CDU-Fraktion sammelt Müll mit City Cleaners Germany - Karlsruhe
Beim Einsatz am Alten Schlachthof wird klar: Sauberkeit braucht mehr als guten Willen
„Bei unserer Sommertour haben wir uns ganz bewusst für eine Sammelaktion mit den City Cleaners Germany - Karlsruhe entschieden“, eröffnet Stadtrat Tilman Pfannkuch. „Eine Stunde lang haben wir zusammen mit rund 10 Ehrenamtlichen am Alten Schlachthof Müll gesammelt: Kippen, Glasscherben und Plastikverpackungen. Was uns dabei am meisten beschäftigt hat, war nicht allein die Menge an Müll, die wir in kürzester Zeit zusammengetragen haben, sondern das mangelnde Bewusstsein für Sauberkeit in der Stadtgesellschaft. Leider werfen immer mehr Menschen ihren Müll einfach auf die Straße oder ins Gebüsch. Getreu dem Motto: Soll sich doch jemand anderes darum kümmern.“
„Für größere Sammelaktionen treffen wir uns ein- bis zweimal im Monat – mit Bollerwagen, Greifzangen, Müllsäcken und Warnwesten“, ergänzt Gabriele Berblinger für die City Cleaners Germany - Karlsruhe. „Bei uns lernen sich Menschen kennen, die vorher nichts miteinander zu tun hatten. Was uns verbindet, ist einfach der Wunsch nach einer saubereren Stadt. Auch bei ‚Das Fest' sind wir aktiv, weil wir dort besonders viele Menschen erreichen und für das Thema sensibilisieren können. Manche von uns sammeln sogar täglich privat Müll – das zeigt, wie ernst uns das Thema ist.“
„Was uns bei den City Cleaners in dieser einen Stunde gezeigt wurde, wollen wir jetzt politisch aufgreifen“, kommentiert Stadtrat Tobias Bunk-Merkel. „In Bremen gibt es bereits einen Kippen-Marathon, ähnlich wie die Dreck-weg-Wochen des TSK, nur mit klarem Fokus auf Zigarettenstummel. Das können wir uns auch für Karlsruhe gut vorstellen. Vor allem aber wollen wir regelmäßige Schwerpunktkontrollen des Ordnungsamts an bekannten Problemstellen. Bis zu 600 Euro Bußgeld drohen fürs Wegwerfen von Kippen – das sollte auch spürbar durchgesetzt werden und darf auch mal weh tun. Schließlich kann eine einzige Kippe bis zu 1.000 Liter Wasser mit Nikotin und anderen Giftstoffen verunreinigen. Das ist kein Kavaliersdelikt“, so Bunk-Merkel. „Abschließend bedanken wir uns bei Frau Berblinger und ihren City Cleaners für die vielen guten Anregungen, die wir in den Gemeinderat mitnehmen wollen. Ihr Einsatz ist gelebtes Ehrenamt.“
Sie möchten mithelfen? Die City Cleaners Germany - Karlsruhe suchen Mitstreiterinnen und Mitstreiter! Informieren Sie sich gerne über die MitMachZentrale Karlsruhe oder nehmen Kontakt auf per E-Mail: citycleanersgermany.ka@gmail.com