{"id":2039,"date":"2016-01-12T00:00:00","date_gmt":"2016-01-11T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/01\/share-economy-in-karlsruhe-ressourcen-schonen-gemeinschaft-staerken-wirtschaft-foerdern-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-08-19T10:16:33","modified_gmt":"2020-08-19T08:16:33","slug":"share-economy-in-karlsruhe-ressourcen-schonen-gemeinschaft-staerken-wirtschaft-foerdern-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2016\/01\/share-economy-in-karlsruhe-ressourcen-schonen-gemeinschaft-staerken-wirtschaft-foerdern-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Share Economy in Karlsruhe \u2013 Ressourcen schonen, Gemeinschaft st\u00e4rken, Wirtschaft f\u00f6rdern!"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Die Stadtverwaltung stellt dar, welche M\u00f6glichkeiten in Karlsruhe derzeit zur Verf\u00fcgung stehen, um Existenzgr\u00fcnderInnen und junge Unternehmen im Bereich Share Economy in der Etablierungsphase zu unterst\u00fctzen. Die Darstellung umfasst auch, wie diese M\u00f6glichkeiten derzeit genutzt werden und welche kurz- und mittelfristige Weiterentwicklung dieser Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten angedacht sind.<\/li>\n<li> Die Stadtverwaltung pr\u00fcft, inwiefern konkrete Ans\u00e4tze der Share Economy \u2013 wie der Online-Marktplatz store2be als Plattform f\u00fcr die tempor\u00e4re Anmietung von Aktions- und Verkaufsfl\u00e4chen sowie das Projekt &#8222;GartenPaten&#8220; in Karlsruhe eingesetzt werden k\u00f6nnen. Dazu:\n<ol type=\"a\">\n<li> pr\u00fcft die Stadt zusammen mit den VertreterInnen des Einzelhandels, welche Unterst\u00fctzung bei Bewerbung und Vermittlung von Angeboten f\u00fcr tempor\u00e4r anmietbare Ladenfl\u00e4chen ben\u00f6tigt wird. Insbesondere soll darauf eingegangen werden, welche zus\u00e4tzlichen Bedarfe bestehen, um dieses Instrument in Randlagen oder in d\u00f6rflichen Strukturen sinnvoll einsetzen zu k\u00f6nnen.<\/li>\n<li> pr\u00fcft die Stadt nach Absprache und in Kooperation mit den Kleingartenvereinen in Karlsruhe die Etablierung eines Systems nach Vorbild der pr\u00e4mierten GartenPaten.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n<p>\u201eTeilen statt besitzen\u201c ist der Leitgedanke der Share Economy. Entsprechend dieses Leitgedankens werden dabei Ressourcen, die sich nicht dauerhaft in Nutzung befinden, auch f\u00fcr andere zur Verf\u00fcgung gestellt. Ein bekanntes Konzept der Share Economy ist beispielsweise das in Karlsruhe seit vielen Jahren erfolgreich etablierte Car-Sharing-Angebot \u201eStadtmobil\u201c.<\/p>\n<p>Nicht nur Kostenersparnisse sind ein Grund, weshalb immer mehr Menschen in den vergangenen Jahren auf sogenannte Sharing-Modelle zur\u00fcckgreifen. Auch Aspekte der Nachhaltigkeit, der Aufbau sozialer Kontakte und Netzwerke sowie wirtschaftliche Vorteile sprechen f\u00fcr innovative L\u00f6sungen, mit der die Share Economy ein hohes Potential auch f\u00fcr Karlsruhe bereith\u00e4lt.<\/p>\n<p>Die Inanspruchnahme von Sharing-Leistungen funktioniert dabei weitgehend \u00fcber digitale Netzwerke und spiegelt den Trend einer zunehmenden Bereitschaft der Bev\u00f6lkerung wider, sich in solchen Netzwerken zu bewegen und zu handeln. Dies wird begleitet von einem gesellschaftlichen Wandel, der die gemeinsame Nutzung von Ressourcen als gesellschaftlichen Wert definiert. Beide Str\u00f6mungen haben dazu beigetragen, dass sich f\u00fcr das &#8222;Teilen statt Besitzen&#8220; ein eigener innovativer Wirtschaftszweig entwickelt.