{"id":2168,"date":"2018-11-15T00:00:00","date_gmt":"2018-11-14T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2018\/11\/aenderungsantrag-zu-top-2-der-gemeinderatssitzung-am-20-november-2018-weiterfuehrung-der-majolika-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-07-22T12:39:47","modified_gmt":"2020-07-22T10:39:47","slug":"aenderungsantrag-zu-top-2-der-gemeinderatssitzung-am-20-november-2018-weiterfuehrung-der-majolika-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2018\/11\/aenderungsantrag-zu-top-2-der-gemeinderatssitzung-am-20-november-2018-weiterfuehrung-der-majolika-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"\u00c4nderungsantrag zu TOP 2 der Gemeinderatssitzung am 20. November 2018 : \u201eWeiterf\u00fchrung der Majolika\u201c"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Die Stadt Karlsruhe stellt die Zusch\u00fcsse an die Majolika Stiftung f\u00fcr die Keramikproduktion mittelfristig ein. Es werden nur noch Zusch\u00fcsse in einer H\u00f6he erteilt, die eine vollst\u00e4ndige Erf\u00fcllung der bisher eingegangenen Produktionsverpflichtungen erm\u00f6glichen. Ziel ist die Beendigung der Keramikproduktion auf dem Majolika Gel\u00e4nde.<\/li>\n<li> Die Stadt pr\u00fcft, inwiefern die Produktion von Majolika Keramik an anderer Stelle, z.B. in Zell am Harmersbach, fortgesetzt werden kann.<\/li>\n<li> Zur W\u00fcrdigung der Majolika wird &#8211; nach Produktionseinstellung &#8211; in einem Teilbereich eines Geb\u00e4udes auf dem Gel\u00e4nde ein Ausstellungsraum eingerichtet, in dem die Geschichte und die Erfolge der Majolika Karlsruhe sicht- und erlebbar werden.<\/li>\n<li> Die Stadtverwaltung entwickelt ein Konzept wie das Majolika Gel\u00e4nde und &#8211; soweit finanziell vertretbar &#8211; ein Teil der Geb\u00e4ude nach Produktionseinstellung f\u00fcr k\u00fcnstlerisch-kreative Zwecke genutzt werden k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n<p>Beim \u201eWorkshop Majolika\u201c im April 2018 wurde von der Mehrheit der Teilnehmenden als herausragendes Merkmal der Majolika \u201ees ist ein besonderer Ort\u201c genannt. Dies war verbunden mit dem Wunsch, den \u201ebesonderen Ort\u201c zu bewahren oder gar die Besonderheit zu st\u00e4rken. Der \u201ebesondere Ort\u201c ergibt sich vor allem aus k\u00fcnstlerischem Schaffen inmitten des Landschaftsschutzgebietes \u201eN\u00f6rdliche Hardt\u201c:, einer Lage, die Abgeschiedenheit vermittelt und gleichzeitig nicht weit von Schloss und Stadtzentrum entfernt liegt. Gerade diese Mischung macht den Reiz, die Besonderheit des Ortes aus.<\/p>\n<p>Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Entwicklung steht dem in vielen Punkten entgegen: Produktionsausbau in Richtung Gewerbe, touristischer Anziehungspunkt f\u00fcr 50.000 Personen j\u00e4hrlich, Erweiterung von Parkplatzanlagen und Zufahrtswegen, Ausbau der Verkaufsst\u00e4tten und der angebotenen Produkte bis hin zu regionalen Lebensmitteln, z.B. Schinken, Marmelade und Schnaps. Gleichzeitig w\u00e4ren hohe Investitionskosten f\u00fcr den Ausbau der Infrastruktur erforderlich.<\/p>\n<p>Nach Ansicht der GR\u00dcNEN Fraktion sollte aber die Besonderheit des Ortes gewahrt bleiben, indem dort weiterhin eine k\u00fcnstlerische kreative Nutzung stattfindet, und der umgebende Hardtwald weitgehend gesch\u00fctzt bleibt. F\u00fcr eine solche Nutzung sollte durch die Stadtverwaltung ein Konzept erarbeitet werden, wenn m\u00f6glich unter Einbezug der F\u00e4cher Gesellschaft. Die St\u00e4rken der Stadt Karlsruhe, als innovative kreative Stadt im Gr\u00fcnen, k\u00f6nnten somit noch weiter ausgebaut werden.<\/p>\n<p>Trotz gro\u00dfen Engagements auf vielen Seiten und trotz jahrelanger finanzieller Unterst\u00fctzung durch die Stadt Karlsruhe, ist es der Majolika Karlsruhe nicht gelungen, sich als Wirtschaftsunternehmen tragf\u00e4hig aufzustellen. Obwohl verschiedene Vertriebszweige und -wege sowie attraktive k\u00fcnstlerische Gestaltungsformate entwickelt wurden, gibt es wenig Nachfrage nach Produkten der Majolika Karlsruhe. In Anerkennung dieser Tatsache sollte die Produktion auf dem Gel\u00e4nde nach Abarbeitung der bereits vereinbarten Verpflichtungen aufgegeben werden.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNE Fraktion w\u00fcrde es begr\u00fc\u00dfen, wenn die Majolika Karlsruhe an eine andere Keramikproduktion au\u00dferhalb von Karlsruhe angegliedert werden und damit \u2013 unter Beibehaltung des Markenzeichens \u2013 die Majolikakunst ohne st\u00e4dtische Zusch\u00fcsse fortbestehen k\u00f6nnte. In einem kleinen Ausstellungsraum auf dem Majolika Gel\u00e4nde, k\u00f6nnten die Geschichte und Erfolge der Manufaktur zuk\u00fcnftig gew\u00fcrdigt und herausragende Exponate pr\u00e4sentiert werden.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Dr. Ute Leidig, Johannes Honn\u00e9, Renate Rast\u00e4tter, Verena Anlauf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Stadt Karlsruhe stellt die Zusch\u00fcsse an die Majolika Stiftung f\u00fcr die Keramikproduktion mittelfristig ein. 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