{"id":2023,"date":"2015-09-22T00:00:00","date_gmt":"2015-09-21T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/09\/raumangebot-und-raumbedarf-fuer-kulturelle-gruppen-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-08-24T11:42:47","modified_gmt":"2020-08-24T09:42:47","slug":"raumangebot-und-raumbedarf-fuer-kulturelle-gruppen-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/09\/raumangebot-und-raumbedarf-fuer-kulturelle-gruppen-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Raumangebot und Raumbedarf f\u00fcr kulturelle Gruppen"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Die Verwaltung erstellt eine \u00dcbersicht, \u00fcber welche R\u00e4umlichkeiten die mit st\u00e4dtischen Mitteln gef\u00f6rderten Kultureinrichtungen bzw. -vereine einschlie\u00dflich der st\u00e4dtischen Einrichtungen verf\u00fcgen. Die \u00dcbersicht schlie\u00dft ein, zu welchem Zweck, wann und wie h\u00e4ufig die R\u00e4ume genutzt werden. Gleichzeitig wird in der \u00dcbersicht aufgezeigt, wo m\u00f6gliche freie Kapazit\u00e4ten vorhanden sind und wie diese genutzt werden k\u00f6nnten. <\/li>\n<li> Die Verwaltung erfasst, inwieweit vorhandene \u00f6ffentliche und private R\u00e4ume (Schulen, Kirchen, Sozialeinrichtungen, B\u00fcrgerzentren, Verwaltungsgeb\u00e4ude) f\u00fcr kulturelle bzw. k\u00fcnstlerische Nutzung und Mitnutzung ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnen. <\/li>\n<li> Die Verwaltung ermittelt, welche Kulturvereine und kulturelle Gruppierungen welchen ungedeckten (realistischen) Raumbedarf haben, z.B. f\u00fcr Proben (Chor, Orchester, Bands, Theater, Tanz usw.) aber auch an Werkr\u00e4umen oder Pr\u00e4sentationsfl\u00e4chen. <\/li>\n<li> Die Verwaltung zeigt auf, wie eventuelle Freikapazit\u00e4ten und Mangelbedarfe miteinander korrespondieren und sucht das Gespr\u00e4ch mit den Kultureinrichtungen, \u00c4mtern und externen Stellen, um \u00fcber (Mit-)Nutzung von R\u00e4umen zu verhandeln. <\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung <\/h2>\n<p> Kultur ben\u00f6tigt R\u00e4ume. So definiert auch das Kulturkonzept der Stadt Karlsruhe das Handlungsfeld &#8222;Raum f\u00fcr Kultur&#8220; und benennt darin Strategien und Ma\u00dfnahmen, um den Raumanforderungen zu begegnen. Als eine Ma\u00dfnahme wird dabei &#8222;Raumbedarf ermitteln \/ R\u00e4ume erschlie\u00dfen \/ Nutzungen erweitern&#8220; benannt. <\/p>\n<p> R\u00e4ume sind knapp und daher ist es umso wichtiger, diese so gut wie m\u00f6glich auszulasten. Nicht an jedem Tag bzw. zu jeder Stunde wird geprobt, vorbereitet, ausgestellt oder aufgef\u00fchrt. Innerhalb dieser Nicht-Nutzungs-Zeiten k\u00f6nnten die R\u00e4ume f\u00fcr andere Zwecke bzw. durch andere Gruppen genutzt werden. Im Kulturkonzept wird zwar erl\u00e4utert, dass viele Kulturschaffende ein gro\u00dfes Interesse haben, einen Raum f\u00fcr sich alleine nutzen zu k\u00f6nnen. Gleichzeit wird aber auch ausgef\u00fchrt, dass die Nutzung von Kulturr\u00e4umen durch mehrere Kulturschaffende zu einer Verringerung der Raumproblematik f\u00fchren k\u00f6nnte. <\/p>\n<p> Die Mehrfachnutzung von R\u00e4umen bietet auch Vorteile f\u00fcr die kulturellen Gruppierungen und Einrichtungen, die \u00fcber nicht ausgelastete R\u00e4umlichkeiten verf\u00fcgen. Neben Aspekten wie Kooperation und m\u00f6gliche Synergien ist hier vor allem eine potenzielle finanzielle Entlastung zu bedenken. Die finanzielle Unterst\u00fctzung durch die Stadt flie\u00dft zu einem gro\u00dfen Teil in die Miete von R\u00e4umlichkeiten. Die Mehrfachnutzung von R\u00e4umen bzw. die zeitweise \u00dcberlassung freier R\u00e4ume an weitere Kulturschaffende k\u00f6nnte den Mietaufwand f\u00fcr die Kultureinrichtungen\/kulturellen Gruppen verringern und damit ihre finanziellen Belastungen reduzieren. <\/p>\n<p> Doch nicht nur Kultureinrichtungen, auch andere Geb\u00e4ude bieten das Potenzial f\u00fcr eine kulturelle (Mit-)Nutzung. Denkbar sind hier Schulen, Kirchen, Sozialeinrichtungen, B\u00fcrgerzentren aber auch Verwaltungsgeb\u00e4ude, die f\u00fcr kulturelle Gruppierungen ge\u00f6ffnet werden k\u00f6nnten. <\/p>\n<p> Insgesamt bieten sich durch Mitnutzungen Chancen f\u00fcr das gesamte Kulturangebot der Stadt. Denn trotz vielf\u00e4ltiger Kultureinrichtungen haben es neue kulturelle Gruppierungen schwer, in der bestehenden Kulturlandschaft ihren Raum zu finden. Durch die Nutzung von Freikapazit\u00e4ten k\u00f6nnte die Kulturlandschaft Karlsruhes durch neue kulturelle Initiativen und Projekte bereichert werden, deren Schaffen sich bisher wegen mangelnder R\u00e4umlichkeiten nicht entfalten konnte. <\/p>\n<p> Unterzeichnet von: <\/p>\n<p> Bettina Lisbach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Ute Leidig&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Daniela Reiff&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Renate Rast\u00e4tter <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1124_26.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 24.11.2015<\/a><\/p>\n<p><\/p>\n\n\n<p><strong><em>Aus der Gemeinderatssitzung am 24.11.2015:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Im Kulturausschuss gibt es demn\u00e4chst n\u00e4here Informationen zu einem m\u00f6glichst pragmatischen Vorgehen.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Die Verwaltung erstellt eine \u00dcbersicht, \u00fcber welche R\u00e4umlichkeiten die mit st\u00e4dtischen Mitteln gef\u00f6rderten Kultureinrichtungen bzw. -vereine einschlie\u00dflich der st\u00e4dtischen Einrichtungen verf\u00fcgen. 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