{"id":2001,"date":"2014-12-23T00:00:00","date_gmt":"2014-12-22T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/12\/innenentwicklungsanalyse-wohnen-antrag-sachverhalt-begruendung\/"},"modified":"2020-08-31T16:06:15","modified_gmt":"2020-08-31T14:06:15","slug":"innenentwicklungsanalyse-wohnen-antrag-sachverhalt-begruendung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2014\/12\/innenentwicklungsanalyse-wohnen-antrag-sachverhalt-begruendung\/","title":{"rendered":"Innenentwicklungsanalyse Wohnen"},"content":{"rendered":"<h2>Antrag<\/h2>\n<ol type=\"1\">\n<li> Es erfolgt eine systematische Bestandsanalyse der Innenentwicklungspotentiale f\u00fcr Wohnbaufl\u00e4chen im Stadtgebiet.<\/li>\n<li> Dabei werden neben den Reserven aus Baulandkataster und Fl\u00e4chennutzungsplan folgende Fl\u00e4chenpotentiale einbezogen:\n<ul>\n<li> Baul\u00fccken in Wohn- und Mischgebieten (soweit nicht schon im Baulandkataster enthalten)<\/li>\n<li> untergenutzte Grundst\u00fccke in Wohn- oder Mischgebieten<\/li>\n<li> Grundst\u00fccke mit Leerst\u00e4nden in Wohn- und Mischgebieten<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li> Die Innenentwicklungspotentiale werden hinsichtlich ihrer Eignung und Aktivierbarkeit (kurz-, mittel-, langfristig) kategorisiert. Dabei werden typische Aktivierungshemmnisse aufgezeigt.<\/li>\n<li> Die Stadtverwaltung entwickelt einen Katalog mit Ma\u00dfnahmen und F\u00f6rderinstrumenten zur Aktivierung von Innenentwicklungsreserven f\u00fcr Wohnungsbau.<\/li>\n<li> Die Ergebnisse der Innenentwicklungsanalyse Wohnen flie\u00dfen in die Bedarfsermittlung f\u00fcr den Fl\u00e4chennutzungsplan 2030 ein.<\/li>\n<li> Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit sucht Karlsruhe das Gespr\u00e4ch mit den Umlandgemeinden im Nachbarschaftsverband mit dem Ziel eines einheitlichen Vorgehens bei der Erhebung der Innenentwicklungspotentiale im Verbandsgebiet.<\/li>\n<\/ol>\n<h2> Sachverhalt\/Begr\u00fcndung<\/h2>\n<p>Die Wohnraumknappheit im Raum Karlsruhe stellt eine der zentralen Herausforderungen f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre und Jahrzehnte dar. Einerseits muss dringend ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verf\u00fcgung gestellt werden, andererseits gilt es, vorhandene Fl\u00e4chenreserven so zu nutzen, dass eine hohe Wohn- und Lebensqualit\u00e4t in der Stadt gew\u00e4hrleistet ist und Freifl\u00e4chen im Au\u00dfenbereich erhalten bleiben.<\/p>\n<p>Im Zuge der Teilfortschreibung des Fl\u00e4chennutzungsplans 2030 f\u00fcr das Kapitel Wohnen muss deshalb eine systematische Erhebung und Bewertung von Innenentwicklungspotentialen und Fl\u00e4chenreserven durchgef\u00fchrt werden. Diese ist Voraussetzung f\u00fcr eine belastbare Darstellung des absoluten Wohnbaufl\u00e4chenbedarfs f\u00fcr Karlsruhe und die Umlandgemeinden. Bei der Bedarfsermittlung sollte \u00e4hnlich wie beim Kapitel Gewerbefl\u00e4chen vorgegangen werden.<\/p>\n<p>Da die Stadt Karlsruhe den bei weitem gr\u00f6\u00dften Wohnbaufl\u00e4chenbedarf im Nachbarschaftsverband hat, muss sie hier mit gutem Beispiel vorangehen. \u00dcber die Fl\u00e4chennutzungsplanung hinaus gilt es, geeignete Ma\u00dfnahmen und F\u00f6rderinstrumente zu entwickeln, um vorhandene Fl\u00e4chenreserven f\u00fcr Wohnraumentwicklung im Innenbereich m\u00f6glichst fr\u00fchzeitig zu aktivieren. Damit sollen auch f\u00fcr Privateigent\u00fcmerInnen Anreize geschaffen werden, ihre Grundst\u00fccke m\u00f6glichst optimal zu nutzen.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Bettina Lisbach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Alexander Geiger&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Johannes Honn\u00e9<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0324_14.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung f\u00fcr die Gemeinderatssitzung am 24.03.2015<\/a><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag Es erfolgt eine systematische Bestandsanalyse der Innenentwicklungspotentiale f\u00fcr Wohnbaufl\u00e4chen im Stadtgebiet. 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