{"id":2262,"date":"2009-02-10T00:00:00","date_gmt":"2009-02-09T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2009\/02\/finanzierung-der-kombiloesung\/"},"modified":"2020-07-01T17:08:43","modified_gmt":"2020-07-01T15:08:43","slug":"finanzierung-der-kombiloesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2009\/02\/finanzierung-der-kombiloesung\/","title":{"rendered":"Finanzierung der Kombil\u00f6sung"},"content":{"rendered":"\n<p> <b>Finanzierung der Kombil&#xF6;sung<\/b><\/p>\n<p> <b>Anfrage:<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>\n<ol type=\"a\">\n<li>In welcher H&#xF6;he sind Kreditaufnahmen durch welche st&#xE4;dtische Gesellschaften geplant, um den auf 173 Millionen Euro gestiegenen Eigenanteil der Stadt Karls-ruhe an der Kombil&#xF6;sung zu finanzieren? <\/li>\n<li>Mit welchen zus&#xE4;tzlichen Zinsbelastungen ist hierdurch j&#xE4;hrlich zu rechnen? <\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li> \n<ol type=\"a\">\n<li> Sind dar&#xFC;ber hinaus Kreditaufnahmen im K&#xE4;mmereibereich geplant, um den Ei-genanteil der Stadt Karlsruhe an der Kombil&#xF6;sung zu finanzieren? <\/li>\n<li> Falls ja: Mit welchen zus&#xE4;tzlichen Zinsbelastungen ist hierdurch j&#xE4;hrlich zu rechnen? <\/li>\n<\/ol>\n<p> <\/li>\n<li> Wie &#xE4;ndert sich die durch unter 1. und ggf. 2. genannten Kreditaufnahmen die gesamte Pro-Kopf-Verschuldung der Karlsruher B&#xFC;rgerInnen aus dem K&#xE4;mmereibereich und den st&#xE4;dtischen Gesellschaften?\n<\/li>\n<li> Welche Ma&#xDF;nahmen sind geplant, um die zus&#xE4;tzlichen Zinsbelastungen innerhalb der KVVH zu kompensieren?\n<\/li>\n<li> Ist durch die zus&#xE4;tzlichen Zinsbelastungen aufgrund der Finanzierung der Kombil&#xF6;sung<br \/> \n<ol type=\"a\">\n<li> mit einer Leistungsreduktionen im Angebot der VBK <\/li>\n<li> mit erh&#xF6;hten &#xD6;PNV-Fahrpreisen <\/li>\n<li> mit erh&#xF6;hten Preisen f&#xFC;r Strom, Heizung und Wasser <\/li>\n<li> mit erh&#xF6;hten Eintrittspreisen f&#xFC;r die Karlsruher B&#xE4;der <\/li>\n<li> mit sonstigen unmittelbaren Konsequenzen f&#xFC;r B&#xFC;rgerInnen zu rechnen, um die Mehrausgaben zu kompensieren? <\/li>\n<\/ol>\n<p> <\/li>\n<li> Kann die j&#xE4;hrliche Verlustabdeckung der Verkehrsbetriebe, die in den vergangenen Jahren zwischen 22 und 25 Mio. &#x20AC; betrug, auch weiterhin in dieser H&#xF6;he fortgef&#xFC;hrt werden?<br \/> Wenn nicht, muss dann eine direkte Subventionierung durch st&#xE4;dtische Mittel erfolgen?\n<\/li>\n<li> Wie wirken sich die zus&#xE4;tzlichen Belastungen durch Finanzierung der Kombil&#xF6;sung direkt oder indirekt auf den K&#xE4;mmereibereich der Stadt aus?\n<\/li>\n<li> Ist damit zu rechnen, dass dar&#xFC;ber hinaus weitere Kreditaufnahmen f&#xFC;r Vor- und Zwischen-finanzierung erforderlich sind und wenn ja, in welcher Gr&#xF6;&#xDF;enordnung? <\/li>\n<\/ol>\n<p> <b>Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung:<\/p>\n<p> <\/b>Der vom Konzern Stadt zu erbringende Eigenanteil f&#xFC;r die Umsetzung der Kombil&#xF6;sung bel&#xE4;uft sich nach der im Dezember 2008 von der KASIG vorgelegten Kosten-sch&#xE4;tzung auf 173 Millionen Euro. Das bedeutet gegen&#xFC;ber den urspr&#xFC;nglichen Planungen von 2004 eine Kostensteigerung von etwa 70 %. <br \/> Seitens der Stadtverwaltung wurde die Umsetzung der Kombil&#xF6;sung als Investitionsprogramm zur Konjunkturf&#xF6;rderung angepriesen. Jedoch verf&#xFC;gen weder die KASIG noch ihre Muttergesellschaft, die KVVH, &#xFC;ber das notwendige Kapital, um diese Investition zu stemmen. Zwangsl&#xE4;ufig wird eine Kreditfinanzierung mit hohen Zinsbelastungen f&#xFC;r die KVVH erfolgen m&#xFC;ssen. Damit verbunden sind auch massive Konsequenzen f&#xFC;r die anderen KVVH-T&#xF6;chter Stadtwerke, VBK und B&#xE4;derbetriebe.<br \/> Wie in den BNN am 05.02.2009 zu lesen war, wird seitens der Stadtverwaltung bereits f&#xFC;r 2009 bef&#xFC;rchtet, dass die KVVH nicht in der Lage sein wird, die Aufwendungen f&#xFC;r den &#xD6;PNV in diesem Jahr komplett zu decken. Eine Subventionierung der Verkehrsbetriebe (VBK) durch den st&#xE4;dtischen Haushalt ist damit bereits in diesem Jahr erstmalig zu erwarten.<br \/> Vor diesem Hintergrund bef&#xFC;rchtet die GR&#xDC;NE Fraktion, dass die Finanzierung der Kombil&#xF6;sung sowohl die KVVH mit ihren T&#xF6;chtern, als auch die Stadt selbst emp-findlich treffen wird. Hiermit werden enorme Nachteile und zus&#xE4;tzliche finanzielle Belastungen f&#xFC;r Karlsruher B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rger verbunden sein. Unter anderem sind Komfortverluste im Leistungsangebot der VBK, h&#xF6;here Fahrpreise, h&#xF6;here Preise f&#xFC;r Strom und Heizung sowie h&#xF6;here Eintrittspreise f&#xFC;r die B&#xE4;der naheliegende Konsequenzen. <br \/> Es ist an der Zeit, B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rgern offen zu legen, wie und durch welche Ma&#xDF;nahmen die durch die Kombil&#xF6;sung verursachten Zinsbelastungen in den kom-menden Jahren und Jahrzehnten gegenfinanziert werden sollen.<\/p>\n<p> Unterzeichnet von:<\/p>\n<p> Bettina Lisbach&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Tim Wirth&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Anne Segor<\/p>\n<p> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" height=\"7\" hspace=\"3\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/arrow_green.gif\" width=\"4\" vspace=\"1\"> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0310_17b.pdf\">Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 10.03.2009 <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0310_17b.pdf\">  <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Finanzierung der Kombil&#xF6;sung Anfrage: In welcher H&#xF6;he sind Kreditaufnahmen durch welche st&#xE4;dtische Gesellschaften geplant, um den auf 173 Millionen Euro gestiegenen Eigenanteil der Stadt Karls-ruhe an der Kombil&#xF6;sung zu finanzieren? 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