{"id":2179,"date":"2019-02-21T00:00:00","date_gmt":"2019-02-20T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/02\/aenderungsantrag-zu-top-5-der-gemeinderatssitzung-am-26-02-2019-richtlinien-fuer-die-heranziehung-von-mitarbeitenden-zum-schadenersatz-bei-eigenschaeden-der-stadt-karlsruhe-hier-ahndung-von-alkoholb\/"},"modified":"2020-08-04T12:16:31","modified_gmt":"2020-08-04T10:16:31","slug":"aenderungsantrag-zu-top-5-der-gemeinderatssitzung-am-26-02-2019-richtlinien-fuer-die-heranziehung-von-mitarbeitenden-zum-schadenersatz-bei-eigenschaeden-der-stadt-karlsruhe-hier-ahndung-von-alkoholb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/02\/aenderungsantrag-zu-top-5-der-gemeinderatssitzung-am-26-02-2019-richtlinien-fuer-die-heranziehung-von-mitarbeitenden-zum-schadenersatz-bei-eigenschaeden-der-stadt-karlsruhe-hier-ahndung-von-alkoholb\/","title":{"rendered":"\u00c4nderungsantrag zu TOP 5 der Gemeinderatssitzung am 26.02.2019: Richtlinien f\u00fcr die Heranziehung von Mitarbeitenden zum Schadenersatz bei Eigensch\u00e4den der Stadt Karlsruhe Hier: Ahndung von alkoholbedingten Taten entsprechend den Regeln f\u00fcr grobe und gr\u00f6bste Fahrl\u00e4ssigkeit"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<p>Der Fall der Alkoholtaten wird aus \u00a7 4 der \u201eRichtlinien f\u00fcr die Heranziehung von Mitarbeitenden zum Schadenersatz bei Eigensch\u00e4den der Stadt Karlsruhe\u201c gestrichen.<\/p>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n<p>Bei Sch\u00e4den, die der Stadt grob und gr\u00f6bst fahrl\u00e4ssig zugef\u00fcgt werden, wird der von Mitarbeitenden zu tragende Schadenersatz aus sozialen Gr\u00fcnden auf ein bzw. zwei Bruttomonatsgeh\u00e4lter begrenzt. Diese Begrenzung entf\u00e4llt laut der Vorlage lediglich bei Vorsatz und bei alkoholbedingten Taten.<\/p>\n<p>Der Fall von Alkoholtaten ist durch die Regelungen zu grober und gr\u00f6bster Fahrl\u00e4ssigkeit jedoch bereits abgedeckt.<\/p>\n<p>Alkoholisierte Mitarbeitende sollten nicht genauso behandelt werden wie solche, die der Stadt willentlich und wissentlich Schaden zuf\u00fcgen. Die Stadtverwaltung hat dar\u00fcber hinaus als Arbeitgeberin eine Mitverantwortung daf\u00fcr, zu verhindern, dass suchtkranke Mitarbeitende unter Alkoholeinfluss Sch\u00e4den verursachen, bzw. sich selbst oder andere gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Joschua Konrad, Zoe Mayer, Verena Anlauf<\/p>\n<p><strong>Der Tagesordnungspunkt wurde vom Oberb\u00fcrgermeister abgesetzt und soll zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt beraten werden. <\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0326_9.pdf\">Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 26.03.2019<\/a><\/p>\n\n\n<p><strong>Aus der Gemeinderatssitzung vom 26.03.2019:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem \u00c4nderungsantrag konnten wir erreichen, dass st\u00e4dtische Mitarbeiter*innen, die der Stadt unter Alkoholeinfluss einen haftpflichtigen Schaden zuf\u00fcgen, nur dann mit der vollen Schadenssumme belangt werden, wenn Vorsatz gerichtlich festgestellt wird. Sollte ihr Verhalten oder ihre Trunkenheit als (grobe) Fahrl\u00e4ssigkeit gewertet werden, gelten die gleichen Haftungsgrenzen wie bei anderen (grob) fahrl\u00e4ssigen Taten. Eine grunds\u00e4tzliche unbegrenzte Haftpflicht \u2013 wie sie bisher bestand \u2013 halten wir nicht f\u00fcr gerechtfertigt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Der Fall der Alkoholtaten wird aus \u00a7 4 der \u201eRichtlinien f\u00fcr die Heranziehung von Mitarbeitenden zum Schadenersatz bei Eigensch\u00e4den der Stadt Karlsruhe\u201c gestrichen. 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