{"id":17340,"date":"2024-12-03T12:15:21","date_gmt":"2024-12-03T11:15:21","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=17340"},"modified":"2025-07-11T17:30:19","modified_gmt":"2025-07-11T15:30:19","slug":"konzept-bielefelder-modell-zum-selbstbestimmten-wohnen-fuer-weitere-quartiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2024\/12\/konzept-bielefelder-modell-zum-selbstbestimmten-wohnen-fuer-weitere-quartiere\/","title":{"rendered":"Konzept \u201eBielefelder Modell\u201c zum selbstbestimmten Wohnen f\u00fcr weitere Quartiere"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Antrag zur Vorberatung im Fachausschuss:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Die Verwaltung entwickelt ein Konzept, das Bielefelder Modell auf weitere Quartiere zu \u00fcbertragen.<\/li>\n\n\n\n<li>Dazu kl\u00e4rt sie mit der Volkswohnung, den Wohnungsbaugenossenschaften oder anderen Wohnungsbaugesellschaften,<br>a.) in welchem Quartier barrierefreie Wohnungen (oder Wohnungen, in denen der Zugang einfach  <br>     m\u00f6glich ist) vorhanden sind oder Wohnungen, die mit geringem Aufwand barrierefrei (oder mit <br>     einfachem Zugang) umgebaut werden k\u00f6nnen. <br>b.) wo eine ausreichende Dichte vorhanden ist, damit m\u00f6glichst viele Personen von den Angeboten <br>     des Bielefelder Modells profitieren k\u00f6nnen. <br>c.) ob in einer Wohnanlage Anlaufstellen wie ein Wohncaf\u00e9 oder ein Pflegeb\u00fcro vorhanden sind oder <br>    leicht geschaffen werden k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n\n<li>Mit sozialen Tr\u00e4gern bzw. Anbietern der ambulanten Pflege wird gekl\u00e4rt, wer bereit w\u00e4re, das Bielefelder Modell in Zusammenarbeit mit einem Wohnunternehmen zu betreiben.<\/li>\n\n\n\n<li>\u00dcberpr\u00fcft wird, welche Zuschussm\u00f6glichkeiten es durch das Land oder den Bund f\u00fcr die Umbauten und die Errichtung\/den Betrieb z.B. eines Wohncaf\u00e9s gibt.<\/li>\n\n\n\n<li>Die personellen Ressourcen der Verwaltung f\u00fcr die Koordination der beteiligten Akteur*innen werden angegeben.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Verwaltung stellt in ihrem Konzept au\u00dferdem dar, wie erreicht wird, dass die Wahlm\u00f6glichkeiten der Mieter*innen in Bezug auf ambulante Dienste erhalten bleiben.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Begr\u00fcndung\/Sachverhalt:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Situation in der Pflege &#8211; und hier insbesondere in der station\u00e4ren Pflege von Senior*innen &#8211; gestaltet sich immer dr\u00e4ngender. Ein aktuelles Beispiel ist die Schlie\u00dfung des Pflegeheims Schmitz mit 120 Betten wegen mangelnder Wirtschaftlichkeit. Daher muss u.E. jeder Weg in der Unterst\u00fctzung der ambulanten Pflege gegangen werden, der sinnvoll erscheint.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Antwort auf unsere Anfrage \u201e\u00dcbertragung des Bielefelder Modells zum selbstbestimmten Wohnen vom Rintheimer Feld auf andere Karlsruher Stadtteile\u201c&nbsp; (am 19.11. 24 im Gemeinderat \u2013 Vorlage 2024\/1145) zu diesem Thema, machte die Verwaltung deutlich, dass das Bielefelder Modell in Rintheim schon seit Jahren sehr gut funktioniert. Eine Ausweitung auf weitere Quartiere sei eine sinnvolle Erg\u00e4nzung zu den bestehenden Wohn- und Pflegeangeboten.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bielefelder Modell verbindet aus Sicht der Stadtverwaltung auf integrative Weise Wohnen, Versorgung und soziales Miteinander. Vorteile sind das Verbleiben im vertrauten Wohnumfeld, die Kompatibilit\u00e4t mit dem Konzept der Sozialen Quartiersentwicklung in Karlsruhe durch die Verbindung von ambulanten Pflegeangeboten, Wohnraum und das ehrenamtliche Engagement.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Antrag soll auch kl\u00e4ren, welche Ressourcen von der Verwaltung ben\u00f6tigt werden, um ein weiteres Projekt nach dem Bielefelder Modell anzusto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ist die Beantwortung der Frage wichtig, ob und wie sichergestellt werden kann, dass die Mieter*innen in einem Quartier nicht auf einen alleinigen Anbieter angewiesen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Unterzeichnet von:<\/p>\n\n\n\n<p>Verena Anlauf, Ivo Dujmovi\u0107, Benjamin Bauer,<br>Dr. Susanne Heynen, Jorinda Fahringer<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/sitzungskalender.karlsruhe.de\/db\/ratsinformation\/termin-10107#top7\">Der Antrag wurde am 9. Juli 2025 \u00f6ffentlich im Sozialausschuss unter TOP 7 beraten.<br><\/a>Die Antwort der Verwaltung hat uns nur halb zufrieden gestellt. Erfreulich fanden wir, dass momentan Gespr\u00e4che zwischen Wohnungsbaugesellschaften und Sozialtr\u00e4gern stattfinden, um in geeigneten Stadtteilen ein Modell orientiert am Bielefelder Modell bzw. an &#8222;Gut versorgt daheim&#8220; wie in Rintheim aufzubauen. <br>Wir m\u00f6chten, dass hier entschiedener und schneller gehandelt wird und die Stadt deutlicher unterst\u00fctzt. Allerdings fehlt auch an dieser Stelle leider Personal bei der Stadtverwaltung.<br><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Antrag zur Vorberatung im Fachausschuss: Begr\u00fcndung\/Sachverhalt: Die Situation in der Pflege &#8211; und hier insbesondere in der station\u00e4ren Pflege von Senior*innen &#8211; gestaltet sich immer dr\u00e4ngender. 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