{"id":1834,"date":"2010-02-09T00:00:00","date_gmt":"2010-02-08T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2010\/02\/mehr-artenvielfalt-in-kleingaerten\/"},"modified":"2020-07-01T17:06:19","modified_gmt":"2020-07-01T15:06:19","slug":"mehr-artenvielfalt-in-kleingaerten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2010\/02\/mehr-artenvielfalt-in-kleingaerten\/","title":{"rendered":"Mehr Artenvielfalt in Kleing\u00e4rten"},"content":{"rendered":"\n<p> <b>Mehr Artenvielfalt in Kleing&#xE4;rten<\/b><\/p>\n<p> <b>Antrag:<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Die st&#xE4;dtische Gartenordnung wird ge&#xE4;ndert, mit dem Ziel, die &#xF6;kologische Vielfalt in Karlsruher Kleingartenanlagen zu f&#xF6;rdern. <\/li>\n<li>Die Verwaltung erarbeitet hierf&#xFC;r einen Vorschlag, bei dem u. a. folgende Gesichtspunkte ber&#xFC;cksichtigt werden:<br \/> \n<ol type=\"a\">\n<li>Statt eines kompletten Verbots von Nadelgeh&#xF6;lzen erfolgt eine klare Emp-fehlung f&#xFC;r die Pflanzung standort-heimischer Geh&#xF6;lzarten. Dabei wird auf die von der LUBW ver&#xF6;ffentlichte Zusammen-stellung gebietsheimischer Geh&#xF6;lze verwiesen (vgl. &#xA7; 2 (4)). <\/li>\n<li>Der Anteil an versiegelter Fl&#xE4;che innerhalb einer Parzelle sollte so gering wie m&#xF6;glich gehalten werden und darf nicht h&#xF6;her als 20 % der gesamten Gartenfl&#xE4;che sein (vgl. &#xA7; 2 (5)). <\/li>\n<li>Das Anpflanzen von stark wachsenden, gebietsheimischen B&#xE4;umen soll in begr&#xFC;ndeten F&#xE4;llen mit Genehmigung des Gartenbauamtes m&#xF6;glich sein, soweit die Grenzabst&#xE4;nde des Nachbarschafts-rechtsgesetzes von Baden-W&#xFC;rttemberg (8 m) eingehalten werden (vgl. &#xA7; 9 (1)). <\/li>\n<li>Den Kleingartenvereinen wird empfohlen, z.B. im Bereich von Parkpl&#xE4;tzen und Gemeinschaftsfl&#xE4;chen, gro&#xDF;w&#xFC;chsige B&#xE4;ume anzupflanzen. Das Gartenbauamt unterst&#xFC;tzt die Vereine bei der Festlegung geeigneter Standorte. <\/li>\n<li>Bzgl. der Gr&#xF6;&#xDF;e von Hecken erfolgt lediglich ein Verweis auf das Nachbar-rechtsgesetz. Viele standortheimische Geh&#xF6;lze wie z.B. Liguster, Feldahorn oder Hasel lassen sich problemlos auf das gew&#xFC;nschte Ma&#xDF; zur&#xFC;ck schneiden und sollten daher auch in Kleing&#xE4;rten ihren Platz finden (vgl. &#xA7; 9 (4)).  <\/li>\n<li>Es erfolgt eine klare Empfehlung f&#xFC;r biologische Anbaumethoden (vgl. &#xA7; 11(1)). <\/li>\n<li>Es erfolgt ein Hinweis, dass die Gemeinschaftsfl&#xE4;chen naturnah ausge-staltet werden sollen, so dass heimische Tier- und Pflanzenarten auch in Kleingartenanlagen Lebensr&#xE4;ume finden. <\/li>\n<\/ol>\n<p> <\/li>\n<li>Das Gartenbauamt gibt in regelm&#xE4;&#xDF;igen Abst&#xE4;nden Empfehlungen zur F&#xF6;rderung der Artenvielfalt in Kleing&#xE4;rten heraus, die an die Vereine und ihre Mitglieder verteilt werden. <\/li>\n<\/ol>\n<p><b>Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung:<\/b><\/p>\n<p>Die Karlsruher Kleingartenanlagen erf&#xFC;llen zahlreiche wichtige Funktionen u. a. f&#xFC;r die Naherholung, f&#xFC;r das soziale Miteinander und f&#xFC;r das Stadtklima. <br \/> Nicht zu untersch&#xE4;tzen ist auch die &#xF6;kologische Bedeutung von Kleing&#xE4;rten, die sich in vielen Karlsruher Anlagen allerdings noch deutlich steigern lie&#xDF;e. 2010 ist das Jahr der Biodiversit&#xE4;t &#x2013; ein guter Anlass, die st&#xE4;dtische Gartenordnung mit &#xF6;kologischer Zielsetzung zu &#xFC;berarbeiten. <br \/> Dabei muss besonderer Wert auf die F&#xF6;rderung standortheimischer Pflanzen &#x2013; und damit sekund&#xE4;r von heimischen Tierarten gelegt werden. Vereinzelt k&#xF6;nnen gro&#xDF;w&#xFC;chsige B&#xE4;ume sowohl den &#xF6;kologischen als auch den Naherholungswert der Gartenanlagen steigern. <br \/> Auch sollten biologische Anbaumethoden in unseren Kleing&#xE4;rten gezielt gef&#xF6;rdert werden. Dies kommt nicht nur Tieren und Pflanzen, sondern auch der Gesundheit der Kleing&#xE4;rtner\/innen zugute. Integrierter Pflanzenschutz ist nur die zweitbeste L&#xF6;sung und f&#xFC;r Laien oft kaum praktizierbar. <br \/> Das Gartenbauamt sollte die Vereine durch Informationen zur Steigerung der Biodiversit&#xE4;t in Kleing&#xE4;rten unterst&#xFC;tzen und begleiten.<\/p>\n<p> Unterzeichnet von:<\/p>\n<p> Bettina Lisbach&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Manfred Schubnell&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Tanja Kluth<b><\/p>\n<p> <\/b> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0330_18.pdf\">Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 30.03.2010<b><\/b><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0330_18.pdf\"><b><br \/><\/b> <\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0330_18.pdf\"> <\/a><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0330_18.pdf\"> <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mehr Artenvielfalt in Kleing&#xE4;rten Antrag: Die st&#xE4;dtische Gartenordnung wird ge&#xE4;ndert, mit dem Ziel, die &#xF6;kologische Vielfalt in Karlsruher Kleingartenanlagen zu f&#xF6;rdern. 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