{"id":16559,"date":"2024-04-10T10:06:56","date_gmt":"2024-04-10T08:06:56","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=16559"},"modified":"2025-03-11T11:38:42","modified_gmt":"2025-03-11T10:38:42","slug":"gruen-informiert-wertstofftonne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2024\/04\/gruen-informiert-wertstofftonne\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcn informiert: Wertstofftonne"},"content":{"rendered":"\n<p>Seit Jahresbeginn gibt es nach dem Wechsel des Abfuhrunternehmens viele Beschwerden \u00fcber die Leerung der Wertstofftonnen. Weil dazu teilweise auch falsche Informationen und Annahmen verbreitet werden, wollen wir den Sachverhalt aus der Perspektive der gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Grund f\u00fcr den Wechsel von den st\u00e4dtischen Abfallbetrieben zum kommerziellen Entsorger war, dass durch ein Bundesgesetz f\u00fcr die Abholung von Verpackungsm\u00fcll nicht mehr die Stadt, sondern die Betreiber dualer Systeme zust\u00e4ndig sind. <br>&#8222;Die Stadtverwaltung konnte nur erreichen, dass weiterhin ein Vollservice erhalten bleibt, im Rahmen dessen das Sammelpersonal die Tonnen von ihren Standorten abholt und diese nicht von den B\u00fcrger*innen selbst am Tag der Leerung bereit gestellt werden m\u00fcssen\u201c, so die Stadtr\u00e4tin Christine Gro\u00dfmann.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Januar kamen mit der Umstellung mehrere Probleme zusammen: Das \u201eTeam sauberes Karlsruhe\u201c (TSK) der Stadt hatte bisher aus Kulanz auch die Tonnen abgeholt, die sich weiter als 15 Meter von dem auf \u00f6ffentlicher Fl\u00e4che liegenden Halteplatz des Sammelfahrzeuges befinden.\u00a0Die neuen Abholer halten sich allerdings streng an die Vorgaben der Karlsruher Abfallentsorgungssatzung, die eine Entfernung von 15 Metern, sowie keine Stufen und keine Steigungen \u00fcber f\u00fcnf Prozent vorsieht. Dar\u00fcber hinaus wurden aber \u2013 z.T. aus \u00f6rtlicher Unkenntnis \u2013 auch Tonnen nicht abgeholt, die eindeutig h\u00e4tten geleert werden m\u00fcssen. Weiterer Unmut entstand durch das Stehenlassen von Tonnen, die erhebliche Fehlw\u00fcrfe aufgewiesen haben. Und die Hotline des Entsorgungsunternehmens war \u00fcberlastet und f\u00fcr die meisten Beschwerden nicht erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Inzwischen hat sich vieles verbessert. Durch eine Konkretisierung des Vertrags mit einer zus\u00e4tzlichen Zahlung von rund 1 Mio. Euro pro Jahr wurden viele Zweifelsf\u00e4lle gekl\u00e4rt und sollen zuk\u00fcnftig wieder regul\u00e4r abgeholt werden. Dies konnte jedoch noch nicht umgesetzt werden, weil ein Wettbewerber Einspruch eingelegt hat. \u00dcbrig bleiben rund 6.100 Geb\u00e4ude, bei denen die Tonnen-Stellpl\u00e4tze mehr als eine Stufe oder mehr als 27 Meter von der Stra\u00dfe entfernt sind. Daf\u00fcr hat die Entsorgungsfirma kein Angebot gemacht, so dass \u00fcbergangsweise diese Tonnen durch die Hausgemeinschaft auf die Stra\u00dfe gestellt werden m\u00fcssen oder dauernd dort stehen bleiben. Gemeinderat und Verwaltung sind sich einig, dass dieses Problem noch endg\u00fcltig abgearbeitet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese aktuellen Probleme werden in manchen Diskussionsbeitr\u00e4ge mit einer anderen Entscheidung in Verbindung gebracht: Der Gemeinderat hat im M\u00e4rz vorigen Jahres mehrheitlich gegen die GR\u00dcNEN-Stimmen beschlossen, dass auch weiterhin alle Wertstoffe, also auch die, die keine Verpackungen sind, in die roten Tonnen geworfen werden d\u00fcrfen. Das war aus unserer Sicht eine Fehlentscheidung. In den meisten St\u00e4dten Deutschlands wurde die gelbe Tonne f\u00fcr Verpackungsm\u00fcll eingef\u00fchrt. Dies h\u00e4tte nach Berechnungen der Stadt etwa 3 Mio. Euro weniger gekostet als die jetzige L\u00f6sung, bei der die Entsorgung der wenigen Nicht-Verpackungen kompliziert und teuer abgerechnet werden muss.<br>\u201eDie Behauptung, dass mit Einf\u00fchrung der gelben Tonne das \u201eChaos\u201c noch gr\u00f6\u00dfer w\u00e4re, ist daher nicht nachzuvollziehen\u201c, so die Stadtr\u00e4tin Christine Weber.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Vorw\u00fcrfen, das Personal des TSK w\u00fcrde schlechter gestellt als die Mitarbeiter*innen des kommerziellen Entsorgers: Das TSK arbeitet mit deutlich mehr Personal, so dass die einzelnen Mitarbeiter*innen nicht so stark belastet sind. Insofern sind die Vorw\u00fcrfe haltlos. Trotzdem sind auch wir, wie die Verwaltung daf\u00fcr, mittelfristig einheitliche Regeln f\u00fcr die Standorte aller M\u00fclltonnen zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Thema Fehlw\u00fcrfen: Bisher war die Stadt zu nachsichtig mit denen, die einfach alles in die Wertstofftonnen geworfen haben. Insofern begr\u00fc\u00dfen wir, dass die neue Firma Tonnen mit wesentlichen Fehlw\u00fcrfen stehen l\u00e4sst. Am Rande: Auch die testweise Pr\u00fcfung des Biom\u00fclls auf Metalle ist ein Schritt in die richtige Richtung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Jahresbeginn gibt es nach dem Wechsel des Abfuhrunternehmens viele Beschwerden \u00fcber die Leerung der Wertstofftonnen. 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