eine offene Weiterentwicklung der Software unter Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen und potenziell auch anderer Städte würde Ressourcen sparen und die Innovationskraft stärken.
Letztlich profitieren vor allem die Bürger*innen, weil sie einfacher partizipieren und Rückmeldungen aus der Verwaltung besser nachvollziehen können – unabhängig davon, ob sie ein Smartphone besitzen oder nicht.
Unterzeichnet von:
Ivo Dujmović Christian Klinkhardt Ceren Akbaba
Aljoscha Löffler Leonie Wolf Dr. Sonja Klingert
Für den Haupt- und Finanzausschuss am 15. Juli 2025 erhielten die die Stellungnahme, dass nur einige Anliegen umgesetzt werden.
