{"id":2055,"date":"2016-05-02T00:00:00","date_gmt":"2016-05-01T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/05\/interfraktioneller-antrag-gruene-gfk-identifizierung-und-aktivierung-von-leerstehenden-immobilien-in-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-08-18T09:09:04","modified_gmt":"2020-08-18T07:09:04","slug":"interfraktioneller-antrag-gruene-gfk-identifizierung-und-aktivierung-von-leerstehenden-immobilien-in-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/05\/interfraktioneller-antrag-gruene-gfk-identifizierung-und-aktivierung-von-leerstehenden-immobilien-in-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Interfraktioneller Antrag GR\u00dcNE\/GfK: Identifizierung und Aktivierung von leerstehenden Immobilien in Karlsruhe"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Antrag<\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" type=\"1\"><li>Die Stadtverwaltung Karlsruhe identifiziert gemeinsam mit den Karlsruher B\u00fcrgervereinen und Ortsverwaltungen leerstehende Immobilien in Karlsruhe.<\/li><li>Die Stadtverwaltung Karlsruhe unterbreitet den Eigent\u00fcmer*innen geeignete F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, um diese Immobilien dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/li><\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n\n\n\n<p>Leerstehende Immobilien stellen auch in Karlsruhe ein Potential zur (Re-)Aktivierung von derzeit nicht genutztem Wohnraum dar. Die Anzahl von leerstehenden H\u00e4usern ist zwar in Karlsruhe im Vergleich zu anderen Kommunen \u00fcberschaubar, jedoch sehen die GR\u00dcNEN und GfK (Gemeinsam f\u00fcr Karlsruhe) in der Identifizierung und Wiedernutzung von leerstehenden Immobilien einen weiteren kommunalen Baustein zur Behebung von Wohnraummangel in Karlsruhe. In vielen F\u00e4llen ist dauerhafter Leerstand Folge einer pers\u00f6nlichen \u00dcberforderung oder von Erbauseinandersetzungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch das vom Gemeinderat beschlossene Programm \u201eWohnraummobilisierung plus\u201c wird Eigent\u00fcmer*innen von leerstehenden Immobilien ein finanzieller Anreiz zur Aktivierung entsprechendem Wohnraum geschaffen. Das erkl\u00e4rte Ziel hierbei ist, dass durch die Gew\u00e4hrung eines Zuschusses insbesondere f\u00fcr Bauma\u00dfnahmen Wohnungen wieder einer Vermietung zugef\u00fchrt werden. Besteht seitens der Eigent\u00fcmer*innen der Wunsch, ihre Immobilien zu verkaufen, k\u00f6nnte die VOLKSWOHNUNG unter Inanspruchnahme von F\u00f6rdermitteln von Kommune und Land diese Immobilien aufkaufen und sie nach einer Sanierung dem sozialen Wohnungsmarkt zur Verf\u00fcgung stellen. Gleichzeitig erfolgt eine festgelegte Mietpreis- und Belegungsbindung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die GR\u00dcNEN und GfK sind bei der Identifizierung und Aktivierung von leerstehenden Immobilien an einer praktischen L\u00f6sung interessiert. Aus diesem Grund wollen wir Institutionen einbinden, die \u201eihre\u201c Stadtteile am besten kennen: B\u00fcrgervereine und Ortsverwaltungen. Von der Stadt Karlsruhe wurde in der Antwort auf eine <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/11\/schrott-und-problemimmobilien-in-karlsruhe-anfrage-sachverhalt-begruendung\/\">Anfragen<\/a> der GR\u00dcNEN in der Gemeinderatssitzung am 15.12.2015 zugesagt, einen m\u00f6glichen Erwerb leerstehender Geb\u00e4ude, die ihr bekannt werden, durch die VOLKSWOHNUNG zu pr\u00fcfen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Karlsruhe besteht eine hohe Wohnungsnachfrage. Menschen mit geringem Einkommen haben gro\u00dfe Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Nat\u00fcrlich kommen nicht alle leer stehenden Objekte als g\u00fcnstiger Wohnraum in Frage. GR\u00dcNE und GfK sind sich sicher, dass st\u00e4dtische Bem\u00fchungen, leer stehende H\u00e4user einer Nutzung zuzuf\u00fchren, in der B\u00fcrgerschaft auf gro\u00dfe Zustimmung sto\u00dfen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Honn\u00e9, Dr. Ute Leidig, Michael Borner, Zoe Mayer (GR\u00dcNE)<\/p>\n\n\n\n<p>Friedemann Kalmbach, Eduardo Mossuto (GfK)<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0621_25.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 21.06.2016 <br>Der Antrag wurde in die Gemeinderatssitzung am 19.07.2016 verschoben<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Aus der Gemeinderatssitzung am 19.07.2016:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Mit der Antwort sind wir insgesamt zufrieden. Die Stadt sagt zu, in geeigneter Weise mit den Eigent\u00fcmer*innen der betroffenen Immobilien in Kontakt zu treten. Auch sollen die B\u00fcrgervereine und Ortsverwaltungen einbezogen werden. Wir freuen uns, wenn durch solche Initiativen f\u00fcr Wohnraumsuchende eine neue Perspektive entsteht.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Stadtverwaltung Karlsruhe identifiziert gemeinsam mit den Karlsruher B\u00fcrgervereinen und Ortsverwaltungen leerstehende Immobilien in Karlsruhe. 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