{"id":1811,"date":"2009-03-31T00:00:00","date_gmt":"2009-03-30T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2009\/03\/positionierung-der-stadt-karlsruhe-zur-zweiten-rheinbruecke\/"},"modified":"2020-07-09T16:48:27","modified_gmt":"2020-07-09T14:48:27","slug":"positionierung-der-stadt-karlsruhe-zur-zweiten-rheinbruecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2009\/03\/positionierung-der-stadt-karlsruhe-zur-zweiten-rheinbruecke\/","title":{"rendered":"Positionierung der Stadt Karlsruhe zur Zweiten Rheinbr\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p><b>Positionierung der Stadt Karlsruhe zur Zweiten Rheinbr\u00fccke<\/b><\/p>\n<p><b>Antrag:<\/b><\/p>\n<ol>\n<li>Der Gemeinderat lehnt den Bau einer zweiten Rheinbr\u00fccke auf Gemarkung Karlsruhe ab.<\/li>\n<li>Der Gemeinderat spricht sich insbesondere gegen eine Realisierung der Nordvariante (B-Varianten) aus, weil hiervon die gr\u00f6\u00dften Umweltbelastungen sowie die gr\u00f6\u00dften verkehrlichen Zusatzbelastungen f\u00fcr Karlsruhe ausgehen.<\/li>\n<li>Die Stadtverwaltung legt dem Regierungspr\u00e4sidium sowie dem Bundesver-kehrsministerium im Vorfeld des Planfeststellungsverfahrens eine Stellungnahme mit folgendem Inhalt vor:\n<ol type=\"a\">\n<li>Die Stadt Karlsruhe lehnt eine zweite Rheinbr\u00fccke weiterhin ab.<\/li>\n<li>Die Stadt Karlsruhe lehnt insbesondere die Nordvariante als die umweltsch\u00e4dlichste und Karlsruhe verkehrlich am meisten belastende Variante ab.<\/li>\n<li>Zur Festlegung des Untersuchungs-rahmens und des Untersuchungsraums f\u00fcr die Umweltvertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung wird ein Scoping-Verfahren mit Karlsruher Beteilung gefordert.<\/li>\n<li>Bevor die Planungen zur Rheinbr\u00fccke fortgesetzt werden, wird eine aktualisierte Verkehrsprognose unter Einbeziehung des im Auftrag der Stadt Karlsruhe erstellten ptv-Gutachtens durchgef\u00fchrt. Auf dieser Grundlage wird die verkehrliche Notwendigkeit des Vorhaben neu bewertet.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p><b>Sachverhalt\/Begr\u00fcndung:<\/b><\/p>\n<p>Obwohl die Mehrheit des Karlsruher Gemeinderates eine zweite Rheinbr\u00fccke ablehnt, hat sich die Karlsruher Verwaltungsspitze beim Raumordnungs- und beim Linienbestimmungsverfahren zur zweiten Rheinbr\u00fccke bisher weitgehend passiv verhalten. Dementsprechend wurden die von Karlsruhe ge\u00e4u\u00dferten Bedenken und Forderungen in beiden Verfahren komplett ignoriert bzw. \u00fcbergangen.<\/p>\n<p>Durch die Realisierung der Br\u00fccke werden Karlsruher Interessen aber massiv tangiert. Insbesondere bef\u00fcrchtet die GR\u00dcNE Fraktion zus\u00e4tzlichen Fernverkehr in Stadt und Region sowie als unmittelbare Folge weitere Stra\u00dfenbauma\u00dfnahmen auf Karlsruher Gemarkung zur Anbindung der neuen Br\u00fccke an die B 36 im Norden.<br \/>\nEs ist an der Zeit, dass die Karlsruher Stadtverwaltung die Interessen der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber Bund und Land offensiv vertritt. Dabei muss klar gemacht werden, dass der Bau einer zweiten Rheinbr\u00fccke gegen den ausdr\u00fccklichen Willen Karlsruhes erfolgt. Den uns vorliegenden Informationen nach w\u00fcrde eine solche&nbsp;&nbsp; Stra\u00dfenbauma\u00dfnahme durch den Bund gegen den Widerstand einer Gemeinde in der Gr\u00f6\u00dfenordnung Karlsruhes einen Pr\u00e4zedenzfall von bundespolitischer Relevanz darstellen. Auch dies muss Karlsruhe mit aller Deutlichkeit zur Geltung bringen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus ist einzufordern, dass Karlsruhe am weiteren Planungsgeschehen umfassend beteiligt wird. Neben der Einbindung in einen Scoping-Prozess muss eine \u00dcberarbeitung der v\u00f6llig veralteten Verkehrs-prognosen sowie eine komplette Neubewertung der verkehrlichen Notwendigkeit des Vorhabens erfolgen.<\/p>\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n<p>Bettina Lisbach&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Anne Segor&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Tim Wirth<\/p>\n<p><b><\/b><\/p>\n<p><b><br \/>\n<\/b><b> <\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Positionierung der Stadt Karlsruhe zur Zweiten Rheinbr\u00fccke Antrag: Der Gemeinderat lehnt den Bau einer zweiten Rheinbr\u00fccke auf Gemarkung Karlsruhe ab. 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