Programminformationen

Download: Pressematerialien Ausstellung Simone de Beauvoir

Februar 2024 Alle Texte einblenden

Donnerstag, 8.2.2024 | 19 Uhr | PrinzMaxPalais, 1. OG | Eintritt frei

Begleitprogramm der Ausstellung SIMONE DE BEAUVOIR: DAS ANDERE GESCHLECHT
Susanne Radelhof: LOST WOMEN ART (2021) – Filmschau, Diskussion
































Obwohl Frauen in der Geschichte der Kunst auf Augenhöhe mit ihren männlichen Zeitgenossen vertreten sind, tauchen weder ihre Namen noch ihre Werke in den Museen und Kunstgeschichten auf – und das bis heute. Noch immer werden Frauen im Kunstbereich geringer bezahlt als ihre männlichen Kollegen, weniger Kunstobjekte von Frauen sind in Museen zu beschauen. Der Zweiteiler LOST WOMEN ART (2021) von Susanne Radelhof soll die Mechanismen aufdecken, mit welchen Künstlerinnen im geschichtlichen Verlauf ausgespart wurden und werden. Susanne Radelhof wird für eine anschließende Diskussions- und Fragerunde zugegen sein.
Susanne Radelhof (geboren 1981 in Eisenach) studierte Medienkultur und Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar und an der Universität in Valencia. Im Anschluss daran absolvierte sie ein journalistisches Volontariat. Zwischen 2003 und 2023 war sie in die verschiedensten Dokumentarfilmproduktionen involviert. Heute arbeitet sie v.a. als kreative Produzentin und betreut Dokumentarfilme für das öffentlich-rechtliche Fernsehen und fürs Kino.

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Donnerstag, 22.2.2024 bis Sonntag, 25.2.2024 | art KARLSRUHE

Das Museum für Literatur ist auf der art KARLSRUHE 2024 vertreten.
Besuchen Sie uns in Halle 3, Stand H3/S06






























Vorverkauf: www.art-karlsruhe.de/tickets
Messe Karlsruhe, Messeallee 1, 76287 Rheinstetten

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Dienstag, 27.2.2024 | 19 Uhr | PrinzMaxPalais, 1. OG | Eintritt frei

Begleitprogramm der Ausstellung SIMONE DE BEAUVOIR: DAS ANDERE GESCHLECHT
Philipp Schwab: ‚Was ist Existenzialismus?‘ – Vortrag und Diskussion

Das andere Geschlecht (1949) von Simone de Beauvoir zählt zum Kanon feministischer Literatur. Mit ihren Theorien über die Formung eines sozialen Geschlechts, welches von der Physiognomie abhängig ist, sorgte de Beauvoir in den späten 1940er Jahren für großen Aufruhr. Nicht zu vernachlässigen ist der existenzialistische Ansatz, auf dem sie ihr Traktat und ebenso ihre Romane aufbaute, der es überhaupt erst möglich machte, ihre Thesen aufzustellen. Prof. Dr. Philipp Schwab von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg widmet sich in einem Vortrag dem Thema ‚Was ist Existenzialismus?‘.

Philipp Schwab ist seit 2022 Professor für Philosophie mit den Schwerpunkten Klassische deutsche Philosophie und ihre Rezeption. Seit 2022 ist er Leiter des DFG-Projektes ‚Schelling in München (1811-1841). Er veröffentlichte zahlreiche Monografien, Aufsätze und Sammelbände und ist Mitbegründer und Mitherausgeber der seit 2013 erscheinenden Zeitschrift Schelling-Studien. Internationale Zeitschrift zur klassischen deutschen Philosophie.

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März 2024 Alle Texte einblenden

Dienstag, 5.3.2024 | 19 Uhr | PrinzMaxPalais, 1. OG | Eintritt frei

Begleitprogramm der Ausstellung SIMONE DE BEAUVOIR: DAS ANDERE GESCHLECHT
Schmökerabend im Café de Flore



















Simone de Beauvoir ist vor allem für ihr Werk Le deuxième sexe (dt. Das andere Geschlecht) bekannt. Doch war de Beauvoir nicht nur als Feministin und Aktivistin tätig, sondern auch als Romanautorin. So waren es Romane wie Little Women Louisa May Alcott (1832-1888), die in ihr schon früh den Wunsch formten, über den ihr zugeschriebenen Raum als Ehefrau und Mutter hinauszugehen. Nach einigen wenig erfolgreichen Versuchen gelang es ihr schließlich 1943 erstmals mit ihrem Debütroman L’invitée (dt. Sie kam und sie blieb), als Autorin Fuß zu fassen. Bereits zwei Jahre später erschien ihr nächster Roman Le sang des autres (dt. Das Blut der anderen). Für ihr Werk Les Mandarins (dt. Die Mandarins von Paris) erhielt sie 1954 den Prix Goncourt. Um diese Seite von Simone de Beauvoir zu zeigen, wird die Schauspielerin Antonia Mohr, die bereits beim ersten ‚Schmökerabend im Café de Flore‘ im November 2023 im PrinzMaxPalais gelesen hat, Auszüge aus den drei genannten Werken rezitieren.
Antonia Mohr ist seit über einem Jahrzehnt am Badischen Staatstheater Karlsruhe als Schauspielerin tätig. Derzeit ist sie u.a. in Anna Iwanowa, Der Gute Gott von Manhattan und Mephisto zu sehen. Antonia Mohr ist zudem Sprecherin beim SWR und ARTE.

