{"id":2059,"date":"2016-06-20T00:00:00","date_gmt":"2016-06-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/06\/interfraktioneller-aenderungsantrag-gruene-kult-zu-top-8-der-gemeinderatssitzung-am-21-juni-2016-weiterentwicklung-der-technologieregion-karlsruhe-trk-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-07-01T17:07:39","modified_gmt":"2020-07-01T15:07:39","slug":"interfraktioneller-aenderungsantrag-gruene-kult-zu-top-8-der-gemeinderatssitzung-am-21-juni-2016-weiterentwicklung-der-technologieregion-karlsruhe-trk-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/06\/interfraktioneller-aenderungsantrag-gruene-kult-zu-top-8-der-gemeinderatssitzung-am-21-juni-2016-weiterentwicklung-der-technologieregion-karlsruhe-trk-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Interfraktioneller \u00c4nderungsantrag GR\u00dcNE\/KULT zu TOP 8 der Gemeinderatssitzung am 21. Juni 2016: Weiterentwicklung der Technologieregion Karlsruhe (TRK)"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<p> Die Beschlussvorlage wird in folgenden Punkten ge&#xE4;ndert: <\/p>\n<p> Punkt 1 neu: <\/p>\n<p> Der Gemeinderat bef&#xFC;rwortet die Weiterentwicklung der TRK auf der Grundlage des von den Gutachtern der Strategiemanufaktur empfohlenen Modells. <\/p>\n<p> Der Vorschlag der Gesellschafterversammlung wird in folgenden Eckpunkten ge&#xE4;ndert: <\/p>\n<ul type=\"circle\">\n<li> Pr&#xFC;fung der Rechtsform einer Genossenschaft statt einer GmbH <\/li>\n<li> breite Beteiligung von Unternehmen, auch kleiner und mittelst&#xE4;ndischer sowie innovativer, junger Unternehmen (wie im Gutachten empfohlen) <\/li>\n<li> klare Fokussierung auf regionale Wirtschaftsf&#xF6;rderung und Regional-marketing <\/li>\n<li> Ein Schwerpunkt der Arbeit der TRK soll die Entwicklung und F&#xF6;rderung innovativer, ressourcensparender und klimaschonender Technologien sein. <\/li>\n<li> Eindeutige Rollenverteilung und Abgrenzung von Zust&#xE4;ndigkeiten gegen-&#xFC;ber anderen regionalen Akteuren, insbesondere des Regionalverbands; Raum- und Infrastrukturplanung sind nicht Aufgaben der TRK. <\/li>\n<li> Erweiterung der Triple-Helix zu einer Multi-Helix unter Einbeziehung von Gewerkschaften und anderen gesellschaftlich relevanten Interessensver-tretungen <\/li>\n<li> Bottom-Up-Ansatz zur Einbeziehung der Bev&#xF6;lkerung und anderer Ak-teure in der Region <\/li>\n<li> Gew&#xE4;hrleistung von Transparenz der Entscheidungsprozesse unter Ein-beziehung der demokratisch legitimierten Gremien in der Region, d.h. auch der Kreis- und Gemeinder&#xE4;te <\/li>\n<li> Evaluierung der neuen Struktur inklusive ihrer Finanzierung nach ca. drei Jahren <\/li>\n<\/ul>\n<h2> Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung <\/h2>\n<p> Ziel des laufenden Prozesses ist es, die TRK zu modernisieren und langfristig zukunftsf&#xE4;hig aufzustellen. Das Gutachten der Strategiemanufaktur zeigt hierzu vielversprechende Wege auf, die anhand von Beispielen aus anderen Regionen Deutschlands und Europas belegt sind. Besonders interessant erscheint in diesem Zusammenhang das Beispiel des Brainport Eindhoven als offene Plattform. Der Brainport arbeitet stark projektbezogen und sieht M&#xF6;glichkeiten zur Einbeziehung der Bev&#xF6;lkerung sowie gesellschaftlich relevanter Akteure vor (&#x201E;Bottom Up&#x201C;-Ansatz). <\/p>\n<p> Durch offene Strukturen und die Umsetzung von Projekten in Reallaboren soll die TRK als lebendige Institution wahrgenommen werden. Gleichzeitig soll &#xFC;ber transparente Entscheidungsprozesse eine starke Identifikation von Bev&#xF6;lkerung, Politik und Wirtschaft mit der Region und mit der TRK erreicht werden. <\/p>\n<p> Struktur, Transparenzanspruch wie auch Finanzierungsmodell m&#xFC;ssen sich erst noch in der Praxis bew&#xE4;hren. Daher soll nach drei Jahren eine Evaluation durchgef&#xFC;hrt werden, um Nachsteuern zu erm&#xF6;glichen. <\/p>\n<p> Inhaltlicher Schwerpunkt der TRK soll auf der Wirtschaftsf&#xF6;rderung liegen. Gegen&#xFC;ber dem Regionalverband soll auf der Ebene der inhaltlichen Zust&#xE4;ndigkeit eine deutliche Abgrenzung vorgenommen werden: Raum- und Infrastrukturplanung sind nicht Aufgaben der TRK, sondern fallen gesetzlich in den Aufgabenbereich des Regionalverbands. <\/p>\n<p> Den unterzeichnenden Fraktionen ist es au&#xDF;erdem wichtig, innerhalb der TRK einen Schwerpunkt auf die Entwicklung und F&#xF6;rderung ressourcensparender und klimaschonender Technologien zu legen. Die Voraussetzungen hierf&#xFC;r sind bei uns sehr gut. Durch den Ausbau vorhandener Ans&#xE4;tze kann unsere Region wirtschaftlich profitieren und dabei gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch leisten. <\/p>\n<p> Unterzeichnet von: <\/p>\n<p> Dr. Ute Leidig, Johannes Honn&#xE9; (GR&#xDC;NE Fraktion) <\/p>\n<p> L&#xFC;ppo Cramer, Dr. Eberhard Fischer (Kult-Fraktion) <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0719_22.1.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f&#xFC;r die Gemeinderatssitzung am 19.07.2016<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Beschlussvorlage wird in folgenden Punkten ge&#xE4;ndert: Punkt 1 neu: Der Gemeinderat bef&#xFC;rwortet die Weiterentwicklung der TRK auf der Grundlage des von den Gutachtern der Strategiemanufaktur empfohlenen Modells. 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