{"id":1597,"date":"2017-01-20T00:00:00","date_gmt":"2017-01-19T23:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/web6.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/01\/gruene-welche-strategien-gibt-es-zu-den-gesundheitlichen-auswirkungen-von-kuenftigen-hitzewellen-in-karlsruhe\/"},"modified":"2020-07-30T12:25:36","modified_gmt":"2020-07-30T10:25:36","slug":"gruene-welche-strategien-gibt-es-zu-den-gesundheitlichen-auswirkungen-von-kuenftigen-hitzewellen-in-karlsruhe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/01\/gruene-welche-strategien-gibt-es-zu-den-gesundheitlichen-auswirkungen-von-kuenftigen-hitzewellen-in-karlsruhe\/","title":{"rendered":"GR\u00dcNE: Welche Strategien gibt es zu den gesundheitlichen Auswirkungen von k\u00fcnftigen Hitzewellen in Karlsruhe?"},"content":{"rendered":"<p>Karlsruhe ist \u2013 nicht zuletzt durch Initiativen der GR\u00dcNEN \u2013 vorbildlich bei vielen Ma\u00dfnahmen sowohl gegen den Klimawandel als auch zur Anpassung an die Klimafolgen. Daher ist es der GR\u00dcNEN Gemeinderatsfraktion sehr wichtig, dieses Thema strategisch weiterzuverfolgen, kontinuierlich zu evaluieren und zu entwickeln. In einer <a href=\"https:\/\/web4.karlsruhe.de\/Gemeinderat\/Gruene\/2017\/01\/klimaanpassungsmassnahmen-fuer-starke-hitzewellen-im-bereich-gesundheit-anfrage-sachverhalt-begruendung\/\">Anfrage<\/a> im Karlsruher Gemeinderat thematisiert die Fraktion die gesundheitlichen Gefahren des Klimawandels und die st\u00e4dtischen Anpassungsstrategien f\u00fcr starke Hitzewellen.<\/p>\n<p>\u201eNach Klimaprognosen wird Karlsruhe die von zunehmenden Hitzetagen am st\u00e4rksten betroffene Stadt Deutschlands sein. Die Zahl der Hitzetage mit \u00fcber 30\u00b0C und damit auch die Zahl der Tropenn\u00e4chte werden sich bis 2050 sch\u00e4tzungsweise auf 32 Tage im Jahr verdoppeln\u201c, erkl\u00e4rt Zoe Mayer, umweltpolitische Sprecherin der GR\u00dcNEN Gemeinderatsfraktion. \u201eDies birgt f\u00fcr die Gesundheit konkrete Gefahren. Das zeigen die Erfahrungen aus dem extremen Hitzesommer 2003, wo die Sterblichkeit in Baden-W\u00fcrttemberg gegen\u00fcber dem langj\u00e4hrigen Mittelwert um mehr als 10 % anstieg, was \u00fcber 1.000 zus\u00e4tzlichen Hitzetoten entsprach.\u201c<\/p>\n<p>\u201eSchwangere, S\u00e4uglinge, Kleinkinder sowie \u00e4ltere, kranke und pflegebed\u00fcrftige Menschen sind durch extreme Hitze stark gef\u00e4hrdete Gruppen \u201c, so Verena Anlauf, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion. \u201eBesonders sensible Bereiche, die wir in Karlsruhe verst\u00e4rkt ins Auge nehmen wollen, sind deshalb Einrichtungen wie Krankenh\u00e4user und Pflegeheime.\u201c<\/p>\n<p>Mit ihrer Anfrage wollen die GR\u00dcNEN erfahren, in welcher Weise bestehende Konzepte der Stadt im Bereich der Klimaanpassung im Themenbereich Gesundheit weiterentwickelt und wie Klimaanpassungsstrategien von verschiedenen politischen Ebenen dabei einbezogen werden.<\/p>\n<p>Besonders die baden-w\u00fcrttembergische Anpassungsstrategie f\u00fcr den Klimawandel von 2015 nimmt dieses Problem sehr ernst und zeigt viele konkrete Wege auf, sich auf extreme Hitze einzustellen. Zum Beispiel k\u00f6nnen in Gro\u00dfst\u00e4dten kompetente Anlaufstellen, sogenannte Heatscouts, eingerichtet werden, die Informationen, praktische Unterst\u00fctzung und Hilfe f\u00fcr besonders schutzbed\u00fcrftige Personengruppen geben. Auch kommunale K\u00fchlstuben werden als Ma\u00dfnahme vorgeschlagen. Dabei handelt es sich um klimatisierte R\u00e4ume, in denen sich vor allem \u00e4ltere Menschen im Sommer abk\u00fchlen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u201eZiel des st\u00e4dtischen Handelns sollte es sein, die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels soweit wie m\u00f6glich abzumildern. Wir m\u00f6chten daher wissen, welche innovativen Vorschl\u00e4ge sich auch in Karlsruhe sinnvoll umsetzen lassen\u201c, so Mayer und Anlauf abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Karlsruhe ist \u2013 nicht zuletzt durch Initiativen der GR\u00dcNEN \u2013 vorbildlich bei vielen Ma\u00dfnahmen sowohl gegen den Klimawandel als auch zur Anpassung an die Klimafolgen. 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