{"id":1634,"date":"2017-12-15T00:00:00","date_gmt":"2017-12-14T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/12\/gruene-fuer-einen-weihnachtszirkus-ohne-wildtiere\/"},"modified":"2020-07-15T17:45:18","modified_gmt":"2020-07-15T15:45:18","slug":"gruene-fuer-einen-weihnachtszirkus-ohne-wildtiere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/12\/gruene-fuer-einen-weihnachtszirkus-ohne-wildtiere\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE f\u00fcr einen Weihnachtszirkus ohne Wildtiere"},"content":{"rendered":"<p>Die Karlsruher GR\u00dcNEN bedauern, dass der Karlsruher Weihnachtszirkus dieses Jahr wieder verst\u00e4rkt auf Wildtiernummern in seinem Programm setzt. F\u00fcr die Attraktivit\u00e4t des Zirkus mit seinen hochkar\u00e4tigen artistischen Darbietungen, Musik und Tanz seien Dressurnummern mit Elefanten, Giraffen und weiteren Wildtieren absolut nicht notwendig.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr den diesj\u00e4hrigen Weihnachtszirkus wird sogar noch offensiver mit einem \u201aexotischen Karussel\u2018 geworben, bei dem gleichzeitig 32 Wildtiere in der Manege auftreten m\u00fcssen\u201c, so Zoe Mayer, tierschutzpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion. \u201eIn Anbetracht der unzureichenden Haltungsbedingungen im Zirkusbetrieb kritisieren wir dieses Programm aufs Sch\u00e4rfste. Wildtiere haben sehr hohe Anspr\u00fcche an ihr Lebensumfeld. Ihre artspezifische Bed\u00fcrfnisse k\u00f6nnen in einem wandernden Zirkusbetrieb grunds\u00e4tzlich nicht erf\u00fcllt werden.\u201c<\/p>\n<p>So wirbt die Bundestier\u00e4rztekammer schon seit Jahren f\u00fcr ein bundesweites Verbot von Wildtieren in mobilen Zirkuseinrichtungen. Sie verweist darauf, dass aufgrund heutiger wissenschaftlicher Erkenntnisse \u00fcber die Bed\u00fcrfnisse von Wildtieren ihr Mitf\u00fchren und Auftreten im Zirkus aus Sicht des Tierschutzes nicht mehr vertretbar sei.<\/p>\n<p>Um auf die Belange des Tierschutzes aufmerksam zu machen, werden auch in diesem Jahr am 22. Dezember ab 17.30 Uhr und am 03. Januar ab 14.00 Uhr auf dem Zirkusvorplatz friedliche Demonstrationen stattfinden, die von den GR\u00dcNEN unterst\u00fctzt werden. Anwesend sind auch die Stadtr\u00e4t*innen Zoe Mayer und Michael Borner.<\/p>\n<p>Die GR\u00dcNEN in Karlsruhe setzen sich seit langem gegen die Zurschaustellung von Wildtieren in Zirkusbetrieben ein. Ein <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2015\/06\/keine-pachtvertraege-mit-zirkusunternehmen-mit-bestimmten-wildtierarten-antrag-sachverhalt-begruendung\/\">Antrag<\/a> im Karlsruher Gemeinderat f\u00fcr ein Verpachtungsverbot von st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen f\u00fcr Zirkusbetriebe mit Wildtieren scheiterte im letzten Jahr. \u201eEs ist jetzt an der Zeit, dass Karlsruhe dem Beispiel von Stuttgart und Heidelberg folgt und endlich f\u00fcr Verpachtungen von st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen ein Wildtierverbot f\u00fcr Zirkusse festlegt\u201c, so Michael Borner, ebenfalls zust\u00e4ndig f\u00fcr Tierschutz in der GR\u00dcNEN Fraktion. \u201eNur wenn die Kommunen als direkt Betroffene vor Ort mutig vorangehen, wird die Bundesregierung das vom Bundesrat schon zum dritten Mal geforderte Wildtierverbot in Zirkussen endlich ins Tierschutzgesetz aufnehmen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWer Respekt gegen\u00fcber Tieren vermitteln m\u00f6chte, sollte auf Wildtiernummern im Zirkus besser verzichten\u201c, sind sich die beiden tierschutzpolitischen SprecherInnen Mayer und Borner einig. Ihr Pl\u00e4doyer: \u201eEin fortschrittlicher Zirkus braucht keine Wildtiernummern, um zu begeistern.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Karlsruher GR\u00dcNEN bedauern, dass der Karlsruher Weihnachtszirkus dieses Jahr wieder verst\u00e4rkt auf Wildtiernummern in seinem Programm setzt. 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