{"id":1616,"date":"2017-06-27T00:00:00","date_gmt":"2017-06-26T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/06\/gruene-kritisieren-den-einsatz-von-klebepasten-zur-taubenabwehr-bei-der-stadt-karlsruhe\/"},"modified":"2020-09-28T16:46:32","modified_gmt":"2020-09-28T14:46:32","slug":"gruene-kritisieren-den-einsatz-von-klebepasten-zur-taubenabwehr-bei-der-stadt-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/06\/gruene-kritisieren-den-einsatz-von-klebepasten-zur-taubenabwehr-bei-der-stadt-karlsruhe\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcne kritisieren den Einsatz von Klebepasten zur Taubenabwehr bei der Stadt Karlsruhe"},"content":{"rendered":"<p>Wie aus der st\u00e4dtischen Antwort zu einer <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/0627_20.pdf\">Anfrage <\/a>der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion hervorgeht, setzt die Stadt Karlsruhe bei der Abwehr von Tauben auf vom Tierschutz abgelehnte Vergr\u00e4mungsma\u00dfnahmen. Nach Angaben der Stadt Karlsruhe werden demnach Dornen, Netze und Dr\u00e4hte zur Vogelvergr\u00e4mung f\u00fcr Geb\u00e4ude eingesetzt. Des Weiteren r\u00e4umt die Stadt in ihrer Antwort ein, dass die st\u00e4dtische Gesellschaft F\u00e4cher GmbH im Gebiet des alten Schlachthofs silikonartige Klebepasten zur Taubenabwehr verwendet.<\/p>\n<p>\u201eAus Perspektive des Tier- und Naturschutzes sind die von der Stadt Karlsruhe verwendeten Ma\u00dfnahmen zur Abwehr von V\u00f6geln stark zu kritisieren. Sowohl in Netzen, Dr\u00e4hten als auch in Dornen k\u00f6nnen Tiere sich verfangen und verletzten. Oft enden solche Vorf\u00e4lle t\u00f6dlich. Absolut inakzeptabel ist der Einsatz von Klebepasten. In j\u00fcngerer Vergangenheit wurden in ganz Deutschland F\u00e4lle verklebter V\u00f6gel dokumentiert, die durch Klebepasten flugunf\u00e4hig wurden und verendet sind \u2013 darunter auch seltene Vogelarten\u201c, so Zoe Mayer, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und tierschutzpolitische Sprecherin der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcnen fordern deshalb die st\u00e4dtische Praxis zur Vogelvergr\u00e4mung zu \u00fcberdenken.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr uns ist klar, dass die Stadt Karlsruhe den Aspekt des Tierschutzes bei strategischen \u00dcberlegungen zur Taubenabwehr mitdenken muss\u201c, so Michael Borner, ebenfalls tierschutzpolitischer Sprecher der Fraktion. \u201eEs gibt Alternativen, die die Verletzung von V\u00f6geln ausschlie\u00dfen. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise glatte Oberfl\u00e4chenelemente, sogenannte Taubenslides, auf denen V\u00f6gel keinen Halt finden. Bei Neubauma\u00dfnahmen und Sanierungen kann bereits konzeptionell die Vermeidung von Niederlassungsm\u00f6glichkeiten einbezogen werden.\u201c<\/p>\n<p>\u201eAbwehrma\u00dfnahmen f\u00fcr V\u00f6gel setzen jedoch nicht an der Ursache des Problems an\u201c, so sind sich die beiden Gr\u00fcnen Mayer und Borner sicher. \u201eViel wichtiger als die Abwehr von Tauben ist die nachhaltige Reduzierung von Taubenpopulationen im Stadtgebiet. Wir setzen deshalb auf das tierschutzgerechte Augsburger Modell. Durch fl\u00e4chendeckende, betreute Taubenh\u00e4user kann die Stadt Karlsruhe die Taubenpopulation so dauerhaft regulieren.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie aus der st\u00e4dtischen Antwort zu einer Anfrage der Gr\u00fcnen Gemeinderatsfraktion hervorgeht, setzt die Stadt Karlsruhe bei der Abwehr von Tauben auf vom Tierschutz abgelehnte Vergr\u00e4mungsma\u00dfnahmen. 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