<\/p>\n<p>Erst im November 2015 vergab das Land Baden-W\u00fcrttemberg Preise an herausragende und kreative Innovationsprojekte, die die Wirtschaft des Teilens auf ihre ganz eigene Weise voranbringen. Unter den Preistr\u00e4gerInnen befinden sich auch zwei Karlsruher Projekte: Sharewood-Forest und store2Be. Die Plattform Sharewood-Forest dient zur Vermittlung privater Grundstu\u0308cke fu\u0308r ein naturnahes Camping Erlebnis. Der Online-Marktplatz store2be ist eine Plattform, die tempor\u00e4re Anmietung von Aktions- und Verkaufsfl\u00e4chen im station\u00e4ren Handel erm\u00f6glicht. Einzelh\u00e4ndlerInnen k\u00f6nnen einen Teil ihrer Verkaufsfl\u00e4chen an Marken und Unternehmen vermieten und generieren so Mieteinnahmen, lernen neue Produkte kennen und bieten ihren KundInnen durch stetig wechselnde Angebote ein abwechslungsreiches Sortiment.<\/p>\n<p>Ein anderer f\u00fcr Karlsruhe interessanter Ansatz ist das Freiburger Projekt \u201eGartenpatInnen\u201c. Es vermittelt zwischen Menschen, die einen Garten oder eine Streuobstwiese zum Anbau von Obst und Gem\u00fcse nicht alleine bewirtschaften m\u00f6chten oder k\u00f6nnen und gartenlosen GartenfreundInnen mit ausreichend Freizeit oder den notwendigen Werkzeugen hierf\u00fcr.<\/p>\n<p>Karlsruhe versteht sich als Vorreiterin digitaler Entwicklungen und ist im Bereich der Hochschulen sehr gut f\u00fcr dieses Thema aufgestellt. Aber auch nach der Hochschulphase ist es w\u00fcnschenswert und anzustreben, den gut ausgebildeten AbsolventInnen eine berufliche Perspektive zu bieten. Daher stellt sich die Frage, was die Kommune beitragen kann, um die Share Economy zu unterst\u00fctzen. Gleichzeitig ist zu fragen, wie die Stadt Karlsruhe die M\u00f6glichkeiten der Share Economy verst\u00e4rkt nutzen kann.<\/p>\n<p>Mit dem Antrag soll das bisherige Engagement der Stadt Karlsruhe dargestellt werden. Zugleich soll gepr\u00fcft werden, welche Anpassungen und Erg\u00e4nzungen notwendig sind, um auch zuk\u00fcnftig den aufstrebenden Bereich der Share Economy sinnvoll und leistbar zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Bettina Lisbach&nbsp;&nbsp; Zoe Mayer&nbsp;&nbsp; Joschua Konrad&nbsp;&nbsp; Daniela Reiff&nbsp;&nbsp; Dr. Ute Leidig&nbsp;&nbsp;&nbsp; Renate Rast\u00e4tter<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0216_6.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 16.02.2016<\/a><\/p>\n\n\n<p><strong><em>Aus der Gemeinderatssitzung am 16.02.2016:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Die st\u00e4dtische Wirtschaftsf\u00f6rderung sieht keinen Bedarf f\u00fcr besondere F\u00f6rderungen; sie unterst\u00fctzt diese Existenzgr\u00fcndungen wie andere Jungunternehmen. Wir sehen z.B. im Teilen von Ladenfl\u00e4chen durchaus eine M\u00f6glichkeit, dass kleinere Gesch\u00e4fte in Randlagen, wie z.B. den H\u00f6henstadtteilen, ihre Existenz mit innovativen Aktivit\u00e4ten besser absichern k\u00f6nnten.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Stadtverwaltung stellt dar, welche M\u00f6glichkeiten in Karlsruhe derzeit zur Verf\u00fcgung stehen, um Existenzgr\u00fcnderInnen und junge Unternehmen im Bereich Share Economy in der Etablierungsphase zu unterst\u00fctzen. 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