{"id":1731,"date":"2019-04-05T00:00:00","date_gmt":"2019-04-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/04\/vorteile-des-holzbaus-fuer-den-klimaschutz-nutzen-gruene-beantragen-bau-von-mustergebaeude-und-bruecke-aus-holz\/"},"modified":"2020-08-11T21:57:18","modified_gmt":"2020-08-11T19:57:18","slug":"vorteile-des-holzbaus-fuer-den-klimaschutz-nutzen-gruene-beantragen-bau-von-mustergebaeude-und-bruecke-aus-holz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/04\/vorteile-des-holzbaus-fuer-den-klimaschutz-nutzen-gruene-beantragen-bau-von-mustergebaeude-und-bruecke-aus-holz\/","title":{"rendered":"Vorteile des Holzbaus f\u00fcr den Klimaschutz nutzen   GR\u00dcNE beantragen Bau von Mustergeb\u00e4ude und Br\u00fccke aus Holz"},"content":{"rendered":"<p>Holz ist ein nachwachsender Rohstoff; bei seiner Aufbereitung wird wenig CO2 freigesetzt und Holz bindet CO2 auf lange Zeit. Die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion hat<a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/03\/staedtisches-mustergebaeude-und-staedtische-bruecke-aus-holz-antrag-sachverhalt-begruendung\/\"> beantragt<\/a>, dass ein neues st\u00e4dtisches Geb\u00e4ude und eine neu zu bauende st\u00e4dtische Br\u00fccke als Pilotprojekte aus Holz gebaut werden sollen. Als Vorbild f\u00fcr k\u00fcnftige Bauten sollen sie dazu beitragen, lokal einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.<\/p>\n<p>Eine der m\u00f6glichen \u2013 und besonders wirkungsvollen \u2013 Klimaschutz-Ma\u00dfnahmen ist, beim Bauen weitgehend auf Beton zu verzichten, weil daf\u00fcr rund eine Tonne CO2 je Tonne Zement in die Umwelt gelangen. F\u00fcr die Aufbereitung von Holz ist dagegen extrem wenig CO2-Erzeugung n\u00f6tig. Vielmehr wird sogar \u00fcber eine Tonne CO2 je Tonne Holz auf lange Zeit gebunden. \u201eEs ist dringend erforderlich, auf allen Ebenen mehr f\u00fcr den Klimaschutz zu tun.<\/p>\n<p>Dazu m\u00fcssen wir auch in Karlsruhe in verschiedenen Bereichen grundlegend umdenken\u201c, so Johannes Honn\u00e9, Vorsitzender der Gr\u00fcnen Fraktion. \u201eEin ohnehin geplantes neues Geb\u00e4ude, das daf\u00fcr geeignet ist, soll in Holz ausgef\u00fchrt werden. Die Voraussetzungen daf\u00fcr wurden schon vor einiger Zeit von der Landesregierung verbessert, indem die Landesbauordnung Holz-freundlicher gestaltet wurde. Einzelteile wie ein Aufzugsschacht oder Treppenhaus w\u00e4ren dabei weiterhin in Beton m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>Das Land integriert den Holzbau bereits bei zahlreichen eigenen Projekten und hat <a href=\"https:\/\/fm.baden-wuerttemberg.de\/de\/bauen-beteiligungen\/energie-und-klimaschutz\/holzbau\/\"> beispielhafte Projekte<\/a> initiiert und eine <a href=\"https:\/\/mlr.baden-wuerttemberg.de\/de\/unsere-themen\/wald-und-naturerlebnis\/holzbau-offensive\/\">Holzbauoffensive <\/a>ausgelobt.<\/p>\n<p>\u201eAuch beim Tiefbau bietet es sich an, Br\u00fccken aus Holz statt aus Beton herzustellen\u201c, erg\u00e4nzt Stadtr\u00e4tin Christine Weber. &#8222;Hier sollte die Verwaltung zun\u00e4chst eine Br\u00fccke aussuchen, die f\u00fcr den Einsatz von Holz besonders geeignet ist. Dieses Bauwerk sollte jedoch gr\u00f6\u00dfer sein als die kleineren Fu\u00df- und Radwegbr\u00fccken, wie es sie in Karlsruhe bereits in Holzbauweise gibt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIn beiden F\u00e4llen k\u00f6nnen mit den Beispiel-Bauwerken Erfahrungen gesammelt werden. Das Ziel ist, den Holzbau zum Normalfall von Bauten der Stadtverwaltung und der st\u00e4dtischen Gesellschaften zu machen, sofern kein sachlicher Grund dagegen spricht\u201c, so die Gr\u00fcnen. Nur so sei eine starke Reduzierung der CO2-Emissionen bei Neubauten zu erreichen. \u201eUnabh\u00e4ngig von diesen Pilotprojekten freuen wir uns aber auch \u00fcber Einzelteile, die an anderen Bauten in Holz ausgef\u00fchrt werden.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Holz ist ein nachwachsender Rohstoff; bei seiner Aufbereitung wird wenig CO2 freigesetzt und Holz bindet CO2 auf lange Zeit. 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