{"id":2725,"date":"2019-10-07T00:00:00","date_gmt":"2019-10-06T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/10\/beitrag-fuer-die-stadtzeitung-von-renate-rastaetter-12\/"},"modified":"2020-07-13T16:08:39","modified_gmt":"2020-07-13T14:08:39","slug":"beitrag-fuer-die-stadtzeitung-von-renate-rastaetter-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/10\/beitrag-fuer-die-stadtzeitung-von-renate-rastaetter-12\/","title":{"rendered":"Karlsruher W\u00e4lder und Stadtb\u00e4ume erhalten"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><span class=\"auto-style2\">Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Renate Rast\u00e4tter<\/span> <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/rastaetter.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Folgen der klimabedingten Hitze und Trockenheit f\u00fcr unseren Wald und unsere Stadt werden immer bedrohlicher. Die B\u00e4ume verlieren ihre Widerstandsf\u00e4higkeit und sind anf\u00e4llig f\u00fcr Sch\u00e4dlinge wie Borkenk\u00e4fer und Pilze. Im besonders trockenen Sommer 2018, gefolgt vom hei\u00dfen Sommer 2019, sind deutlich mehr B\u00e4ume als sonst abgestorben oder stark gesch\u00e4digt worden. F\u00fcr die Zukunft werden solche Hitzeperioden immer h\u00e4ufiger und extremer erwartet.<br>F\u00fcr uns GR\u00dcNE ist neben der zentralen Herausforderung des Klimaschutzes deshalb die St\u00e4rkung der Widerstandskraft der Karlsruher Wald\u00f6kosysteme die zweite wichtige Aufgabe, um der jungen Generation eine lebenswerte Zukunft in unserer Stadt zu sichern. Denn W\u00e4lder und Stadtb\u00e4ume spenden Schatten und sorgen so f\u00fcr Abk\u00fchlung und Frischluftstr\u00f6me. Sie sind f\u00fcr den Erhalt der Biodiversit\u00e4t n\u00f6tig und durch ihre CO2-Speicherung sind sie zum Klimaschutz unverzichtbar<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Masterplan f\u00fcr Waldwende<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir Gr\u00fcne haben deshalb einen <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/08\/masterplan-fuer-den-waldumbau-und-den-erhalt-der-strassenbaeume-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Masterplan f\u00fcr den Waldumbau und den Erhalt der Stra\u00dfenb\u00e4ume beantragt<\/a>, der neben den Handlungsperspektiven auch die Berechnung der erforderlichen finanziellen Mittel zur Umsetzung enth\u00e4lt.<br>Wir GR\u00dcNE begr\u00fc\u00dfen es, dass die Stadtverwaltung zugesagt hat, unter der Federf\u00fchrung des Forstamts ein Konzept f\u00fcr den klimaangepassten Waldumbau im Stadtwald zu erarbeiten. Es soll Bestandteil des st\u00e4dtischen Klimaschutzkonzepts werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Mehr Wald und Stadtb\u00e4ume <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Durch die Stellungnahme der Stadtverwaltung liegen nun die konkreten Zahlen der \u201eUmwandlung\u201c von Waldfl\u00e4chen f\u00fcr Bauma\u00dfnahmen in den letzten 10 Jahren sowie geplante weitere Waldverluste vor. Erschreckend ist dabei, dass bislang nicht einmal ausreichender Ersatz f\u00fcr alle wegfallenden Waldfl\u00e4chen geschaffen wurde.<br>Wir GR\u00dcNE fordern deshalb eine Ausweitung von Waldfl\u00e4chen und mehr Stadtb\u00e4ume. Die Stadtverwaltung hat zugesagt, im Zuge des Freiraumentwicklungskonzepts eine \u201estadtweite Konzeption f\u00fcr die Auswahl m\u00f6glicher Fl\u00e4chen, die f\u00fcr eine Aufforstung sowie f\u00fcr die Erweiterung bestehender Waldfl\u00e4chen infrage kommen\u201c zu erstellen. Au\u00dferdem soll auch \u201edas Stra\u00dfennetz und das Netz \u00f6ffentlicher Gr\u00fcnfl\u00e4chen auf M\u00f6glichkeiten von weiteren Baumpflanzungen untersucht werden\u201c. Dazu geh\u00f6rt auch die Erweiterung des Wurzelraums der Stadtb\u00e4ume sowie neue Bew\u00e4sserungssysteme. Denn neben den klimabedingten Belastungen sind die Stadtb\u00e4ume zus\u00e4tzlich durch extrem ung\u00fcnstige Standortfaktoren im Dauerstress.<br>Wir GR\u00dcNE werden mit Nachdruck die konsequente Umsetzung dieser Ziele unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Stadtgesellschaft einbinden <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Viele B\u00fcrger*innen, die B\u00fcrgervereine und die Umweltverb\u00e4nde wollen sich aktiv f\u00fcr Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr den Wald und die Stadtb\u00e4ume einsetzen. Die Stadtverwaltung hat zugesagt, vielf\u00e4ltige Beteiligungsformate f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung anzubieten. Zudem setzt sie sich nach der Beendigung des bew\u00e4hrten Einheitsforstamts f\u00fcr enge Kooperation der Verwaltungen von Stadt- und Staatswald ein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Waldwende finanzieren <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Wiederbewaldung gesch\u00e4digter Fl\u00e4chen und der langfristige Umbau des Waldes zu klimastabilen Mischw\u00e4ldern wird sehr zeit- und kostenintensiv sein. Bis zum Doppelhaushalt 2021\/2022 wird voraussichtlich der Finanzbedarf daf\u00fcr vorliegen. Dringend notwendige Ma\u00dfnahmen dulden aber keinen Aufschub. Sie m\u00fcssen sofort finanziert werden. Wir GR\u00dcNE hoffen dazu auf Mehrheiten im Gemeinderat. Denn Klimaschutz und Erhalt der W\u00e4lder sind von existenzieller Bedeutung f\u00fcr alle Menschen in unserer Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Renate Rast\u00e4tter, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Renate Rast\u00e4tter Die Folgen der klimabedingten Hitze und Trockenheit f\u00fcr unseren Wald und unsere Stadt werden immer bedrohlicher. 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