{"id":16240,"date":"2024-01-11T11:06:00","date_gmt":"2024-01-11T10:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/?p=16240"},"modified":"2025-03-11T09:17:08","modified_gmt":"2025-03-11T08:17:08","slug":"kein-outsourcing-bei-reinigungskraeften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2024\/01\/kein-outsourcing-bei-reinigungskraeften\/","title":{"rendered":"Kein Outsourcing bei Reinigungskr\u00e4ften!"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von<\/strong>&nbsp;<strong>Leonie Wolf<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image alignright size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"800\" src=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-800x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-14282\" style=\"width:218px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-800x800.jpg 800w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-400x400.jpg 400w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-150x150.jpg 150w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-768x768.jpg 768w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-1536x1536.jpg 1536w, https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/Gruene-Leonie-Wolf-DSC_5636-2048x2048.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><a>D<\/a>erzeit werden nur um die 26 % der st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude auch von st\u00e4dtischen Mitarbeitenden gereinigt. Die \u00fcbrigen 74% der Arbeiten sind an Fremdfirmen ausgelagert.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade bei Arbeiten, die ein besonderes Fachwissen oder Ger\u00e4te erfordern, ist das auch richtig so. Oder bei Aufgaben, die nicht direkt zu den Kernaufgaben einer Stadt geh\u00f6ren. Es w\u00fcrde auch niemand auf die Idee kommen, den B\u00fcrger*innenservice in ein Call-Center auszulagern. Ebenso zum Kerngesch\u00e4ft der Stadt geh\u00f6ren f\u00fcr uns die st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude und ihre Reinigung. Deswegen haben wir mit anderen Fraktionen schon 2022 einen <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2022\/06\/organisation-der-reinigungsleistungen-bei-der-stadt-karlsruhe-vorbereitung-einer-strategischen-grundsatzentscheidung\/\">Antrag zum Themenkomplex Reinigung<\/a> gestellt. Nach langen Diskussionen hat der Gemeinderat erst vor wenigen Wochen im Dezember 2023 best\u00e4tigt, dass der Anteil der st\u00e4dtischen Reinigung auf mindestens 50 % erh\u00f6ht werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p>Dadurch entstehen fast 50 neue Arbeitspl\u00e4tze bei der Stadt. Es wird eine neue Abteilung, m\u00f6glicherweise ein neues Amt gegr\u00fcndet und ein fl\u00e4chendeckendes Qualit\u00e4tsmanagement eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das ist f\u00fcr uns ein gro\u00dfer Erfolg und ein gro\u00dfer Schritt in die richtige Richtung. F\u00fcr uns Gr\u00fcne ist wichtig, die Stadt weiter als gute Arbeitgeberin zu entwickeln. Durch den Erhalt und die Schaffung von guten Arbeitspl\u00e4tzen auch im unteren Bereich der Lohntabelle k\u00f6nnen wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was ist Arbeit wert?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab M\u00e4rz gilt f\u00fcr die Kommunen ein neuer Tarifvertrag (TV\u00f6D). F\u00fcr die Reinigung von Geb\u00e4uden sieht die Einigung einen Lohn zwischen 15 und 19 Euro pro Stunde vor \u2013 je nach Erfahrung. Bei Vergaben verpflichten sich die Fremdfirmen nach dem Rahmentarifvertrag Reinigung zu zahlen, das entspricht seit Januar 13,50 Euro die Stunde \u2013 nur wenig mehr als der Mindestlohn. Im TV\u00f6D gibt es im Vergleich dazu au\u00dferdem das Recht auf Weihnachtsgeld, eine betriebliche Altersvorsorge sowie eine Perspektive f\u00fcr Gehaltsentwicklungen. So sieht f\u00fcr uns eine faire Bezahlung der Reinigungskr\u00e4fte aus und daran wollen und sollen wir uns auch halten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie k\u00f6nnen wir uns das leisten?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klar, die bessere Bezahlung von Reinigungskr\u00e4ften kostet mehr Geld. Aber die Umstrukturierung, wie sie jetzt beschlossen wurde, kann kostenneutral umgesetzt werden. M\u00f6glich wird das haupts\u00e4chlich aus zwei Gr\u00fcnden. Erstens sind bisher die Ausschreibungen und Vergaben, die Organisation der eigenen Reinigungskr\u00e4fte und die Urlaubs- und Krankheitsvertretungen auf viele unterschiedliche \u00c4mter verteilt. Durch die Schaffung einer zentralen Stelle daf\u00fcr k\u00f6nnen die Aufgaben zusammengefasst und effektiver angegangen werden. Au\u00dferdem gab es im Zuge der Umstrukturierung eine Einigung zu neuen Leistungskennzahlen mit dem Personalrat. Die dadurch entstehenden Einsparungen werden die h\u00f6heren Kosten f\u00fcr die Bezahlung nach TV\u00f6D und die zus\u00e4tzlichen Personalverwaltungsstellen decken. Au\u00dferdem abgedeckt sind die Kosten f\u00fcr ein Qualit\u00e4tsmanagement. Auch dadurch k\u00f6nnen langfristig Kosten eingespart werden, weil zielgerichteter gearbeitet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz langfristig ergeben sich durch den zwangsl\u00e4ufigen Zuwachs an Kompetenzen auch weitere Verbesserungsm\u00f6glichkeiten. So w\u00e4re zwischen dem Bau, der Instandhaltung sowie der Reinigung von Geb\u00e4uden eine enge Abstimmung m\u00f6glich. Das ist eine gro\u00dfe Aufgabe, die auf die Verwaltung zukommt, aber es lohnt sich: F\u00fcr effizientere Strukturen, eine h\u00f6here Reinigungsqualit\u00e4t und mehr Arbeitspl\u00e4tze im richtigen Tarifvertrag.<\/p>\n\n\n\n<p>Leonie Wolf, Fachsprecherin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitrag f\u00fcr die Stadtzeitung von&nbsp;Leonie Wolf Derzeit werden nur um die 26 % der st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude auch von st\u00e4dtischen Mitarbeitenden gereinigt. Die \u00fcbrigen 74% der Arbeiten sind an Fremdfirmen ausgelagert. 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