{"id":1829,"date":"2009-11-11T00:00:00","date_gmt":"2009-11-10T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2009\/11\/lbbw-immobilien\/"},"modified":"2020-07-01T17:06:16","modified_gmt":"2020-07-01T15:06:16","slug":"lbbw-immobilien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2009\/11\/lbbw-immobilien\/","title":{"rendered":"LBBW-Immobilien"},"content":{"rendered":"\n<p> <b>LBBW-Immobilien<\/b><\/p>\n<p> <b>Antrag:<\/b><\/p>\n<p> Es ist damit zu rechnen, dass die LBBW ihren gesamten Immobilienbestand verkaufen muss. <br \/> Da in Karlsruhe davon nach unseren Recherchen ca. 900 Wohnungen &#x2013; darunter ca. 300 preisgebundene &#x2013; betroffen sein sollen, beantragt die GR&#xDC;NE Gemeinderatsfraktion:<\/p>\n<ol>\n<li>Die Stadt Karlsruhe erstellt in Zusammenarbeit mit der Volkswohnung ein Konzept f&#xFC;r einen kurzfristigen Kauf der betroffenen Wohnungen.<br \/> Hierbei werden auch mit den &#xFC;brigen Karlsruher Wohnungsbaugesellschaften Gespr&#xE4;che &#xFC;ber deren m&#xF6;gliche Beteiligung gef&#xFC;hrt. <\/li>\n<li>Der Oberb&#xFC;rgermeister setzt sich als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Karlsruhe und damit Miteigent&#xFC;mer der LBBW aktiv f&#xFC;r ein Vorkaufsrecht der vom Verkauf der LBBW-Immobilien betroffenen Gemeinden ein, wie dies bereits im Landtag diskutiert wird (Drucksache 14\/5218). <\/li>\n<li>F&#xFC;r den Fall eines kompletten Verkaufs der Immobilien an die L-Bank setzt sich der Oberb&#xFC;rgermeister als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Karlsruhe und damit Miteigent&#xFC;mer der LBBW f&#xFC;r die Festlegung eines Erstverhandlungsrechts der Gemeinden, auf deren Gemarkung die betroffenen Immobilien liegen, ein. <\/li>\n<li>Der Gemeinderat erh&#xE4;lt zeitnah einen Bericht, <br \/> \n<ol type=\"a\">\n<li>ob die geplanten EU-Auflagen inzwischen erlassen worden sind, bzw. wann mit dieser Entscheidung gerechnet werden kann  <\/li>\n<li>ob die Entscheidung, den Immobilienbesitz der LBBW in die L-Bank zu &#xFC;bernehmen, inzwischen gefallen ist, bzw. wann mit ei-ner solchen Grundsatzentscheidung gerechnet werden kann <\/li>\n<li>wie viele Wohnungen und Gewerbefl&#xE4;chen (Lage, Gr&#xF6;&#xDF;e, Baujahr, Sozialbindung) auf Karlsruher Gemarkung sich im Eigentum der LBBW befinden. <\/li>\n<\/ol>\n<p> &#xA0;<\/li>\n<\/ol>\n<p> &#xA0;<b>Sachverhalt\/Begr&#xFC;ndung:<\/b><\/p>\n<p>Die LBBW hat u. a. durch hochriskante Finanzanlagen in 2008 zwei Mrd. EUR verloren. 2009 werden Verluste in mindestens &#xE4;hnlicher H&#xF6;he erwartet. <\/p>\n<p> Da die LBBW nicht unter den Schirm der SofFin gestellt wurde, waren eine Kapitalerh&#xF6;hung von 5 Mrd. EUR Eigenkapital und weitere 12,7 Mrd. EUR Ausfallgarantien durch die Eigent&#xFC;mer (die regionalen Sparkassen, das Land Baden-W&#xFC;rttemberg und die Sparkasse Stuttgart) zu erbringen. Dies wird von der Europ&#xE4;ischen Union als Beihilfe gewertet und daher mit harten Auflagen durch die EU-Kommission verbunden: Die LBBW wird sich auf ihr Kerngesch&#xE4;ft reduzieren und wahrscheinlich von der Immobiliensparte trennen m&#xFC;ssen.<\/p>\n<p> Inzwischen gibt es &#xDC;berlegungen auf Landesebene, den kompletten Immobilienbesitz in die L-Bank zu &#xFC;bertragen. Kommunen k&#xF6;nnten dann die betroffenen Wohnungen von der L-Bank kaufen. <\/p>\n<p> Aus GR&#xDC;NER Sicht gilt es vor allem zu verhindern, dass in Karlsruhe weitere Mietwohnungen &#x2013; insbesondere solche mit Sozialbindung &#x2013; verloren gehen. Nach dem letzten Wohnungsbaubericht fehlen schon heute ca. 1.000 Mietwohnungen in der Stadt. Daher h&#xE4;lt die Gr&#xFC;ne Fraktion einen Erwerb von Teilen der LBBW Immobilien durch die Stadt oder eine ihrer Gesellschaften grunds&#xE4;tzlich f&#xFC;r w&#xFC;nschenswert. <\/p>\n<p> Diesem Kauf muss allerdings eine genaue Analyse des Immobilienbestandes, der Immobilienwerte und der Nutzungsm&#xF6;glichkeiten vorausgehen. Das Ziel muss die Schaffung bzw. der Erhalt von g&#xFC;nstigen Mietwohnungen sein. Nur dann ist ein st&#xE4;dtisches Engagement in dieser Sache sinnvoll und vertretbar.<\/p>\n<p> Unterzeichnet von:<\/p>\n<p> Bettina Lisbach&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Anne Segor <\/p>\n<p>Michael Borner&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0; Alexander Geiger<\/p>\n<p> <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1215_34.pdf\">Stellungnahme der Stadtverwaltung vom 15.12.2009<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1215_34.pdf\"><br \/> &#xA0;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1215_34.pdf\"> <\/a><a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/1215_34.pdf\"> <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>LBBW-Immobilien Antrag: Es ist damit zu rechnen, dass die LBBW ihren gesamten Immobilienbestand verkaufen muss. 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