{"id":18115,"date":"2025-10-18T09:20:00","date_gmt":"2025-10-18T07:20:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=18115"},"modified":"2025-11-24T18:43:45","modified_gmt":"2025-11-24T17:43:45","slug":"die-haushaltslage-zwingt-zum-sparen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2025\/10\/die-haushaltslage-zwingt-zum-sparen\/","title":{"rendered":"Die Haushaltslage zwingt zum Sparen"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Dr. Clemens Cremer<\/h3>\n\n\n\n<p><a><\/a>Liebe Karlsruher*innen,<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-800x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-16938\" style=\"width:264px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-800x800.jpg 800w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-400x400.jpg 400w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-150x150.jpg 150w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-768x768.jpg 768w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/04.-Clemens-Cremer-Profilbild-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Foto: Samuel Mindermann <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>unsere Stadt steht vor gro\u00dfen finanziellen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren sichtbar verschlechtert. Das sp\u00fcren wir auch in Karlsruhe: Die Steuereinnahmen sind gesunken, w\u00e4hrend die Ausgaben in wichtigen Bereichen weiter steigen. Besonders betroffen sind der \u00f6ffentliche Nahverkehr und unser st\u00e4dtisches Klinikum. Beides sind zentrale S\u00e4ulen f\u00fcr ein gutes Leben in unserer Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Gr\u00fcne im Karlsruher Stadtrat ist es uns wichtig, offen \u00fcber die aktuelle Haushaltslage zu sprechen. Wir wissen: Viele von Ihnen fragen sich, welche Auswirkungen die Einsparungen auf Sie pers\u00f6nlich und auf das Leben in Karlsruhe haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gro\u00dfe Einschnitte notwendig<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst: Die Einsparungen, die im kommenden Doppelhaushalt notwendig werden, sind erheblich. Insgesamt m\u00fcssen rund 80 Millionen Euro eingespart werden. Viele Ausgaben sind durch gesetzliche Pflichten vorgegeben und k\u00f6nnen von der Stadt nicht beeinflusst werden. Bei den Aufgaben, die wir als Stadt selbst gestalten k\u00f6nnen, m\u00fcssen insgesamt knapp zehn Prozent gek\u00fcrzt werden. Das ist schmerzhaft \u2013 f\u00fcr uns alle. Denn diese Aufgaben umfassen unter anderem mit der Kulturf\u00f6rderung oder sozialen Unterst\u00fctzungsangeboten genau die Dinge, die Karlsruhe ausmachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ma\u00dfnahmen, die wir jetzt ergreifen m\u00fcssen, betreffen alle Bereiche der kommunalen Aufgaben \u2013 von der Kultur \u00fcber den Sport bis hin zu sozialen Angeboten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bunte und vielf\u00e4ltige Stadt<\/strong> <strong>muss erhalten bleiben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Besonders schwer fallen uns m\u00f6gliche Einsparungen bei der F\u00f6rderung der freien Kultur und im sozialen Bereich. Gerade diese Aufgaben sind wesentlich f\u00fcr das gute Miteinander in einer lebenswerten Stadt f\u00fcr alle. Sie machen Karlsruhe bunt, vielf\u00e4ltig und lebenswert. Deshalb werden wir daf\u00fcr k\u00e4mpfen, dass trotz aller notwendigen Einsparungen die wichtigsten Angebote erhalten bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig ist klar: Wir wollen der kommenden Generation keine \u00fcberbordende Verschuldung aufb\u00fcrden. Genauso wenig aber wollen wir die Investitionen einstellen und dadurch kaputte Geb\u00e4ude hinterlassen. Ein solider Haushalt ist die Grundlage f\u00fcr eine handlungsf\u00e4hige Stadt \u2013 heute und in Zukunft. Wir stehen hinter dem Ziel, durch Einsparungen bei den Ausgaben einen Haushalt zu schaffen, der die Verschuldung im zul\u00e4ssigen Rahmen h\u00e4lt. Denn nur dann sind wir in der Lage, die notwendigen Sanierungen von Schulen oder Sporthallen stemmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wir sehen auch den Bund in der Pflicht. Die Finanzierung des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs muss dringend verbessert werden \u2013 das kann keine einzelne Stadt alleine stemmen. Auch im Gesundheitswesen muss der Bund endlich die Rahmenbedingungen daf\u00fcr schaffen, dass Krankenh\u00e4user aus dem Gesundheitssystem heraus finanziert werden und nicht die kommunalen Haushalte belasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Herausforderungen setzen wir uns weiterhin daf\u00fcr ein, dass Karlsruhe eine klimagerechte, soziale und weltoffene Stadt bleibt. Deswegen m\u00fcssen wir weiterhin in den Schutz unserer Lebensgrundlagen investieren und gleichzeitig mehr f\u00fcr die Klimaanpassung leisten. Karlsruhe soll auch im Hochsommer in Zukunft lebenswert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen die notwendigen Einsparungen so gestalten, dass die wichtigsten Angebote f\u00fcr die Karlsruher B\u00fcrger*innen, aufrechterhalten bleiben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Clemens Cremer<br>Stadtrat, Sprecher f\u00fcr Haushalts- und Finanzpolitik<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von Dr. Clemens Cremer Liebe Karlsruher*innen, unsere Stadt steht vor gro\u00dfen finanziellen Herausforderungen. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahren sichtbar verschlechtert. 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