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Mittwoch, 13.3.2024 | 19 Uhr | PrinzMaxPalais | Eintritt 3 € Mitglieder | 6 € Gäste

Heidi Ritter (Halle):
Vortrag über die Biographie Rahel Varnhagens aus der Sicht der jüdischen Philosophin Hannah Arendt

Zwei Frauen, zwei Jüdinnen – die eine geprägt von der geistigen Bewegung der Aufklärung, die andere von der Erfahrung des Antisemitismus und des Holocaust am jüdischen Volk. Hannah Arendt, die aus Deutschland emigrieren musste, hat über Rahel Varnhagen eine Biographie geschrieben, die 1959 in der Bundesrepublik erschien. Bereits 1928 – nach ihrer Promotion – hatte die 22-Jährige damit begonnen, das „Leben einer deutschen Jüdin aus der Romantik“, so der Untertitel, zu befragen. Von dieser ‚Befragung‘ soll in dem Vortrag der stellvertretenden Vorsitzenden der Goethe-Gesellschaft in Halle die Rede sein.

Dr. Heidi Ritter ist stellvertretende Vorsitzende der Goethe-Gesellschaft in Karlsruhes Partnerstadt Halle.

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Freitag, 15.3.2024 | 19 Uhr | PrinzMaxPalais | Eintritt frei

„Weg mit dem Korsett“
Ein literarisch-musikalisches und szenisches Potpourri von und mit Rita Huber-Süß (Musik, Texte), Karin Bruder, Ondine Dietz (Texte), Ursula Zetzmann (Schauspiel)














Bin ich normal?
Bin ich schön?
Bin ich Ich oder spiele ich eine Rolle?
Lebe ich mein Leben oder lebe ich die vorgegebenen Normen und Geschäftsinteressen anderer?
Werde ich akzeptiert?
Und was ist mit den anderen, wen akzeptiere ich, wen nicht und warum?
Vier Künstlerinnen der GEDOK Karlsruhe sorgen für eine stimmungsvolle Auseinandersetzung mit Rollen- und Schönheitsbildern.

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Mittwoch, 20.3.2024, 19 Uhr | PrinzMaxPalais | Eintritt 10 € | ermäßigt 8 €

Jan Philipp Reemtsma: Christoph Martin Wieland. Die Erfindung der modernen deutschen Literatur. Eine Biographie






























Der Literatur- und Sozialwissenschaftler sowie Vorsteher der Arno Schmidt Stiftung Jan Philipp Reemtsma präsentiert seine Biographie über Christoph Martin Wieland, der als „Erfinder der Weimarer Klassik“ (Sachbuch-Bestenliste von ZEIT, ZDF und Deutschlandfunk im März 2023) gilt. Reemtsma zeigt Wieland als Begründer der modernen deutschen Literatur neben Goethe und Schiller und stellt die komplexe Persönlichkeit Wielands als Innovator, Aufklärer, Schriftsteller und Jurist vor.

Jan Philipp Reemtsma, 1952 in Bonn geboren, studierte Germanistik und Philosophie in Bonn. Er ist Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Hamburg. 1984 gründete er das Hamburger Institut für Sozialforschung, das er bis 2015 leitete. Die Biographie Christoph Martin Wieland, die Reemtsma in Zusammenarbeit mit Fanny Esterházy verfasst hat, wurde mit dem Bayerischen Buchpreis 2023 in der Kategorie Sachbuch ausgezeichnet und war nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik.

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Besuchen Sie uns auf der Leipziger Buchmesse (21.-24. März 2024)
Termin: Freitag, den 22.03.2024, 14:30 – 15:00 Uhr, Ort: Leseinsel Junge Verlage

Literaturzeitschriften! Ein Medium mit Zukunft? allmende, die horen und mosaik über die Zukunft von Literaturzeitschriften







Wozu brauchen wir heute noch Literaturzeitschriften? Wie ist derzeit das Schreiben für Autor:innen in der (Dauer)-Krise? Vertreter:innen der allmende, der horen und von mosaik präsentieren aktuelle Ausgaben, sprechen über Themen, Erfahrungen und Schwierigkeiten beim ‚Zeitschriftenmachen‘ und stellen Beiträger:innen vor. Mit Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann und Matthias Walz (allmende – Zeitschrift für Literatur), Andreas Erb und Christof Hamann (die horen - Zeitschrift für Literatur, Kunst und Kritik), Felicitas Biller und Katharina J. Ferner (mosaik – Zeitschrift für Literatur und Kultur) sowie Nasima Sophia Razizadeh und Tengezar Marînî.






















