{"id":2355,"date":"2012-04-17T00:00:00","date_gmt":"2012-04-16T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/04\/notfallplaene-fuer-ein-reaktorunglueck-im-akw-philippsburg-anfrage-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-07-01T17:09:07","modified_gmt":"2020-07-01T15:09:07","slug":"notfallplaene-fuer-ein-reaktorunglueck-im-akw-philippsburg-anfrage-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2012\/04\/notfallplaene-fuer-ein-reaktorunglueck-im-akw-philippsburg-anfrage-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Notfallpl\u00e4ne f\u00fcr ein Reaktorungl\u00fcck im AKW Philippsburg"},"content":{"rendered":"<br \/>\n<h2> Anfrage: <\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Hat die Stadtverwaltung Kenntnis &#xFC;ber eine Analyse des Bundesamtes f&#xFC;r Strahlenschutz (BfS) hinsichtlich der Folgen eines m&#xF6;glichen mit Fukushima vergleichbaren Reaktorungl&#xFC;cks im AKW Philippsburg? <\/li>\n<li> Falls ja: Wie bewertet die Stadtverwaltung die Ergebnisse der Studie und die vorhandenen Notfallpl&#xE4;ne hinsichtlich Evakuierung, Gabe von Jodtabletten und weiteren Ma&#xDF;nahmen zum Katastrophenschutz? <\/li>\n<li>Falls nein: Wird sich die Stadtverwaltung bem&#xFC;hen, &#xFC;ber die Ergebnisse der Analyse des Bundesamtes f&#xFC;r Strahlenschutz unterrichtet zu werden und diese &#xF6;ffentlich zug&#xE4;nglich zu machen? <\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung <br \/> <\/h2>\n<p> Die taz berichtete in ihrer Ausgabe vom 18.3.2012 &#xFC;ber eine Studie des Bundesamtes f&#xFC;r Strahlenschutz (http:\/\/www.taz.de\/!89855). Darin wird untersucht, welche Folgen ein mit Fukushima vergleichbares Reaktorungl&#xFC;ck an deutschen AKW-Standorten, darunter dem Standort Philippsburg h&#xE4;tte. <\/p>\n<p> Bei der Analyse des Bundesamtes wurde den taz-Informationen zufolge die gemessene Strahlung von Fukushima mit realen Wetterbedingungen von Oktober und Dezember 2010 auf die AKW-Standorte Philippsburg (Baden-W&#xFC;rttemberg) und Unterweser (Niedersachsen) &#xFC;bertragen. <\/p>\n<p> Die Analyse kommt dem taz-Bericht zufolge zu dem Ergebnis, dass sich eine radioaktive Wolke im Norden bis nach Mannheim und Heidelberg, im S&#xFC;den &#xFC;ber Karlsruhe erstreckt h&#xE4;tte. Ma&#xDF;nahmen wie Evakuierungen oder die Gabe von Jodtabletten w&#xE4;ren daher in weitaus gr&#xF6;&#xDF;eren Gebieten notwendig, als dies in deutschen Katastrophenschutzpl&#xE4;nen bisher vorgesehen ist. Dies h&#xE4;tte dem Bericht zufolge zu einer v&#xF6;lligen &#xDC;berforderung der zust&#xE4;ndigen Beh&#xF6;rden gef&#xFC;hrt. <\/p>\n<p> W&#xE4;hrend die aktuellen Notfallpl&#xE4;ne Evakuierungen oder das Verbot, sich im Freien aufzuhalten, nur bis zu einer Entfernung von 10 Kilometern zum Ungl&#xFC;cksort vorsehen, k&#xF6;nnen den Berechnungen des BfS zufolge Evakuierungen auch noch in 24 Kilometern und die Pflicht zum Aufenthalt in Geb&#xE4;uden noch in 100 Kilometern notwendig sein. <\/p>\n<p> Dem Zeitungsbericht zufolge wurde die betreffende Studie bereits im August vergangenen Jahres fertig gestellt, bisher jedoch nicht ver&#xF6;ffentlicht. Beim Bundesumweltministerium, dem das Bundesamt f&#xFC;r Strahlenschutz untersteht, werden die Ergebnisse der eigenen Experten infrage gestellt. Laut Ministerium soll die Studie nicht geheim gehalten, sondern zu einem sp&#xE4;teren Zeitpunkt ver&#xF6;ffentlicht werden. Offenbar ist das Ministerium jedoch nicht zu Angaben dazu bereit, f&#xFC;r wann die Ver&#xF6;ffentlichung geplant ist und f&#xFC;r wann mit Konsequenzen aus den Ergebnissen zu rechnen ist. <\/p>\n<p> Unterzeichnet von: <\/p>\n<p> Bettina Lisbach&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Johannes Honn&#xE9;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Alexander Geiger <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0626_19.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 26.06.2012<\/a><\/p>\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anfrage: Hat die Stadtverwaltung Kenntnis &#xFC;ber eine Analyse des Bundesamtes f&#xFC;r Strahlenschutz (BfS) hinsichtlich der Folgen eines m&#xF6;glichen mit Fukushima vergleichbaren Reaktorungl&#xFC;cks im AKW Philippsburg? 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