Verbesserte Sicherheit auf dem Geh- und Radweg am Adenauerring

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Interfrakioneller Änderungsantrag von GRÜNE, Volt, Die Linke und KAL zu TOP 22 der Gemeinderatssitzung am 19. November: Verbesserte Sicherheit auf dem Geh- und Radweg am Adenauerring zwischen Fußballstadion und Willy-Brand-Allee (Vorlage 2024/0781):

Die Verwaltung unterbindet das Parken auf den Rasengittersteinen in den besonderes beengten Abschnitten am Adenauerring an den Tagen ohne Spiele
oder Veranstaltungen im oder am Stadion im Wildpark.        
Zu besonderes beengten Abschnitten zählen der Rad- und Fußweg auf der nördlichen / östlichen Seite des Adenauerring im Abschnitt zwischen Wildparkstadion und Willy-Brandt-Allee sowie zwischen Hagsfelder Allee und Theodor-Heuss-Allee.

Begründung/Sachverhalt:

Der ohnehin schon zu schmale Radweg wird durch auf den Rasengittersteinen parkende Fahrzeuge zusätzlich beengt. Außerhalb von Spieltagen und Veranstaltungen handelt sich hierbei besonders häufig um überbreite Fahrzeuge wie (Miet-)Sprinter, Anhänger usw. Diese stehen regelmäßig über die Fläche der Rasengittersteine hinaus in den Fuß- und Radweg hinein.           
Diese Fahrzeuge können aber auch problemlos an anderen Orten am Rand der Stadt abgestellt werden, da sie nicht auf Grund der konkreten Lage am Adenauerring stehen, sondern schlicht, weil hier Platz ist. In der näheren Umgebung sind bei allen Zielen (z.B. Sportvereine, Hochschulen) außerdem ausreichend kostenlose Parkplätze vorhanden. Zudem werden laut Aussage der Stadtverwaltung die Parkplätze außerhalb von Spieltagen nicht benötigt.

Eine verkehrsrechtliche Maßnahme wäre dementsprechend die einfachste Möglichkeit, um Konflikte und Engstellen an den nicht ausreichenden Radwegen entlang der Radwege am Adenauerring zu verringern. Da Spiel- und Veranstaltungstage auf das gesamte Jahr gesehen einen geringen Anteil ausmachen, bietet diese Lösung eine Verbesserung fast über das gesamte Jahr.

Unterzeichnet von:

Aljoscha Löffler, Dr. Susanne Heynen, Fraktion GRÜNE
Fabian Gaukel, Volt-Fraktion
Franziska Buresch, Anne Berghoff, Fraktion Die Linke
Michael Haug, Sonja Döring, KAL-Fraktion

In ihrer Stellungnahme greift die Stadtverwaltung unser Anliegen auf. Weil dadurch neue Aspekte in die Debatte gekommen sind, wird im Planungsausschuss am 12. Dezember noch einmal alles im Detail dargestellt.