{"id":1860,"date":"2010-11-10T00:00:00","date_gmt":"2010-11-09T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2010\/11\/interfraktioneller-antrag-mit-der-spd-fraktion-weiterfuehrung-verkehrsversuch-herrenalber-strasse\/"},"modified":"2020-07-01T17:06:24","modified_gmt":"2020-07-01T15:06:24","slug":"interfraktioneller-antrag-mit-der-spd-fraktion-weiterfuehrung-verkehrsversuch-herrenalber-strasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2010\/11\/interfraktioneller-antrag-mit-der-spd-fraktion-weiterfuehrung-verkehrsversuch-herrenalber-strasse\/","title":{"rendered":"Interfraktioneller Antrag mit der SPD Fraktion:  Weiterf\u00fchrung Verkehrsversuch Herrenalber Stra\u00dfe"},"content":{"rendered":"\n<p> <b>&#xA0;Antrag:<\/b> <\/p>\n<p> <\/p>\n<p> Die Stadtverwaltung wird beauftragt, den Verkehrsversuch auf der Herrenalber Stra&#xDF;e weiterzuf&#xFC;hren.<br \/> Dazu wird stadteinw&#xE4;rts eine Richtungsfahrbahn mit Aufweitungen an den Knoten vorgesehen.<br \/> Zus&#xE4;tzlich werden die Signalanlagen so geschaltet, dass zu den Hauptverkehrszeiten fl&#xFC;ssiger Verkehr gew&#xE4;hrleistet ist (&#x201E;Gr&#xFC;ne Welle&#x201C;).<br \/> Dar&#xFC;ber hinaus sollen die Auswirkungen des Verkehrsversuchs nicht nur auf der Herrenalber Stra&#xDF;e sondern auch auf den Verkehr umliegender Stadtteile sowie die L 605 &#xFC;berpr&#xFC;ft und in der Auswertung dargestellt werden.<\/p>\n<p> <b>Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung:<\/b> <\/p>\n<p> Der bisherige Verkehrsversuch hat ergeben, dass Dreispurigkeit mit zwei stadteinw&#xE4;rts f&#xFC;hrenden Richtungsfahrbahnen und einer stadtausw&#xE4;rts f&#xFC;hrenden Richtungsfahrbahn zu keinerlei Verkehrsbeeintr&#xE4;chtigung f&#xFC;hrt. In den Nachmittagsstunden m&#xFC;ssen durch den momentan laufenden Verkehrsversuch die AutofahrerInnen stadtausw&#xE4;rts mit einer Verl&#xE4;ngerung ihrer Fahrzeit zwischen R&#xFC;ppurrer Schloss und Autobahn um lediglich 5 Sekunden rechnen. Weitere Vorteile sind die Einf&#xFC;hrung des Fahrradwegs sowie die Gefahrenreduktion an der Haltestelle Ostendorfplatz, bzw. an dem davor liegenden &#xDC;bergang &#xFC;ber die Herrenalber Stra&#xDF;e.<br \/> Schleichverkehr in den Anliegerstra&#xDF;en konnte nicht festgestellt werden.<\/p>\n<p> Dennoch gibt es nach wie vor Kritikpunkte: <\/p>\n<p> <\/p>\n<ul>\n<li> Die Trennwirkung der Stra&#xDF;e in R&#xFC;ppurr ist durch die Dreispurigkeit nur unwesentlich gemildert worden. <\/li>\n<li> Die gefahrene Geschwindigkeit auf den stadteinw&#xE4;rts f&#xFC;hrenden Richtungsfahrbahnen ist haupts&#xE4;chlich durch &#xDC;berholvorg&#xE4;nge weiter hoch. <\/li>\n<p> <\/p>\n<li> Der stadtausw&#xE4;rts f&#xFC;hrende Fahrradweg wird vor allem von &#xE4;lteren B&#xFC;rgerinnen und B&#xFC;rgern wegen der mangelnden Abtrennung zur Kfz &#8211; Fahrspur als zu gef&#xE4;hrlich eingesch&#xE4;tzt. <\/li>\n<li> Der Stadteingang kann unter Beibehaltung der jetzigen drei Richtungsfahrbahnen nicht als durchgehende Allee ausgebildet werden. <\/li>\n<\/ul>\n<p> In der Antwort der Verwaltung auf verschiedene Antr&#xE4;ge wurde ein R&#xFC;ckbau auf zwei Richtungsfahrbahnen mit Aufweitung an den Knoten verkehrstechnisch f&#xFC;r grunds&#xE4;tzlich m&#xF6;glich gehalten. Diese Frage, vor allem die Leistungsf&#xE4;higkeit der Knoten betreffend, k&#xF6;nnte vor der Durchf&#xFC;hrung eines Verkehrsversuchs in einer vertiefenden Untersuchung gekl&#xE4;rt werden. <\/p>\n<p> F&#xFC;r weitere Bebauungen im Bereich der Herrenalber Stra&#xDF;e lie&#xDF;e sich durch den R&#xFC;ckbau auf zwei Spuren, l&#xE4;ngerfristig erg&#xE4;nzt durch Verwendung von Fl&#xFC;sterasphalt und Temporeduzierungen auf 50 km\/h, die L&#xE4;rmbelastung deutlich reduzieren. Nach Berechnungen der Verwaltung w&#xE4;ren dann Abschirmungen zu Wohngebieten direkt an der Stra&#xDF;e lediglich in einer H&#xF6;he von ca. drei Metern n&#xF6;tig. <br \/> Ebenso w&#xE4;re eine Erg&#xE4;nzung der bisher in Teilen vorhandenen Baumallee problemlos m&#xF6;glich. <\/p>\n<p> Mit dem ersten Schritt &#x2013; R&#xFC;ckbau auf zwei Richtungsfahrbahnen und Aufweitungen an den Knoten &#x2013; ist auf jeden Fall eine Beruhigung des Verkehrsflusses zu erwarten.<\/p>\n<p> Der Verkehr stadtausw&#xE4;rts l&#xE4;uft nachweislich st&#xF6;rungsfrei. Die Frage, ob der Verkehr stadteinw&#xE4;rts ebenfalls auf einer Richtungsfahrbahn st&#xF6;rungsfrei abgewickelt werden kann, ist nur durch einen Verkehrsversuch mit Sicherheit zu beweisen oder zu widerlegen.<\/p>\n<p> Unterzeichnet von:<\/p>\n<p> Bettina Lisbach, Anne Segor (GR&#xDC;NE GR-Fraktion)<\/p>\n<p> Doris Baitinger, Michael Zeh (SPD-Fraktion) <\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1214_22.pdf\"> Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 14.12.2010 <\/a> <\/p>\n<p> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#xA0;Antrag: Die Stadtverwaltung wird beauftragt, den Verkehrsversuch auf der Herrenalber Stra&#xDF;e weiterzuf&#xFC;hren. Dazu wird stadteinw&#xE4;rts eine Richtungsfahrbahn mit Aufweitungen an den Knoten vorgesehen. 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