{"id":19675,"date":"2026-07-21T16:00:08","date_gmt":"2026-07-21T14:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=19675"},"modified":"2026-07-21T16:04:36","modified_gmt":"2026-07-21T14:04:36","slug":"gebaeude-fuer-klimawandel-ausstatten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2026\/07\/gebaeude-fuer-klimawandel-ausstatten\/","title":{"rendered":"Geb\u00e4ude f\u00fcr Klimawandel ausstatten"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Verwaltung zeigt auf, an welchen Schulen, Kindertagesst\u00e4tten, st\u00e4dtischen B\u00fcrogeb\u00e4uden und weiteren st\u00e4dtischen Liegenschaften der Bedarf an au\u00dfenliegender Verschattung besonders dringend ist und wo eine solche Verschattung kurz und mittelfristig erm\u00f6glicht werden kann.<br>Die Verwaltung stattet auf Basis der aktuell laufenden Bewertung von st\u00e4dtischen Geb\u00e4uden diese entsprechend so schnell wie m\u00f6glich mit Verschattungselementen aus.<br>Zudem legt die Verwaltung dar, welche H\u00fcrden bei der Umsetzung von Au\u00dfenverschattung derzeit bestehen und wie diese abgebaut werden k\u00f6nnen.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Verwaltung \u00fcberpr\u00fcft die Leitlinien f\u00fcr nachhaltiges Bauen dahingehend, in welcher Weise durch eine ressourceneffiziente Erg\u00e4nzung von passiven K\u00fchlungsma\u00dfnahmen mit aktiver K\u00fchlung auch in Hitzeperioden w\u00e4hrend der gesamten Nutzungsdauer ein vertr\u00e4gliches Raumklima erreicht werden kann.<br>Mit den Ergebnissen der Pr\u00fcfung werden die Leitlinien \u00fcberarbeitet.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><tbody><tr><td><strong>Begr\u00fcndung\/Sachverhalt<\/strong><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Hitzewelle im Juni 2026 macht erneut deutlich, dass der Schutz vor \u00dcberhitzung in Schulen, Kindertagesst\u00e4tten, Krankenh\u00e4usern, Verwaltungsgeb\u00e4uden und Wohngeb\u00e4uden vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels immer wichtiger wird. Gerade in dicht bebauten Stadtbereichen wird die Nutzbarkeit von Innenr\u00e4umen zunehmend davon abh\u00e4ngen, ob Geb\u00e4ude wirksam vor sommerlicher \u00dcberhitzung gesch\u00fctzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der Hitzeaktionsplanung und des Geb\u00e4udezustandberichts besch\u00e4ftigt sich die Verwaltung bereits mit diesem Thema und untersucht Ma\u00dfnahmen. Au\u00dfenliegende Verschattung ist dabei eine wirksame, vergleichsweise kosteng\u00fcnstige, schnelle und energetisch sinnvolle Ma\u00dfnahme, um Innenr\u00e4ume vor \u00dcberhitzung zu sch\u00fctzen. Gleichzeitig gibt es immer wieder Hinweise auf F\u00e4lle, in denen au\u00dfenliegende Verschattung, etwa durch Rollos oder Jalousien, u.a. aufgrund denkmalrechtlicher Vorgaben nicht oder nur eingeschr\u00e4nkt umgesetzt werden (z. B. Gutenbergschule). Dar\u00fcber hinaus gibt es Hinweise, dass bei neueren st\u00e4dtischen Geb\u00e4uden au\u00dfenliegende Rollos bereits bei leichtem Wind automatisiert eingefahren werden und dadurch der notwendige Sonnenschutz nicht gew\u00e4hrleistet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Ziel ist die Identifizierung von relevanten H\u00fcrden und die \u00dcberwindung dieser, sodass bei Bedarf Au\u00dfenverschattung kurzfristig umgesetzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Daneben f\u00fchrt der fortschreitende Klimawandel zumindest in einigen Nutzungstypen wie z.B. Krankenh\u00e4usern oder Pflegeheimen zu einem gr\u00f6\u00dferen Bedarf von aktiver K\u00fchlung auch in Deutschland. Deshalb sollte erg\u00e4nzend zu passiven K\u00fchlungsma\u00dfnahmen \u00fcberpr\u00fcft werden, ob auch aktive K\u00fchlung bei anstehenden Planungen mitgedacht werden soll. Dies sollte auch Eingang in die Leitlinien f\u00fcr nachhaltiges Bauen finden. Aufgrund hoher Investitions- und Betriebskosten sowie der angespannten Haushaltslage stellen sie kurz- und mittelfristig jedoch keine fl\u00e4chendeckend umsetzbare L\u00f6sung dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n\n\n\n<p>Christian Klinkhardt&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Aljoscha L\u00f6ffler&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Clemens Cremer<br>Ivo Dujmovi\u0107&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dr. Sonja Klingert&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Verena Anlauf<br>Dr. Susanne Heynen<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Begr\u00fcndung\/Sachverhalt Die Hitzewelle im Juni 2026 macht erneut deutlich, dass der Schutz vor \u00dcberhitzung in Schulen, Kindertagesst\u00e4tten, Krankenh\u00e4usern, Verwaltungsgeb\u00e4uden und Wohngeb\u00e4uden vor dem Hintergrund des fortschreitenden Klimawandels immer wichtiger wird. 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