{"id":2028,"date":"2015-10-26T00:00:00","date_gmt":"2015-10-25T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/10\/interfraktioneller-antrag-von-gruene-kult-und-die-linkemitfahrportal-fuer-pendlerinnen-in-der-technologieregion-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-08-24T12:17:02","modified_gmt":"2020-08-24T10:17:02","slug":"interfraktioneller-antrag-von-gruene-kult-und-die-linkemitfahrportal-fuer-pendlerinnen-in-der-technologieregion-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/10\/interfraktioneller-antrag-von-gruene-kult-und-die-linkemitfahrportal-fuer-pendlerinnen-in-der-technologieregion-karlsruhe-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Mitfahrportal f\u00fcr PendlerInnen in der Technologieregion Karlsruhe  Interfraktioneller Antrag von GR\u00dcNE, KULT und DIE LINKE"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Die Stadt Karlsruhe organisiert mit ihren Partnern aus der regionalen Mobilit\u00e4tsszene ein Mitfahrportal f\u00fcr PendlerInnen in der Technologieregion. Das Portal soll das Zusammenfinden von PendlerInnen in Fahrgemeinschaften unterst\u00fctzen. Zudem wird auf dem Portal \u00fcber Alternativen zu Pkw-Fahrten informiert, auch in Echtzeit mit \u00d6PNV-Daten und Stra\u00dfenverkehrsbelastung. <\/li>\n<li> Die BetreiberInnen des Portals stellen Hindernisse und M\u00e4ngel f\u00fcr Menschen, die vom Pkw umsteigen wollen, zusammen. Sie versuchen, diese in Partnerschaft mit den gro\u00dfen Unternehmen in der Region zu beseitigen. <\/li>\n<li>Die Stadtverwaltung sucht nach F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten, z. B. im Zusammenhang mit RegioMOVE.&nbsp; <\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung <\/h2>\n<p> T\u00e4glich sind tausende PendlerInnen in der Technologieregion unterwegs, die meisten mit dem Fahrziel \u201eOberzentrum Karlsruhe\u201c. Mit smarter Technik und passender Anreizsetzung k\u00f6nnte der Pkw-Verkehr in den Morgen- und Abendspitzen effizienter gesteuert und verringert werden. Zentrales Ziel eines zuk\u00fcnftigen Mitfahrportals ist die Koordinierung, B\u00fcndelung und Flexibilisierung der t\u00e4glichen Pendlerfahrten. Ein Ziel w\u00e4re beispielsweise der R\u00fcckgang der PendlerInnenfahrten \u00fcber die Rheinbr\u00fccke um etwa 1.000 Fahrzeuge\/Tag, um damit die Stockungen im Verkehr in der Morgenspitze aufzul\u00f6sen. Die aus dem Portal entstehenden Synergieeffekte k\u00f6nnten die nachhaltige Mobilit\u00e4t in der Technologieregion Karlsruhe st\u00e4rken. <\/p>\n<p> Als Vorbild dient das Mitfahrportal der Region Stuttgart. Dieses erm\u00f6glicht den 15.000 Besch\u00e4ftigten von Stadt und Land, sich zuk\u00fcnftig via Smartphone und PC in Fahrgemeinschaften vernetzen und organisieren zu k\u00f6nnen. Die Stadt Karlsruhe, eine \u201eSmart City\u201c, f\u00f6rdert unter dem Stichwort SmartMobility eine intelligente Nutzung vorhandener Verkehrsinfrastruktur sowie die Schaffung neuer zukunftsweisender Strukturen. Mit dem vorhandenen Know-how der TreiberInnen der Mobilit\u00e4tsangebote in der Technologieregion soll das Mitfahrportal aufgebaut werden. Die AntragstellerInnen sehen daher insbesondere die M\u00f6glichkeit einer Kooperation mit den Tr\u00e4gern des RegioMOVE-Projektes, welche entsprechend gepr\u00fcft werden sollte. Im Sinne des Haushaltsstabilisierungsprozesses sollten die Kosten \u00fcberschaubar bleiben. Daher muss eine (Teil-) Finanzierung des Portals durch private GeldgeberInnen\/ Unterst\u00fctzerInnen gepr\u00fcft sowie nach weiteren, auch staatlichen F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten gesucht werden. Als technische Basis bietet sich aus Sicht der AntragstellerInnen das vorhandene regionale Mobilit\u00e4tsportal mit seiner App an. <\/p>\n<p> Damit das neue\/erweiterte Portal einen deutlichen Mehrwert bietet, soll es den NutzerInnen, abh\u00e4ngig von der aktuellen Verkehrslage, besonders geeignete Verkehrsmittel vorschlagen. Dabei sollten die Schnittstellen zu den Daten, auf denen das Portal basiert, offen gestaltet werden. Dies macht es m\u00f6glich, die vorhandenen Daten mit weiteren Informationen, auch von privaten Anbietern, zu verkn\u00fcpfen. Durch das Einbinden von privatem Know-how l\u00e4sst sich zudem unter Umst\u00e4nden die Zug\u00e4nglichkeit oder die Darstellung (in Apps auf Smartphones, Tablets etc.) z.B. speziell f\u00fcr behinderte Menschen verbessern. Nachhaltige, smarte Mobilit\u00e4t bedeutet weniger individuell gefahrene Autokilometer. <\/p>\n<p> Nachhaltige Mobilit\u00e4t geht nur mit weniger Auto-km; der (BerufspendlerInnen-) Verkehr muss seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Damit dies funktionieren kann, bedarf es eines intermodalen Verkehrskonzepts und den entsprechenden mobilen sowie kreativen Anwendungen. Das Mitfahrportal ist daf\u00fcr ein weiterer Baustein in der Technologieregion Karlsruhe. <\/p>\n<p> Unterzeichnet von: <\/p>\n<p> Bettina Lisbach Johannes Honn\u00e9 (GR\u00dcNE) <\/p>\n<p> L\u00fcppo Cramer Dr. Eberhard Fischer (KULT-Fraktion) <\/p>\n<p> Niko Fostiropoulos Sabine Z\u00fcrn (Die Linke) <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1124_29.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 24.11.2015<\/a><\/p>\n<p> <\/p>\n\n\n<p><strong><em>Aus der Gemeinderatssitzung am 24.11.2015:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Kann m\u00f6glicherweise im Rahmen des bereits laufenden RegioMove-Projektes konzipiert werden. Das ist aber wegen des komplizierten Verfahrens zur Genehmigung durch die EU noch nicht angelaufen.\u00a0Wir sehen Potenzial, um in der gesamten Region zahlreiche Fahrten von<\/em> <em>PendlerInnen \u00fcberfl\u00fcssig werden zu lassen. Im Fall der Rheinbr\u00fccke w\u00fcrde schon bei 500 Fahrzeugen weniger der morgendliche Stau gar nicht entstehen\u2026<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Stadt Karlsruhe organisiert mit ihren Partnern aus der regionalen Mobilit\u00e4tsszene ein Mitfahrportal f\u00fcr PendlerInnen in der Technologieregion. Das Portal soll das Zusammenfinden von PendlerInnen in Fahrgemeinschaften unterst\u00fctzen. 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