{"id":2205,"date":"2019-05-14T00:00:00","date_gmt":"2019-05-13T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/05\/frauen-nach-vorn-massnahmen-weiter-entwickeln-und-auf-alle-staedtischen-gesellschaften-uebertragen-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2024-08-02T11:38:03","modified_gmt":"2024-08-02T09:38:03","slug":"frauen-nach-vorn-massnahmen-weiter-entwickeln-und-auf-alle-staedtischen-gesellschaften-uebertragen-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/05\/frauen-nach-vorn-massnahmen-weiter-entwickeln-und-auf-alle-staedtischen-gesellschaften-uebertragen-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Frauen nach vorn\u2026. Ma\u00dfnahmen weiter entwickeln und auf alle st\u00e4dtischen Gesellschaften \u00fcbertragen"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li>Die Stadtverwaltung stellt den Umsetzungsstand des \u201eRahmenkonzeptes zur F\u00f6rderung von Frauen in F\u00fchrungspositionen in den Gesellschaften der Stadt Karlsruhe\u201c dar. Dabei wird dargelegt, welche Instrumente in den jeweiligen Gesellschaften angewandt wurden und wie wirksam sich diese jeweils erwiesen. Die Verwaltung erarbeitet auf Grundlage dieser bisherigen Erfahrungen in den Gesellschaften weitere Empfehlungen f\u00fcr die F\u00f6rderung von Frauen in F\u00fchrungspositionen und integriert diese in das Rahmenkonzept.<\/li>\n<li>Die Stadtverwaltung weitet die G\u00fcltigkeit des Rahmenkonzeptes auf s\u00e4mtliche Gesellschaften des \u201eKonzerns Stadt Karlsruhe\u201c aus und passt es an deren Bedingungen an.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n<p>Als Ergebnis der GR\u00dcNEN Initiative <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/01\/frauen-nach-vorn-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">\u201eFrauen nach vorn&#8230;\u201c<\/a> von Anfang 2014 wurde von der Stadtverwaltung ein \u201eRahmenkonzept zur F\u00f6rderung von Frauen in F\u00fchrungspositionen in den Gesellschaften der Stadt Karlsruhe\u201c erarbeitet und im M\u00e4rz 2017 vom <a href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-4538#top2\">Hauptausschuss beschlossen<\/a>.<\/p>\n<p>An der Konzepterstellung waren Vertreter*innen der st\u00e4dtischen Beteiligungsgesellschaften Stadtwerke Karlsruhe GmbH, St\u00e4dtisches Klinikum gGmbH, Volkswohnung GmbH und Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt beteiligt. Die Regelungen des Rahmenkonzepts zur F\u00f6rderung von Frauen in F\u00fchrungspositionen sollen erg\u00e4nzend zu den Bestimmungen aus dem Gesetz f\u00fcr die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und M\u00e4nnern an F\u00fchrungspositionen in der Privatwirtschaft und im \u00f6ffentlichen Dienst (F\u00fcPoG) gelten.<\/p>\n<p>Das Rahmenkonzept sieht verschiedene Ma\u00dfnahmen der Frauenf\u00f6rderung vor, deren Umsetzung unternehmensspezifisch gestaltet werden sollte. Es umfasst verschiedene Instrumente auf folgenden Ebenen: Zielvereinbarung, Personalgewinnung und -entwicklung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Vernetzung sowie \u201esonstige Instrumente\u201c. Ein j\u00e4hrlicher zusammenfassender Bericht im Hauptausschuss wurde vorgesehen; jedoch ist Stand Mai 2019 kein Bericht \u00fcber die Umsetzung und Wirksamkeit der Ma\u00dfnahmen im Hauptausschuss erfolgt.<\/p>\n<p>Im Hauptausschuss wurden lediglich Zielgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr den Frauenanteil in F\u00fchrungspositionen festlegt, wie dies im Rahmen des F\u00fcPoG vorgeschrieben ist. Dabei entsprechen die von den Gesch\u00e4ftsf\u00fchrungen und der Stadtverwaltung vorgeschlagenen Zielgr\u00f6\u00dfen in Karlsruhe lediglich dem bereits erreichten Frauenanteil in der jeweiligen F\u00fchrungsebene und liegen zudem oft unter dem Frauenanteil aller Besch\u00e4ftigten im Unternehmen.