{"id":2414,"date":"2014-11-27T00:00:00","date_gmt":"2014-11-26T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/11\/kontrolle-der-faesser-mit-radioaktivem-muell-im-zwischenlager-der-wak-gmbh-anfrage-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-09-02T10:00:14","modified_gmt":"2020-09-02T08:00:14","slug":"kontrolle-der-faesser-mit-radioaktivem-muell-im-zwischenlager-der-wak-gmbh-anfrage-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/11\/kontrolle-der-faesser-mit-radioaktivem-muell-im-zwischenlager-der-wak-gmbh-anfrage-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Kontrolle der F\u00e4sser mit radioaktivem M\u00fcll im Zwischenlager der WAK GmbH"},"content":{"rendered":"<h2> Anfrage:<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> In welchen Zeitabst\u00e4nden sollen k\u00fcnftig F\u00e4sser im Zwischenlager der WAK GmbH auf m\u00f6gliche Alterungssch\u00e4den und Korrosion \u00fcberpr\u00fcft werden?<\/li>\n<li> Mit welchem Zeitrahmen wird kalkuliert, um eine standardgerechte Kontrolle aller 65.000 F\u00e4sser im Zwischenlager durchzuf\u00fchren? (Keine Stichprobenkontrolle, sondern jedes einzelne Fass)<\/li>\n<li>Wie kann von Seiten der WAK eine schnellere und gr\u00fcndliche Kontrolle der bislang lagernden F\u00e4sser vorangetrieben werden und wird die Stadtverwaltung gegen\u00fcber der WAK auf verbesserte Kontrollen dr\u00e4ngen? Welche M\u00f6glichkeiten bestehen dabei, das Kontrollverfahren transparent f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zu gestalten?<\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n<p>In der WAK R\u00fcckbau- und Entsorgungs-GmbH (WAK GmbH) sind alle R\u00fcckbauaktivit\u00e4ten an stillgelegten kerntechnischen Versuchs- und Prototypanlagen und die notwendigen Entsorgungst\u00e4tigkeiten geb\u00fcndelt. Auf dem Gel\u00e4nde der WAK GmbH, die am KIT Campus Nord angesiedelt ist, befindet sich dabei auch das gr\u00f6\u00dfte oberirdische Zwischenlager Deutschlands f\u00fcr schwach- und mittelradioaktiven M\u00fcll.<\/p>\n<p>Nach Angaben des baden-w\u00fcrttembergischen Umweltministeriums vom 18. November 2014 sollen dabei knapp 1.700 Beh\u00e4lterf\u00e4sser mit radioaktivem M\u00fcll Rostsch\u00e4den aufweisen. Seit 2005 seien bislang erst 20.000 der 65.000 gelagerten F\u00e4sser kontrolliert worden. Das gelagerte radioaktive Material der WAK GmbH sollte dabei nach urspr\u00fcnglicher Planung bereits im Endlager &#8222;Schacht Konrad&#8220; in Niedersachsen untergebracht werden, muss aber wegen Verz\u00f6gerungen im Genehmigungsprozess noch l\u00e4ngere Zeit im Kreis Karlsruhe zur Zwischenlagerung verbleiben. Nach derzeitigem Stand wird Schacht Konrad nicht vor dem Jahr 2022 als Endlager zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>Viele der oft vor Jahrzehnten bef\u00fcllten F\u00e4sser sind nur f\u00fcr eine Zwischenlagerung von wenigen Jahren vorgesehen und k\u00f6nnten in den kommenden Jahren ein Sicherheitsrisiko f\u00fcr unsere Region darstellen. Eine wichtige Ma\u00dfnahme sollte daher sein, \u00fcber die Vorg\u00e4nge im Kontrollverfahren bestm\u00f6glich zu informieren und Transparenz f\u00fcr alle zu schaffen.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Zoe Mayer&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bettina Lisbach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johannes Honn\u00e9&nbsp;&nbsp;&nbsp; Daniela Reiff&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Joschua Konrad&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Alexander Geiger<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0324_18.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 24.03.2015<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfrage: In welchen Zeitabst\u00e4nden sollen k\u00fcnftig F\u00e4sser im Zwischenlager der WAK GmbH auf m\u00f6gliche Alterungssch\u00e4den und Korrosion \u00fcberpr\u00fcft werden? 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