{"id":2683,"date":"2016-06-16T00:00:00","date_gmt":"2016-06-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/06\/beitrag-fuer-die-stadtzeitung-von-johannes-honne\/"},"modified":"2020-07-17T18:32:03","modified_gmt":"2020-07-17T16:32:03","slug":"beitrag-fuer-die-stadtzeitung-von-johannes-honne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/06\/beitrag-fuer-die-stadtzeitung-von-johannes-honne\/","title":{"rendered":"Haushaltsstabilisierung ist unverzichtbar"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong><span class=\"auto-style2\">Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Johannes Honn\u00e9<\/span> <\/strong><\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/honne.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Vorausschau des st\u00e4dtischen Haushalts hatte f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Jahre in der Summe ein Defizit von 400 Mio. Euro ergeben. Deshalb mussten Verwaltung und Gemeinderat zwingend eingreifen. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr das steigende Defizit sind vielf\u00e4ltig: Die jahrzehntelange Vernachl\u00e4ssigung des Brandschutzes, nicht nur bei der Europahalle, holt uns jetzt ein. Den Kommunen werden vom Bund Aufgaben aufgeb\u00fcrdet, aber nicht ausreichend bezahlt. Vor allem Gro\u00dfprojekte belasten uns langfristig, so die U-Strab mit j\u00e4hrlich etwa 25 Mio. Euro ab Inbetriebnahme. Auch wenn wir GR\u00dcNE uns gegen kostentr\u00e4chtige Gro\u00dfprojekte eingesetzt haben, so sehen wir uns doch in der Pflicht, das Problem zu l\u00f6sen; denn wir wollen den folgenden Generationen keine Schuldenberge hinterlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verwaltung hat dem Gemeinderat ein erstes Ma\u00dfnahmenpaket mit Vorschl\u00e4gen zur Ausgabenk\u00fcrzung und Einnahmenerh\u00f6hung vorgelegt. Durch \u00c4nderungsantr\u00e4ge wollten wir GR\u00dcNE einige Einschnitte abfedern, vor allem in den Bereichen Soziales, Tierschutz und Kultur, konnten uns damit aber meist nicht durchsetzen. Dennoch sind wir als GR\u00dcNE-Fraktion \u00fcberzeugt, dass kein Bereich \u00fcberm\u00e4\u00dfig belastet wird. Wichtig war uns, dass nicht einfach weniger Geld f\u00fcr die gleiche Leistung bezahlt wird, sondern die Aufgaben reduziert werden, wo das machbar ist. Auch die Steuern und Geb\u00fchren wurden erh\u00f6ht. Trotzdem ist Karlsruhe immer noch g\u00fcnstiger als vergleichbare St\u00e4dte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im sozialen und kulturellen Bereich sehen wir Sparen besonders kritisch. Im Sozialbereich haben die Zust\u00e4ndigen der Fraktionen sehr gewissenhaft abgewogen, was machbar ist und was nicht. Diese Diskussion ist auch noch nicht abgeschlossen. Einhellig war man etwa f\u00fcr den Erhalt des Karlsruher Passes. Da im Kulturbereich viele Zusch\u00fcsse in den letzten Jahren deutlich erh\u00f6ht wurden, halten wir den K\u00fcrzungsvorschlag der Verwaltung von 3,6 % f\u00fcr schmerzlich, aber vertretbar. In Summe sollen bis 2022 im Kulturbereich 15 Mio. Euro gespart werden, also 3,75 % der Gesamtsumme. Da die Zusch\u00fcsse an das Badische Staatstheater und das ZKM mit ca. 32 Mio. Euro j\u00e4hrlich \u00fcber 60 % des Kulturetats ausmachen, k\u00f6nnen diese von K\u00fcrzungen nicht verschont bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Da bisher nur rund 160 Mio. Euro eingespart wurden, sind weitere Ma\u00dfnahmen n\u00f6tig. Bei deren Beurteilung werden wir weiterhin unsere GR\u00dcNEN Schwerpunkte im Sozialen, Umweltschutz und Kulturellen zugrunde legen und darauf achten, dass niemand \u00fcber Geb\u00fchr belastet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Honn\u00e9<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Johannes Honn\u00e9 Die Vorausschau des st\u00e4dtischen Haushalts hatte f\u00fcr die n\u00e4chsten sechs Jahre in der Summe ein Defizit von 400 Mio. Euro ergeben. 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