{"id":1728,"date":"2019-04-01T00:00:00","date_gmt":"2019-03-31T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/04\/mehr-individuelle-selbstbestimmung-fuer-menschen-mit-behinderung-gruene-stellen-anfrage-zur-umsetzung-des-bundesteilhabegesetzes\/"},"modified":"2020-07-27T21:26:26","modified_gmt":"2020-07-27T19:26:26","slug":"mehr-individuelle-selbstbestimmung-fuer-menschen-mit-behinderung-gruene-stellen-anfrage-zur-umsetzung-des-bundesteilhabegesetzes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/04\/mehr-individuelle-selbstbestimmung-fuer-menschen-mit-behinderung-gruene-stellen-anfrage-zur-umsetzung-des-bundesteilhabegesetzes\/","title":{"rendered":"Mehr individuelle Selbstbestimmung f\u00fcr Menschen mit Behinderung"},"content":{"rendered":"\n<h1 class=\"wp-block-heading\">GR\u00dcNE stellen Anfrage zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes<\/h1>\n\n\n<p>Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) regelt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen mit Behinderung ab dem 1. Januar 2020 neu. So gehen die existenzsichernden Leistungen f\u00fcr Menschen mit Behinderungen, die in station\u00e4ren Wohnangeboten leben, in die Zust\u00e4ndigkeit der \u00f6rtlichen Tr\u00e4ger \u00fcber. Die Gr\u00fcne Gemeinderatsfraktion will mit ihrer <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/03\/gewaehrung-existenzsichernder-leistungen-ab-dem-01-01-2020-fuer-menschen-mit-behinderung-die-in-stationaeren-wohnangeboten-leben-anfrage-sachverhalt-begruendung\/\">Anfrage<\/a> in Erfahrung bringen, wie sich die Stadt auf die Umsetzung der neuen Regelung vorbereitet.<\/p>\n<p>&nbsp;\u201eDerzeit wird die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen mit Behinderung, die in station\u00e4ren Wohnangeboten leben, aus dem sozialen F\u00fcrsorgesystem erbracht. Dabei wird nicht unterschieden zwischen Leistungen f\u00fcr den notwendigen Lebensunterhalt und Leistungen, die zur besseren Teilhabe n\u00f6tig sind\u201c, so Michael Borner, sozialpolitischer Sprecher der Fraktion.<\/p>\n<p>\u201eBisher m\u00fcssen Menschen, die auf Unterst\u00fctzung wie z.B. pers\u00f6nliche Assistenzen oder Hilfsmittel angewiesen sind, die notwendigen Reha-Leistungen bei verschiedenen Leistungstr\u00e4gern separat beantragen. Diese Leistungen f\u00fcr Eingliederungshilfen sind von der Wohnform (z.B. Wohnung, Wohngemeinschaft oder Einrichtung) abh\u00e4ngig und es muss ein sehr gro\u00dfer Teil des Einkommens und Verm\u00f6gens von der Person selbst sowie von dessen (Ehe-)Partner*in eingesetzt werden\u201c, erg\u00e4nzt Verena Anlauf, in der Fraktion zust\u00e4ndig f\u00fcr Gesundheit und Soziales.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig sollen die Leistungen des notwendigen Lebensunterhalts (Grundsicherung) von den Leistungen der Eingliederungshilfe getrennt behandelt werden. F\u00fcr die Kosten der Unterkunft muss dann zeitgerecht vor dem 1. Januar 2020 ein Antrag beim zust\u00e4ndigen Sozialamt gestellt werden.<\/p>\n<p>\u201eWir wollen u.a. wissen, ob die Verwaltung auf die Bearbeitung zus\u00e4tzlicher Antr\u00e4ge personell vorbereitet ist und ob bereits eine Berechnungsgrundlage f\u00fcr die Wohnkosten erarbeitet wurde. Auch interessiert uns, ob die Verwaltung die betroffenen Menschen mit Behinderung \u00fcber die erforderliche Antragstellung informieren wird\u201c, so Anlauf und Borner.<\/p>\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen, dass die Leistungen f\u00fcr Eingliederungshilfen nun unabh\u00e4ngig von den Leistungen f\u00fcr den notwendigen Lebensunterhalt berechnet werden. Was Menschen wegen ihrer Behinderung an Unterst\u00fctzungsleistungen bekommen, ist dann nur noch davon abh\u00e4ngig, was sie brauchen und m\u00f6chten, und nicht l\u00e4nger vom Ort der Unterbringung. Entscheidend wird dabei sein, wie die neue Regelung vor Ort umgesetzt wird\u201c, so die Gr\u00fcnen.<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>GR\u00dcNE stellen Anfrage zur Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes Das Bundesteilhabegesetz (BTHG) regelt die Unterst\u00fctzung f\u00fcr Menschen mit Behinderung ab dem 1. Januar 2020 neu. 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