{"id":17717,"date":"2025-03-18T10:43:02","date_gmt":"2025-03-18T09:43:02","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=17717"},"modified":"2025-04-23T17:48:47","modified_gmt":"2025-04-23T15:48:47","slug":"angebot-karlsruhe-spielt-stabilisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2025\/03\/angebot-karlsruhe-spielt-stabilisieren\/","title":{"rendered":"Angebot \u201eKarlsruhe spielt!\u201c stabilisieren"},"content":{"rendered":"\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>5 Jahre \u201cKarlsruhe spielt!\u201d:<br>a) Die Stadt feiert den f\u00fcnften Geburtstag der stadtweiten Kinder und Familien-Aktion \u201cKarlsruhe spielt!\u201d im September 2025 mit besonderen Geburtstagsaktivit\u00e4ten und Hinweisen.<br>b) Die Geburtstagsaktionen im September 2025 sollen \u2013 neben den Kinder-Spielen \u2013 generationen\u00fcbergreifend auch Raum zum Angebot von Spielen der \u00e4lteren Generation mit Kindern beinhalten.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Die Stadt stellt in einem aktualisierten Konzept dar, wohin sich in der vierj\u00e4hrigen Praxis die Bedeutung des Projekts entwickelt hat und weiter entwickeln soll, so in Hinblick auf<br>a) eine Steigerung der Aufenthaltsqualit\u00e4t im \u00f6ffentlichen Raum.<br>b) die Bedeutung des Projekts bei der Vernetzung und dem Zusammenhalt im Quartier sowie der Verbindung der Generationen.<br>c) die Bedeutung im Kampf gegen Einsamkeit und Vereinzelung.<br><\/li>\n\n\n\n<li>Zuk\u00fcnftige Entwicklung:<br>a) In einem aktualisierten Konzept stellt die Verwaltung dar, wie das stark gewachsene Projekt stabilisiert werden kann, z.B. durch die verst\u00e4rkte Einbindung von ehrenamtlichem Engagement.<br>b) F\u00fcr dieses aktualisierte Konzept werden die notwendigen Ressourcen dargestellt.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Begr\u00fcndung\/Sachverhalt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt \u201cKarlsruhe spielt!\u201c ist ein gro\u00dfer und tats\u00e4chlich auch in diesem Ausma\u00df \u00fcberraschender Erfolg. Im vierten Jahr 2024 nahmen 10 000 Kinder und Erwachsene an den ca. 50 Spielorten teil. Der gro\u00dfe Bedarf der Kinder und Familien, sich frei auf der Stra\u00dfe bewegen zu k\u00f6nnen und sich im Quartier kennenzulernen, wird durch die vielen Spielorte deutlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittlerweile haben sich feste Partner*innen gefunden, z.B. Familien oder auch Einrichtungen, wie Kitas, die teilweise auch im Verbund zusammen aktiv sind. Es entstehen aber auch immer wieder neue Aktionsorte.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der behutsame Einbezug der \u00e4lteren Generation war erfolgreich. So nahmen an vielen Orten \u00e4ltere Menschen an Spielen oder beim Kaffeetrinken teil, boten Spiele ihrer Generation an oder luden zum Beispiel zum Saftpressen ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Besonderheit des Projekts ist, dass es fast ausschlie\u00dflich ehrenamtlich gestemmt wird. Werbung, Aufbau der Absperrungen, die Begleitung liegt bei Ehrenamtlichen. Dennoch ist der Aufwand f\u00fcr \u00c4mter in der Koordination und im Bereitstellen der Absperrungen betr\u00e4chtlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb soll in einem Konzept dargestellt werden, wie der wachsende Bedarf bew\u00e4ltigt werden kann, wie die zus\u00e4tzliche Einbeziehung Ehrenamtlicher sinnvoll m\u00f6glich w\u00e4re, worin die soziale Bedeutung des Projekts f\u00fcr die Nachbarschaft und f\u00fcr die Sicherheit in der Nachbarschaft liegt. Inwieweit kann das Projekt die Solidarreserve Nachbarschaft f\u00f6rdern? Au\u00dferdem schlagen wir vor, den f\u00fcnften Jahrestag des Projekts deutlich zu machen und wenn m\u00f6glich zu feiern.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin besteht das Anliegen des ersten gr\u00fcnen Antrags, bzgl. weiterer Stra\u00dfen zu pr\u00fcfen, ob die Einf\u00fchrung einer Spielstra\u00dfe m\u00f6glich ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Bedeutsam \u2013 in unerwartet starkem Ma\u00df \u2013 sind die pr\u00e4ventiven Anteile des Projekts, denn die deutliche F\u00f6rderung nachbarschaftlicher und auch generationen\u00fcbergreifender Kontakte st\u00e4rken die Sicherheit in der Nachbarschaft, st\u00e4rken das Gemeinschaftsgef\u00fchl, das Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl von Kindern und lehren Kindern nachbarschaftliche Umgangsformen. Nachbarschaftliche Kontakte helfen pr\u00e4ventiv gegen Einsamkeit. Gerade bei wiederholten \u201eKarlsruhe spielt-Aktionen\u201c k\u00f6nnen Kontakte gef\u00f6rdert werden, aus denen gegenseitige Hilfe entstehen kann: z.B. \u00e4ltere Menschen, die auch mal ein Kind in der Nachbarschaft betreuen oder j\u00fcngere, die \u00e4lteren Menschen ab und an in Alltagsangelegenheiten helfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachbarschaft ist ein wichtiger Kitt in der Gesellschaft. Und eine Langzeitstudie hat erwiesen, dass ein freundliches Miteinander in der Nachbarschaft Kindheitsentwicklungen deutlich positiv bef\u00f6rdert. Nach der Studie neigen junge Menschen aus einem freundlichen&nbsp;Umfeld weniger zu selbstverletzenden, aggressiven oder antisozialen Handlungen neigen.<br><br>Unterzeichnet von:<\/p>\n\n\n\n<p>Verena Anlauf, Benjamin Bauer, Dr. Iris Sardarabady, Ivo Dujmovi\u0107<br>Dr. Susanne Heynen, Aljoscha L\u00f6ffler, Jorinda Fahringer<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrag wird im <a href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-10106\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Jugendhilfeausschuss am 25. Juni 2025<\/a> behandelt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Begr\u00fcndung\/Sachverhalt Das Projekt \u201cKarlsruhe spielt!\u201c ist ein gro\u00dfer und tats\u00e4chlich auch in diesem Ausma\u00df \u00fcberraschender Erfolg. 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