<\/p>\n<p>Aus Sicht der GR\u00dcNEN Fraktion ist es dringend geboten, Frauen in den st\u00e4dtischen Unternehmen durch gezielte Instrumente zu f\u00f6rdern, wie sie im Anhang des Rahmenkonzepts aufgef\u00fchrt werden. Nur auf diesem Weg k\u00f6nnen mittel- und langfristig auch ambitioniertere Ziele f\u00fcr Frauenanteile in F\u00fchrungspositionen erreicht werden.<\/p>\n<p>Daher soll die Verwaltung darlegen, welche Ma\u00dfnahmen in den jeweiligen gro\u00dfen st\u00e4dtischen Unternehmen bisher umgesetzt wurden und welche Erfahrungen und Wirksamkeit sich daraus ergaben. Dabei wird auch gepr\u00fcft, welche Ma\u00dfnahmen zur Frauenf\u00f6rderung sich f\u00fcr alle Unternehmen eignen und welche unternehmensspezifisch eingesetzt werden sollen.<\/p>\n<p>Darauf aufbauen werden Empfehlungen f\u00fcr die F\u00f6rderung von Frauen in F\u00fchrungspositionen f\u00fcr die Gesellschaften erarbeitet und in das Rahmenkonzept integriert. Auch die kleineren st\u00e4dtischen Unternehmen ben\u00f6tigen Strategien f\u00fcr gleichberechtigte Teilhabe. Um diese dabei zu unterst\u00fctzen und um sicherzustellen, dass eine Mindestqualit\u00e4t bei den Frauenf\u00f6rderungskonzepten erreicht wird, werden sie in das Rahmenkonzept miteinbezogen.<\/p>\n<p>Eine m\u00f6glichst gleich hohe Beteiligung von Frauen und M\u00e4nnern in der Unternehmensf\u00fchrung kommt letztlich auch den Unternehmen zugute, wie u. a. eine <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20160322130624\/http:\/\/www.iie.com\/publications\/wp\/wp16-3.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Studie des Institute for International Economics<\/a> zeigt. Die Antragsteller*innen wollen erreichen, dass die Stadt Karlsruhe ihrer Vorbildfunktion gerecht wird und zuk\u00fcnftig nicht nur im Vergleich mit s\u00fcddeutschen St\u00e4dten gut dasteht, sondern auch im <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/180102\/umfrage\/frauenanteil-in-den-vorstaenden-der-200-groessten-deutschen-unternehmen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bundesweiten Ranking<\/a> einen Spitzenplatz einnimmt.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Joschua Konrad, Verena Anlauf, Christine Weber, Renate Rast\u00e4tter, Zoe Mayer, Ekkehard Hodapp<\/p>\n\n\n<p>Der Antrag wurde in der <a href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-5370\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Gemeinderatssitzung am 16.07.2019 unter TOP 9<\/a> behandelt: Alle GmbH mit st\u00e4dtischer Mehrheitsbeteiligung werden zuk\u00fcnftig Frauenf\u00f6rderungsma\u00dfnahmen anwenden.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-6597#top19\" target=\"_blank\">Gemeinderatssitzung im Juli 2022<\/a> wurden die Frauenquoten in den Aufsichtsr\u00e4ten der st\u00e4dtischen erneut lediglich mit den bereits erreichten Anteilen &#8211; z.T. 0! % &#8211; festgesetzt werden. <br>Das reicht uns nicht! Leider fanden wir auch diese Mal keine Mehrheit daf\u00fcr, ehrgeizigere Ziele zu setzen. Wenn diese nicht erreicht werden, z.B. wenn gar keine Position neu zu besetzen ist, m\u00fcsste dies eben begr\u00fcndet werden. Wir wollen, dass Frauenf\u00f6rderung bei der Stadtverwaltung Karlsruhe und ihren Tochtergesellschaften als ernsthaftes Anliegen vertreten wird! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Stadtverwaltung stellt den Umsetzungsstand des \u201eRahmenkonzeptes zur F\u00f6rderung von Frauen in F\u00fchrungspositionen in den Gesellschaften der Stadt Karlsruhe\u201c dar. 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