{"id":2193,"date":"2019-04-08T00:00:00","date_gmt":"2019-04-07T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/04\/interfraktioneller-aenderungsantrag-von-gruene-und-kult-zu-top-10-der-gemeinderatssitzung-am-09-april-2019-vergabe-von-grundstuecken-der-stadt-und-ihrer-gesellschaften-grundsaetzlich-im-erbbaurecht\/"},"modified":"2020-08-04T11:39:53","modified_gmt":"2020-08-04T09:39:53","slug":"interfraktioneller-aenderungsantrag-von-gruene-und-kult-zu-top-10-der-gemeinderatssitzung-am-09-april-2019-vergabe-von-grundstuecken-der-stadt-und-ihrer-gesellschaften-grundsaetzlich-im-erbbaurecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/04\/interfraktioneller-aenderungsantrag-von-gruene-und-kult-zu-top-10-der-gemeinderatssitzung-am-09-april-2019-vergabe-von-grundstuecken-der-stadt-und-ihrer-gesellschaften-grundsaetzlich-im-erbbaurecht\/","title":{"rendered":"Interfraktioneller \u00c4nderungsantrag von GR\u00dcNE und KULT zu TOP 10 der Gemeinderatssitzung am 09. April 2019: Vergabe von Grundst\u00fccken der Stadt und ihrer Gesellschaften grunds\u00e4tzlich im Erbbaurecht"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Antrag<\/h2>\n\n\n\n<p>&nbsp;Ziffer 1 der Beschlussvorlage wird ersetzt durch:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>1a.) Die Stadtverwaltung vergibt gewerbliche Grundst\u00fccke zuk\u00fcnftig grunds\u00e4tzlich in Erbpacht. In begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen beschlie\u00dft der Gemeinderat oder \u2013 unterhalb der Wertgrenze f\u00fcr den Gemeinderat \u2013 der Hauptausschuss den Verkauf.<\/li><li>1b.) Die Stadtverwaltung weist ihre Gesellschaften an, Grundst\u00fccke grunds\u00e4tzlich nicht mehr zu verkaufen. In begr\u00fcndeten Ausnahmef\u00e4llen beschlie\u00dft der Aufsichtsrat \u00fcber einen Verkauf.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sachverhalt\/Begr\u00fcndung:<\/h2>\n\n\n\n<p>In einer wachsenden Stadt wie Karlsruhe wird der zur Verf\u00fcgung stehende Platz immer weniger. Damit wird es immer wichtiger, die Nutzung der knappen Fl\u00e4che an den Bed\u00fcrfnissen der Stadtbev\u00f6lkerung auszurichten. Wollen wir immer st\u00e4rkeren Fl\u00e4chenverbrauch vermeiden, gilt es au\u00dferdem, Fl\u00e4chen m\u00f6glichst effizient zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb hatte die KULT-Fraktion im Fr\u00fchjahr 2018 einen Antrag gestellt, auf den Verkauf von st\u00e4dtischen Grundst\u00fccken zu verzichten, auf dem die aktuelle Verwaltungsvorlage beruht. Erg\u00e4nzend zum <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/02\/kein-verkauf-von-staedtischen-wohnobjekten-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">aktuellen Antrag der GR\u00dcNEN<\/a>, Wohnobjekte und f\u00fcr Wohnbau geeignete Grundst\u00fccke der Stadt und ihrer Gesellschaften nicht mehr zu ver\u00e4u\u00dfern, soll die Vorlage der Stadtverwaltung aus Sicht der antragstellenden Fraktionen dahingehend ge\u00e4ndert werden, dass dies grunds\u00e4tzlich auch f\u00fcr Gewerbefl\u00e4chen gilt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vieles aus den Begr\u00fcndungen beider Antr\u00e4ge l\u00e4sst sich auf Gewerbegrundst\u00fccke beziehen. Allgemein gilt:<\/p>\n\n\n\n<p>Durch den Verkauf von Grundst\u00fccken vergibt die Stadtverwaltung dauerhaft ihre M\u00f6glichkeit, \u00fcber den Bebauungsplan hinaus Einfluss auf Bebauungsdichte und Art der Nutzung zu nehmen. Bauverpflichtung und Nutzungsbindung wirken maximal 15 bis 20 Jahre und das Vorkaufsrecht im Verkaufsfall nutzt h\u00e4ufig nichts, da die Stadt sich \u00fcberh\u00f6hte Preise (wie in wachsenden St\u00e4dten \u00fcblich) weder leisten kann, noch sie zahlen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Finden wir allerdings keine Erbp\u00e4chter*in f\u00fcr ein Grundst\u00fcck oder sprechen andere gewichtige Gr\u00fcnde dagegen, soll weiterhin ein Verkauf m\u00f6glich sein. Dar\u00fcber soll \u2013 je nach Wert des Grundst\u00fccks \u2013 der Gemeinderat, der Hauptausschuss oder der jeweilige Aufsichtsrat entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vergabe von Grundst\u00fccken in Erbbaurecht bietet die M\u00f6glichkeit, immer wieder bei Verl\u00e4ngerungsverhandlungen oder nach dem Heimfall des Grundst\u00fccks Einfluss auf die Ausgestaltung von Bebauung und Nutzung zu nehmen. Die Bauverpflichtung und die Nutzungsbindung bleiben dauerhaft bestehen und bei Versto\u00df f\u00e4llt das Grundst\u00fcck zur\u00fcck an die Stadt. Die Kosten bei Auslaufen der Erbpacht sind auf den Gegenwert der Geb\u00e4ude bzw. deren Abrisskosten beschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Vergabe von Grundst\u00fccken in Erbbaurecht ist die einzige M\u00f6glichkeit der Stadt, sich dauerhaft weitgehenden Einfluss auf Preise, Bebauung und Nutzung ihrer Grundst\u00fccke zu sichern. Wir sind der \u00dcberzeugung, dass wir dieses Mittel unbedingt nutzen sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n\n\n\n<p>Joschua Konrad, Johannes Honn\u00e9 und GR\u00dcNE Fraktion<\/p>\n\n\n\n<p>L\u00fcppo Cramer, Uwe Lancier und KULT Fraktion<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0409_10a.pdf\">Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 09.04.2019<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Aus der Gemeinderatssitzung vom 09.04.2019:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Stellungnahmen schildern Vor- und Nachteile beider Vorgehensweisen ausf\u00fchrlich \u2013 kommen jedoch zum Schluss, wie bisher beides einzusetzen. Leider fanden wir f\u00fcr unsere Auffassung, dass die Stadt ihre Fl\u00e4chen im Eigentum behalten sollte, bei den beiden anderen gro\u00dfen Fraktionen keine Unterst\u00fctzung. Allerdings sagte OB Mentrup zu, zuk\u00fcnftig Erbpacht h\u00e4ufiger in Betracht zu ziehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag &nbsp;Ziffer 1 der Beschlussvorlage wird ersetzt durch: 1a.) Die Stadtverwaltung vergibt gewerbliche Grundst\u00fccke zuk\u00fcnftig grunds\u00e4tzlich in Erbpacht. 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