{"id":2371,"date":"2012-10-09T00:00:00","date_gmt":"2012-10-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/10\/konsequenzen-aus-den-gerichtlichen-entscheidungen-zu-den-auflagen-im-rahmen-der-nachttanzblockade-am-15-februar-2011-anfrage-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-07-01T17:09:11","modified_gmt":"2020-07-01T15:09:11","slug":"konsequenzen-aus-den-gerichtlichen-entscheidungen-zu-den-auflagen-im-rahmen-der-nachttanzblockade-am-15-februar-2011-anfrage-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/10\/konsequenzen-aus-den-gerichtlichen-entscheidungen-zu-den-auflagen-im-rahmen-der-nachttanzblockade-am-15-februar-2011-anfrage-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Konsequenzen aus den gerichtlichen Entscheidungen zu den Auflagen im Rahmen der Nachttanzblockade am 15. Februar 2011"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h2> Anfrage: <\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Wie bewertet die Stadt jeweils die gerichtlichen Entscheidungen zu den folgenden Auflagen im Rahmen der Castor-Demonstration am 15. Februar 2011?\n<ul>\n<li> Verpflichtung zur Angabe einer Handynummer f&#xFC;r die Polizei <\/li>\n<li>Personalien der Ordnerinnen und Ordner f&#xFC;r die Polizei <\/li>\n<li> L&#xE4;nge der Transparente darf 3 m nicht &#xFC;berschreiten. <\/li>\n<li> Mitf&#xFC;hren von Glasbeh&#xE4;ltnissen ist verboten. <\/li>\n<li>Mitf&#xFC;hren von Hunden ist verboten. <\/li>\n<li> Kapuzenpullis und Halst&#xFC;cher zur Vermummung sind verboten. <\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li> H&#xE4;lt die Stadtverwaltung angesichts der gerichtlichen Urteile an ihrer Antwort auf die Anfrage von GR&#xDC;NEN und LINKE vom 14. Juli 2011 (Vorlage 841, Frage 10) fest, dass der Erlass der Allgemeinverf&#xFC;gung zur Vermeidung von St&#xF6;rungen der &#xF6;ffentlichen Sicherheit und Ordnung entlang der Transportstrecke des Castor-Transportes erforderlich war? Wie plant sie, bei &#xE4;hnlichen Demonstrationsanmeldungen zuk&#xFC;nftig zu verfahren? <\/li>\n<li> F&#xFC;r wie viele Demonstrantinnen und Demonstranten hat das Amtsgericht bisher die Verfahren um die Bu&#xDF;geldbescheide, die im Zusammenhang mit der Nachttanzblockade am 15.\/16. Februar 2011 erstellt wurden, eingestellt? Aus welchen Gr&#xFC;nden erfolgte die Verfahrenseinstellung (bitte detaillierte Aufstellung)? <\/li>\n<li> Welche Kosten entstanden der Staatskasse durch die eingestellten Bu&#xDF;geldverfahren und die verlorenen Verwaltungsgerichtsprozesse? <\/li>\n<li> Wie beurteilt die Verwaltung den Imageschaden, der der Stadt Karlsruhe als &#x201E;Stadt des Rechts&#x201C; durch die inzwischen gerichtlich best&#xE4;tigte Nichtrechtm&#xE4;&#xDF;igkeit der Auflagen sowie die gerichtliche Beurteilung der Bu&#xDF;geldbescheide entstanden ist? <\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung <br \/> <\/h2>\n<p> Die Gerichte haben inzwischen die meisten Prozesse im Zusammenhang mit der Demonstration Nachttanzblockade am 15. Februar 2011 entschieden. Dabei wurden sowohl eine ganze Reihe von Bu&#xDF;geldbescheiden eingestellt, als auch Auflagen der Polizeibeh&#xF6;rde Karlsruhe im Rahmen der Demonstration nach unseren Erkenntnissen f&#xFC;r rechtswidrig erkl&#xE4;rt. <\/p>\n<p> Die GR&#xDC;NE Fraktion hat die Auflagen des Karlsruher Ordnungsamtes im Rahmen der Nachttanzblockade zu den Castortransporten vom Februar 2011 von vornherein als unangemessen und nicht Ziel f&#xFC;hrend kritisiert. Dies gilt auch f&#xFC;r die zahlreichen Bu&#xDF;geldbescheide, die im Nachgang der Nachttanzblockade an viele TeilnehmerInnen ergingen. <\/p>\n<p> Nach Ansicht der GR&#xDC;NEN sind die Auflagen im Rahmen der Nachtanzblockade sowie die Ausstellung der Bu&#xDF;geldbescheide von Seiten der Stadt Karlsruhe nicht ermessensgerecht erfolgt; und f&#xFC;r deren Korrektur m&#xFC;ssen zus&#xE4;tzlich &#xF6;ffentliche Gelder aufgewendet werden. Dies entspricht nach unserer Einsch&#xE4;tzung nicht dem Vorgehen, wie es einer &#x201E;Stadt des Rechts&#x201C; geb&#xFC;hrt. <\/p>\n<p> Angesichts der Entscheidungen von Verwaltungsgericht und Verwaltungsgerichtshof zu den st&#xE4;dtischen Auflagen und den Bu&#xDF;geldbescheiden h&#xE4;lt die GR&#xDC;NE Fraktion eine Neuausrichtung der Stadtverwaltung beim Umgang mit friedlichen Protestaktionen f&#xFC;r &#xFC;berf&#xE4;llig und dringend erforderlich. Ziel dieser Anfrage ist es, die von der Stadtverwaltung gezogenen Konsequenzen im Umgang mit angemeldeten Demonstrationen in Karlsruhe im Nachgang zu den verwaltungsgerichtlichen Urteilen in Erfahrung zu bringen. <\/p>\n<p> Unterzeichnet von: <\/p>\n<p> Alexander Geiger&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Bettina Lisbach&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Manfred Schubnell&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Dr. Ute Leidig <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1120_27.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 20.11.2012<\/a><\/p>\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfrage: Wie bewertet die Stadt jeweils die gerichtlichen Entscheidungen zu den folgenden Auflagen im Rahmen der Castor-Demonstration am 15. Februar 2011? 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