Die Literarische Gesellschaft präsentiert im Rahmen der Leipziger Buchmesse u.a. die aktuelle Ausgabe Nr. 112 der allmende – Zeitschrift für Literatur.



In Gedenken an Martin Walser – 112. Ausgabe der allmende – Zeitschrift für Literatur
Mit der aktuellen allmende-Ausgabe würdigen wir einen großen Vertreter der aktuellen deutschsprachigen Literaturgeschichte, der oft im Karlsruher Museum für Literatur zu Gast war.

Traurig über den Tod von Martin Walser blicken wir zurück auf das Leben eines Mannes, der in vielen Zeitpunkten seines Lebens am Anfang stand und doch immer wieder Neues in sich fand. Anhand der Beiträge von Wegbegleitern versuchen wir nachzuvollziehen, was Martin Walser angetrieben hat. Wie fand er zu seiner Stimme in der Literatur? Welche Rolle spielten das Scheitern und das Rebellieren in seinem Leben? Welchen Einfluss haben die Werke des Schriftstellers, Redners und Hermann-Hesse-Literaturpreisträgers über seinen Tod hinaus? Welche Rolle spielt sein Heimatbegriff und der Bodensee? Wir interessieren uns für die verschiedenen Lebensabschnitte im Leben von Martin Walser und fragen nach dem Erbe, das er hinterlässt. Wir richten unsere Aufmerksamkeit auf all das, was Martin Walser aufgebaut hat – nicht zuletzt als einen der Begründer der allmende. Ihm widmen wir diese Ausgabe.

Mit Beiträgen von Christoph Gellner, Jörg Magenau, Udo Reents, Arnold Stadler und anderen. Bilder/Werke: Barbara Klemm, Alissa Walser

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April 2024 Alle Texte einblenden

Sonntag, 7.4.2024 | 11 Uhr | PrinzMaxPalais, 1. OG | Eintritt frei

Finissage der Ausstellung SIMONE DE BEAUVOIR: DAS ANDERE GESCHLECHT

Julia Korbik und Julia Bernhard: Simone de Beauvoir: Ich möchte vom Leben alles – Präsentation der Graphic Novel




























Simone de Beauvoir wollte vom Leben alles: Sie wollte „eine Frau, aber auch ein Mann sein, viele Freunde haben“ (Simone de Beauvoir: Eine transatlantische Liebe. Briefe an Nelson Algren. 1947–1964, Reinbek 1999, S. 59), aber auch allein sein können, viel arbeiten, gute Bücher schreiben, reisen und das Leben genießen. Julia Korbik und Julia Bernhard zeichnen in ihrer Graphic Novel Simone de Beauvoir: Ich möchte vom Leben alles, getreu den Worten Simone de Beauvoirs, das Gesamtbild dieser Ikone nach. Die Handlung stellt de Beauvoirs Kindheit, ihre Jugend und ihr Erwachsenenalter dar. Dadurch wird deutlich, wie sie sich zu der Persönlichkeit entwickeln konnte, die sie heute ist – dies schließt sowohl ihr Privatleben als auch ihr Leben in der Öffentlichkeit ein. Julia Korbik und Julia Bernhard präsentieren ihre Graphic Novel visuell und auditiv. Julia Korbik studierte European Studies, Kommunikationswissenschaften und Journalismus an den Universitäten in Lille und Münster. Danach arbeitete sie als freie Journalistin und Autorin in Berlin für die verschiedensten Medien. Am liebsten schreibt sie über Politik und Popkultur aus feministischer Sicht. Seit 2016 betreibt sie den Blog OH, SIMONE und widmet sich hierin allen Bereichen de Beauvoirs Leben. 2018 erhielt sie den Luise-Büchner-Preis für Publizistik. Julia Bernhard studierte Graphic Design im Bachelor und Illustration und Editorial Design im Master an der Universität in Mainz. Heute ist sie als Illustratorin und Comiczeichnerin in Berlin tätig. Bernhard kann auf mehrere Publikationen und Ausstellungen zurückblicken. 2017 und 2019 erhielt sie den ADC Germany Junior Award, 2020 die Auszeichnung des Max und Moritz-Preises für das beste deutschsprachige Comic-Debüt.

Tickets für alle Veranstaltungen sind auch erhältlich bei der Stephanus-Buchhandlung.

Programm: Hansgeorg Schmidt-Bergmann, Matthias Walz, Miriam Schabinger und Judith Samp

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NEU: Eintrittskarten online kaufen:

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Kaufen Sie Eintrittskarten zu unseren Veranstaltungen jetzt auch direkt online bei der Stephanus-Buchhandlung

Tickets erhalten Sie – wenn nicht anders vermerkt – bei der Stephanus-Buchhandlung. Infos entnehmen Sie immer auch unserer Website: www.literaturmuseum.de
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