{"id":19687,"date":"2026-07-28T11:29:11","date_gmt":"2026-07-28T09:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=19687"},"modified":"2026-07-28T14:13:18","modified_gmt":"2026-07-28T12:13:18","slug":"gruene-fordern-strengere-umwelt-und-klimaschutzauflagen-fuer-rdk-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2026\/07\/gruene-fordern-strengere-umwelt-und-klimaschutzauflagen-fuer-rdk-9\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne fordern strengere Umwelt- und Klimaschutzauflagen f\u00fcr RDK 9"},"content":{"rendered":"\n<p><br>Die gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion fordert Nachbesserungen bei den Vertr\u00e4gen f\u00fcr das geplante Rheinhafen-Dampfkraftwerk RDK 9 der EnBW. Mit einem <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2026\/07\/vorhabenbezogener-bebauungsplan-rdk-9-durchfuehrungs-und-generalvertrag\/\">Erg\u00e4nzungsantrag<\/a> soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, in den weiteren Verhandlungen mit der EnBW klima- und umweltfreundlichere Vereinbarungen im General- und Durchf\u00fchrungsvertrag des Bebauungsplans zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum einen sollen die Vorkettenemissionen des eingesetzten Erdgases reduziert werden. Dabei handelt es sich um Treibhausgase, die bereits bei F\u00f6rderung, Aufbereitung und Transport des Gases entstehen. \u201eWir fordern, dass die EnBW durch entsprechende Liefervertr\u00e4ge Erdgas einkauft und einsetzt, dessen Vorkettenemissionen mindestens 20 Prozent unter dem jeweils aktuellen deutschen Durchschnittswert liegen. So k\u00f6nnen die insgesamt entstehenden CO<sub>2<\/sub>-Emissionen verringert werden\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Sonja Klingert, klima- und energiepolitische der gr\u00fcnen Fraktion.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAu\u00dferdem m\u00f6chten wir strengere H\u00f6chstwerte f\u00fcr Stickoxide und Ammoniak erreichen. Diese Luftschadstoffe tragen bspw. zur Feinstaubbildung bei. Es reicht nicht, niedrige Emissionswerte lediglich anzustreben. Entscheidend ist, welche Obergrenzen am Ende vertraglich gelten und durchgesetzt werden k\u00f6nnen\u201c, so Aljoscha L\u00f6ffler, Fraktionsvorsitzender der gr\u00fcnen Fraktion.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien w\u00e4chst die Bedeutung flexibler Kraftwerke f\u00fcr die Versorgungssicherheit. Wenn Wind- und Solarenergie w\u00e4hrend sogenannter Dunkelflauten nicht ausreichend Strom liefern, werden \u00fcbergangsweise Kraftwerke ben\u00f6tigt. \u201eEiner Realisierung des neuen Kraftwerks kann die gr\u00fcne Fraktion mehrheitlich nur zustimmen, wenn die Stadtverwaltung Forderungen des Erg\u00e4nzungsantrags in den weiteren Verhandlungen mit der EnBW umsetzt und die Belastungen f\u00fcr Klima, Umwelt und die Menschen in Karlsruhe damit so weit wie m\u00f6glich begrenzt\u201c, betont L\u00f6ffler.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits mit <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2025\/04\/ergaenzungsantrag-zu-grundsatzbeschluss-der-stadt-karlsruhe-zur-entwicklungsstrategie-des-kraftwerkstandortes-karlsruhe-der-enbw\/\" data-type=\"post\" data-id=\"17776\">fr\u00fcheren Antr\u00e4gen<\/a> hat die gr\u00fcne Fraktion wichtige Verbesserungen erreicht. So verpflichtet der Generalvertrag die EnBW, RDK 9 f\u00fcr den Wasserstoffbetrieb auszulegen und das Kraftwerk unter bestimmten Voraussetzungen auf regenerativ erzeugten Wasserstoff umzustellen. Zudem sind Regelungen zur Kompensation verbleibender CO\u2082-Emissionen vorgesehen.<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion fordert Nachbesserungen bei den Vertr\u00e4gen f\u00fcr das geplante Rheinhafen-Dampfkraftwerk RDK 9 der EnBW. 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