{"id":1622,"date":"2017-08-16T00:00:00","date_gmt":"2017-08-15T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/08\/gruene-begruessen-oeffentliche-ablehnung-des-luepertz-kunstprojekts-durch-kulturbuergermeister-wolfram-jaeger\/"},"modified":"2020-09-28T16:43:31","modified_gmt":"2020-09-28T14:43:31","slug":"gruene-begruessen-oeffentliche-ablehnung-des-luepertz-kunstprojekts-durch-kulturbuergermeister-wolfram-jaeger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/08\/gruene-begruessen-oeffentliche-ablehnung-des-luepertz-kunstprojekts-durch-kulturbuergermeister-wolfram-jaeger\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE begr\u00fc\u00dfen \u00f6ffentliche Ablehnung des L\u00fcpertz-Kunstprojekts durch Kulturb\u00fcrgermeister Wolfram J\u00e4ger"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnen stellen fest, dass sich nach der mehrheitlich gefassten Gemeinderatsentscheidung f\u00fcr eine additive k\u00fcnstlerische Ausgestaltung der U-Bahn mit L\u00fcpertz Keramik-Tafeln eine breite Ablehnungsfront in der gesamten Karlsruher Kultur- und Kunstszene entwickelt hat. Diese wurde nicht zuletzt auch durch die \u00f6ffentliche Kritik von Prof. Weibel ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>\u201eWir begr\u00fc\u00dfen es, dass jetzt auch Kulturb\u00fcrgermeister Wolfram J\u00e4ger \u00f6ffentlich Stellung zum L\u00fcpertz-Projekt bezogen und seine Ablehnung ausf\u00fchrlich begr\u00fcndet hat\u201c, so Dr. Ute Leidig, Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion. \u201eDurch die Stellungnahme wurde deutlich, dass die Mehrheit des Gemeinderats ein extrem umstrittenes Kunst-Projekt im \u00f6ffentlichen Raum beschlossen hat, obwohl noch nicht einmal eine konzeptionelle Vorlage existierte. Es wurde quasi ein Blankoscheck f\u00fcr Kunst im \u00f6ffentlichen Raum erteilt.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;Auch bewerten es die Gr\u00fcnen positiv, dass B\u00fcrgermeister J\u00e4ger das Diskussionsergebnis der Kunstkommission erl\u00e4uterte und aufzeigte, warum keine Abstimmung erfolgen konnte. \u201eDie Kunstsachverst\u00e4ndigen haben mit unserer Gr\u00fcnen Unterst\u00fctzung die wesentlichen Kritikpunkte ausf\u00fchrlich dargelegt\u201c, so Renate Rast\u00e4tter, Gr\u00fcnen Mitglied der Kunstkommission. \u201eVor allem die fehlende demokratische und transparente Vorgehensweise stand dabei im Mittelpunkt der gemeinsamen Kritik. Es wurde ger\u00fcgt, dass ohne demokratische Legitimierung sowie ohne fachliche Bewertung und Beurteilung, quasi durch die Hintert\u00fcr, ein Privatprojekt im \u00f6ffentlichen Raum umgesetzt werden sollte.\u201c Auch die mangelnde Passung zum Lichtkunstkonzept sowie die thematische Festlegung auf die biblische Sch\u00f6pfungsgeschichte wurden sehr kritisch beurteilt.<\/p>\n<p>\u201eEs war insofern gerechtfertigt, dass keine formale Abstimmung erfolgte\u201c, so Leidig und Rast\u00e4tter. \u201eNeben der fehlenden demokratischen Vorgehensweise lagen ja weder eine k\u00fcnstlerische Konzeption noch konkrete Entw\u00fcrfe vor, wenn man von f\u00fcnf Skizzen absieht, die uns gezeigt wurden.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr die Gr\u00fcnen dr\u00fcckt der mit 28 zu 17 Stimmen im Gemeinderat gefasste Beschluss eine \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdige Haltung gegen\u00fcber Kunst im \u00f6ffentlichen Raum aus. Durch die kl\u00e4renden Ausf\u00fchrungen von B\u00fcrgermeister J\u00e4ger sei nun auch bekannt, dass der Beschluss zudem formal ungerechtfertigt war.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnen stellen fest, dass sich nach der mehrheitlich gefassten Gemeinderatsentscheidung f\u00fcr eine additive k\u00fcnstlerische Ausgestaltung der U-Bahn mit L\u00fcpertz Keramik-Tafeln eine breite Ablehnungsfront in der gesamten Karlsruher Kultur- und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":-1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[12],"tags":[36,37],"class_list":["post-1622","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-pressemeldungen","tag-kombiloesung","tag-kultur"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1622"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10785,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1622\/revisions\/10785"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1622"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1622"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1622"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}