{"id":1719,"date":"2019-02-20T00:00:00","date_gmt":"2019-02-19T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/02\/gruene-fuer-entfernungsabhaengigen-tarif-fuer-kvv-fahrkarten\/"},"modified":"2020-07-15T17:40:43","modified_gmt":"2020-07-15T15:40:43","slug":"gruene-fuer-entfernungsabhaengigen-tarif-fuer-kvv-fahrkarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2019\/02\/gruene-fuer-entfernungsabhaengigen-tarif-fuer-kvv-fahrkarten\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE f\u00fcr entfernungsabh\u00e4ngigen Tarif f\u00fcr KVV-Fahrkarten"},"content":{"rendered":"<p>Bisher werden Fahrkarten im KVV, wie in vielen anderen Verb\u00fcnden, nach der Zahl der durchfahrenen Waben berechnet. Dem stellt die GR\u00dcNE-Fraktion das Modell gegen\u00fcber, den Fahrpreis f\u00fcr jede Art von Ticket nach der Luftlinienentfernung zwischen Start und Ziel zu berechnen.<\/p>\n<p>Beim bisherigen Tarif nach der Zahl der Waben gibt es viele Ungerechtigkeiten. Etwa sind innerhalb von Karlsruhe und Baden-Baden immer zwei Waben zu bezahlen, egal wie kurz eine Fahrt ist. \u201eDiese Einteilung in ein festes Raster stammt noch aus der Zeit, als die Fahrkarten ohne Beteiligung eines Computers ausgegeben wurden und die Preisfindung nur durch ein grobes Raster m\u00f6glich war\u201c, erl\u00e4utert Stadtrat Johannes Honn\u00e9, Mitglied im Aufsichtsrat des KVV. \u201eInzwischen werden aber fast alle Fahrkarten von einem Computer ausgestellt und auch kontrolliert, so dass diese starren Vorgaben nicht mehr n\u00f6tig sind.\u201c<\/p>\n<p>In einem Pilotversuch werden derzeit im Stadtgebiet Karlsruhe Entfernungsabh\u00e4ngige Fahrkarten angeboten, allerdings nur f\u00fcr Fahrg\u00e4ste, die sich mittels Smartphone am Beginn der Fahrt anmelden und am Ende der Fahrt aktiv abmelden.<\/p>\n<p>\u201eWir haben dem KVV vorgeschlagen, den entfernungsabh\u00e4ngigen Tarif auszuweiten auf alle Arten von Fahrkarten und auf das gesamte KVV-Gebiet. Dann k\u00f6nnten die Waben entfallen\u201c, so Honn\u00e9. \u201eF\u00fcr eine einfache Fahrt k\u00f6nnte der Automat eine Fahrkarte ausgeben, deren Preis sich nach der Luftlinienentfernung von Start und Ziel berechnet. Das funktioniert genauso bei einer Tages-, Monats- oder Jahreskarte.\u201c Dann f\u00fchre keine feste Waben-Struktur mehr zu Ungerechtigkeiten durch Preisspr\u00fcnge an den Grenzen, sondern alle bezahlen f\u00fcr die tats\u00e4chlich zur\u00fcckgelegte Entfernung.<\/p>\n<p>\u201eDer Preis m\u00fcsste dabei nicht linear verlaufen, mit einem festen Betrag je Kilometer, sondern bei l\u00e4ngeren Strecken k\u00f6nnten Rabatte gegeben werden, wie bisher bei gr\u00f6\u00dferen Waben-Zahlen\u201c, so Stadtrat Tim Wirth, ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat des KVV. Im Pilotversuch in Karlsruhe ist der niedrigste Preis 1,25 Euro (1 Euro Grundpreis plus 25 Cent je angefangenen km). \u201eDas ist also deutlich geringer als die g\u00fcnstigste normale Fahrkarte f\u00fcr 2,60 Euro\u201c, so Wirth.<\/p>\n<p>\u201eUnd damit ist auch unser Ziel deutlich: Die Fahrkarten sollen g\u00fcnstiger werden, damit mehr Menschen auf den \u00f6ffentlichen Verkehr umsteigen.\u201c<\/p>\n<p>Honn\u00e9 f\u00fchrt auch die Herausforderungen auf, die sich durch diese neue Abrechnungsmethode ergeben: \u201eDiese Tarifstruktur gibt es bisher nur per Smartphone mit aktivem An- und Abmelden. Wir wollen aber diese Tickets allen Fahrg\u00e4sten anbieten k\u00f6nnen, auch ohne Smartphone, also \u201abarrierefrei\u2018, auch in den KVV-Kundenzentren und an den Fahrkarten-Automaten.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bisher werden Fahrkarten im KVV, wie in vielen anderen Verb\u00fcnden, nach der Zahl der durchfahrenen Waben berechnet. 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